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19.09.2008

Freigabe auf der B 173

Fahrbahn von Kesselsdorf nach Dresden wird am Montag, 22. September freigegeben

Nach knapp anderthalb Jahren Bauzeit wird am Montag, 22. September gegen 12 Uhr die Richtungsfahrbahn der neuen B 173 von Kesselsdorf nach Dresden für den Verkehr freigegeben. Weitere Bauleistungen können nun ohne große Behinderungen für den Durchgangsverkehr auf der Bundesstraße und für den Zubringerverkehr von und zur Bundesautobahn (BAB) A 17 abgewickelt werden. Bereits in den vergangenen Monaten wurde abschnittsweise freigegeben. Das betrifft die Brücken über die neue B 173, Parkplätze und die Anbindung der Kohlsdorfer Landstraße sowie die Verlängerung der Altfrankener Dorfstraße.

Bis Ende November soll die Gesamtmaßnahme abgeschlossen sein. Das betrifft die zweite Richtungsfahrbahn in Richtung Kesselsdorf und die Verlängerung der Straßenbahntrasse „Pilotline 2" von Dresden-Gorbitz bis Pennrich. Deren Inbetriebnahme ist zum Fahrplanwechsel am 30. November 2008 geplant. Die ehemalige Kesselsdorfer Straße, die bisher als Bundesstraße fungierte, wird zurückgestuft und hat künftig die Funktion einer Hauptsammelstraße. Sie wird dementsprechend ausgebaut. Für Fußgänger und Radfahrer entstehen eigene Wege bzw. Angebotsstreifen.

Die Otto-Harzer-Straße wird teilweise verlegt und an die Kesselsdorfer Straße angebunden, ebenso die Altnossener Straße, die eine neue Anbindung an die Kesselsdorfer Straße erhält.

Wenn der Verkehrsbau abgeschlossen ist, wird umfangreich begrünt. Diese Leistungen sind gegenwärtig ausgeschrieben, sollen im November 2008 vergeben und voraussichtlich im April 2009 abgeschlossen werden.

Der Ausbau der Bundesstraße B 173 zwischen Gorbitz und der Ortsumgehung Kesselsdorf sowie die Verlängerung der Stadtbahntrasse von Dresden-Gorbitz nach Pennrich im Rahmen des Projekts „Bundesstraße B 173, Ortsumgehung Kesselsdorf, 1. BA und Stadtbahntrasse Dresden - Kesselsdorf, Abschnitt B" umfasst insgesamt folgende Leistungen:

  • 2,7 Kilometer Neubau vierspurige Bundesstraße, davon 700 Meter im Zuständigkeitsbereich des Straßenbauamtes Meißen/Dresden
  • acht Kilometer Neu- und Ausbau von Nebenstraßen
  • 2,6 Kilometer Neubau der Stadtbahntrasse mit acht behindertengerechten Richtungshaltestellen
  • zwei Gleichrichterunterwerke, davon eines mit Endpunktgebäude
  • zwei P+R-Plätze mit insgesamt 100 Stellflächen sowie drei B+R-Plätze
  • vier Brücken, davon eine Fußgängerbrücke in Höhe der Rudolf-Walter-Straße
  • sieben Stützwände
  • vier Lärmschutzwände und -wälle in einer Länge von 710 Metern
  • vier Regenrückhaltebecken
  • Ausgleichsmaßnahmen auf ca. 12 Hektar Fläche, Schwerpunkt bildet die Renaturierung des Weidigtbaches, die auch dem Hochwasserschutz dient.
  • Bodenbewegungen: 500.000 Kubikmeter Aushub, 280.600 Kubikmeter Wiedereinbau, 220.000 Kubikmeter Entsorgung

Für das Gesamtvorhaben fallen Kosten in Höhe von insgesamt ca. 57 Millionen Euro an, die durch den Bund und den Freistaat mit einem Fördersatz von 85 Prozent bezuschusst werden. Die Kosten verteilen sich wie folgt:

  • Straßenbau (Anteil der Landeshauptstadt Dresden) ca. 25 Mio. Euro
  • Grunderwerb (Anteil der Landeshauptstadt) ca. 7 Mio. Euro
  • Straßenbau (Zuständigkeit des Straßenbauamtes Meißen/Dresden) ca. 7 Mio. Euro
  • Straßenbahnanlagen (DVB AG) ca. 15 Mio. Euro
  • Ver- und Entsorgungsleitungen ca. 3 Mio. Euro

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