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04.09.2008

Berufliches Schulzentrum Bau und Technik fertig saniert

Sechs Millionen Euro investiert

Oberbürgermeisterin Helma Orosz feierte heute gemeinsam mit dem Schulleiter Michael Stohr, Schülern, Mitarbeitern, Architekten und Bauleuten das fertig sanierte Haus II des Beruflichen Schulzentrums Bau und Technik. Auf der Güntzstraße 3 bis 5, in der Pirnaischen Vorstadt, befinden sich Haus I und II, die nun durch einen neuen Verbindungsbau miteinander verknüpft sind. Das unter Denkmalschutz stehende Haus I wurde bereits 2003 bis 2005 für 4,5 Millionen Euro saniert. 1.730 Jugendliche erhalten hier im Schuljahr 2008/2009 eine Ausbildung für die verschiedensten Handwerks- und Technikberufe. Sie werden Beton- und Stahlbetonbauer, Maler, Drucker, Mediengestalter, Vermessungstechniker und Augenoptiker. Das Berufsschulzentrum vereint Fachschule, Fachoberschule und berufliche Gymnasium für Bau.

Der Umbau von Haus II konnte nach 14 Monaten Bauzeit abgeschlossen werden. Saniert sind sämtliche haustechnischer Anlagen, wie Elektrotechnik, Heizung und Sanitär. Auch Türen, Decken, Wandfarbe, Treppengeländer und Fußböden sind neu. An der Fassade gibt es einen Sonnenschutz. Die 15 Fachkabinette im Keller wurden neu gestaltet und modern ausgestattet. Mediengestalter können in neuen Ateliers für Fotografie und Film lernen. Die Augenoptiker bekamen Augenoptikergeräte und einen Verkaufsübungsraum. Außerdem gibt es Druckmaschinen und Malerwerkstätten. Alle Unterrichtsräume sind mit einem Internetanschluss ausgestattet. Auf allen vier Etagen befinden sich Pausenräume mit PC-Inseln und mehrere Computerkabinette.

Der alte Verbindungsbau wurde durch einen Neubau mit Personenaufzug ersetzt, der jetzt alle Geschossebenen beider Hauptgebäude verbindet. Die Häuser haben einen Niveauunterschied von mehr als einem Meter. Auf den fünf Etagen hat der Aufzug zehn Haltemöglichkeiten. So ist das gesamte Gebäude barrierefrei nutzbar.

Mit dem Sanierungsabschluss wird die Außenstelle auf der Gasanstaltstraße 8 aufgehoben.

Insgesamt kostete die Sanierung des Hauses II mit Verbindungsbau 5,1 Millionen Euro. In die Neugestaltung der Fachkabinette wurden zusätzlich eine Million Euro investiert. Der Freistaat Sachsen förderte das Bauvorhaben der Landeshauptstadt Dresden mit 2,9 Millionen Euro.

Die Sanierung des gesamten Gebäudekomplexes kostete über 10,5 Millionen Euro.

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