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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2006/01/c_073.php 29.05.2015 00:53:44 Uhr 17.11.2019 18:22:36 Uhr
Meldung vom 31.01.2006

Richtfest des Beruflichen Schulzentrums für Gesundheit und Sozialwesen

Der Neubau des Beruflichen Schulzentrums für Gesundheit und Sozialwesen an der Maxim-Gorki-Straße 39 / Döbelner Straße 8 nimmt Gestalt an. Derzeit ist dies die zweitgrößte Dresdner Schulbaumaßnahme nach dem Sportgymnasium. Oberbürgermeister Ingolf Roßberg konnte heute mit dem Schulleiter, den Bauleuten, Auszubildenden und Schülern Richtfest feiern.
In Dresden-Pieschen entstehen modernste Ausbildungsbedingungen für die Gesundheits- und Pflegeberufe. Ab 2007 werden hier zukünftig Arzthelfer, Zahntechniker, Pharmazieassistenten, Altenpfleger und Erzieher ausgebildet. Hierfür rekonstruiert das Hochbauamt das denkmalgeschützte Gebäude der ehemaligen 28. Grund- und Mittelschule und erweitert es um einen Anbau für Fachräume, Labore und Werkstätten. Auf der Döbelner Straße entsteht ein neuer Lehrküchenkomplex und eine Drei-Feld-Sportanlage mit 199 Zuschauerplätzen, die das Sportflächenangebot auch für den Vereinssport verbessert. Die denkmalgeschützte Turnhalle der alten Schule wird zur Aula (176 Plätze) und Mensa (56 Plätze) umgebaut.
Von dieser modernen Ausbildungsstätte wird nicht nur die Landeshauptstadt Dresden profitieren, ebenso wird sich die weitere Erhöhung der Ausbildungsqualität überregional im gesamten sächsischen Raum bemerkbar machen. Der finanzielle Aufwand für den Berufsschulkomplex wurde mit 19 Millionen Euro angesetzt. Dank der Förderung aus dem Fonds für Regionalentwicklung der Europäischen Union (EFRE-Fonds) wird der Stadthaushalt nur mit fünf Millionen Euro belastet.
Gegenwärtig nutzt das Berufliche Schulzentrum Gebäude auf der Bautzner Straße 116 und der Andreas-Schubert-Straße 41, sowie Räume der 117. Grundschule, Reichenbachstraße 12, und der 59. Grundschule, Kurparkstraße 12. Ein Gerichtsbescheid sprach das Haus Bautzner Straße 116 dem ehemaligen Besitzer zu, künftig muss für die Räume Miete gezahlt werden. Die erheblichen Entfernungen zwischen den einzelnen Ausbildungsstätten und unzureichende technische Voraussetzungen machten eine neue Lösung erforderlich. Im Beruflichen Schulzentrum für Gesundheit und Sozialwesen lernen derzeit 1.769 Auszubildende und Schüler.

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