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Meldung vom 03.02.2005

"Das Lied ist aus": Henny Brenner liest in der Haupt- und Musikbibliothek

Die 21-jährige Henny Brenner soll sich am 16.Februar 1945 zur Deportation in ein KZ einfinden, am 13.Februar steht die Stadt nach dem gewaltigen Bombenangriff in Flammen. Die meisten Dresdner sehen darin eine Welt zusammenbrechen, für Henny Brenner bedeutet diese Nacht die Rettung.In ihrem autobiografischen Buch schildert die Autorin des Leben einer jungen Frau, die den gelben Stern tragen muß: die Erniedrigungen, die tägliche Angst vor der Gestapo, aber auch die seltenen Gesten der Solidarität von Fremden. Die Hoffnungen, die sich mit dem Bomben-angriff verbinden, werden jedoch nur teilweise eingelöst. Unter den neuen Machthabern ist der jüdischen Bevölkerung ein normales Leben nicht möglich.

Henny Brenner, geboren 1924, gehört zu den wenigen Dresdnern jüdischer Abstammung, die den Krieg in ihrer Stadt überlebten. Sie flieht 1952 nach West-Berlin und lebt seit 1953 in Weiden/Oberpfalz.Der Eintritt beträgt 4,-EURO, ermäßigt 2,50 EURO, Bibliotheksbenutzer mit gültigemAusweis haben freien Eintritt.

„Das Lied ist aus“Ein jüdisches Schicksal in DresdenHenny Brenner stellt ihr Buch aus Anlass des 60.Jahrestages der Zerstörung Dresdens am14.2., um 20.00 Uhr in der Haupt- und Musikbibliothek (Freiberger Straße 35, Tel. 8648 233) vor.

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