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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2005/01/c_043.php 29.05.2015 00:38:05 Uhr 22.11.2019 14:21:54 Uhr
Meldung vom 24.01.2005

Männer vom Winterdienst stehen früh auf

Nachdem der Dresdner Winterdienst gestern bis 23 Uhr im Stadtgebiet unterwegs war, rückte die erste Schicht heute früh bereits wieder 3 Uhr aus. So konnte der Berufsverkehr am Morgen ohne größere Störungen rollen. Mit 35 Streufahrzeugen sind 48 Arbeitskräfte im Dienst. Gestreut werden die wichtigsten Verkehrsadern, insbesondere die Höhenlagen der Stadt, Gefällestrecken, Buslinien und Brücken. Wegen der andauernden Schneefälle bleibt der Winterdienst heute den ganzen Tag über im Einsatz, voraussichtlich bis 21 Uhr.

Anliegerpflichten nicht vergessen

Die Stadt bittet die Anlieger um Mitwirkung. Sie sind verpflichtet, montags bis sonnabends bis 7 Uhr und sonn- und feiertags bis 9 Uhr öffentliche Wege entlang ihrer Grundstücksgrenzen auf einer Breite von 1,50 Meter von Schnee zu beräumen bzw. bei Eisglätte abzustumpfen. Sooft es die Sicherheit erfordert, ist dies tagsüber bis 20 Uhr zu wiederholen.

Die Verwendung von Tausalz oder schmutzenden Stoffen wie Asche oder Kohlengrus ist dabei verboten. Einzusetzen sind dagegen abstumpfende Materialien wie Sand, Splitt oder salzfreies Granulat. Nur im Ausnahmefall, wenn die Freihaltung anders nicht gewährleistet werden kann, darf Auftausalz an Hydranten, Absperrschiebern und Treppen benutzt werden.

Schnee und Eis dürfen nicht auf die Fahrbahn geschoben werden. Die Ablagerung muss am Gehwegrand oder, sofern der Platz dort nicht ausreicht, am Fahrbahnrand erfolgen. An stark frequentierten Übergangsstellen wie Haltestellen, Fußgängerüberwegen, Kreuzungen und Einmündungen müssen ausreichend Durchgänge im Schneewall eingerichtet sein. Außerdem sind Straßeneinläufe, Schaltkästen und Hydranten freizuhalten.

Wenn nötig, sind die Öffentlichkeit gefährdende Eisbildungen an Dächern und Dachrinnen zu beseitigen. Außerdem müssen Gefahrenstellen, die etwa durch drohenden Schnee- oder Eisabgang von Dächern oder Überfrierungen nach Rohrbrüchen entstehen, abgesichert werden.

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