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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2005/01/c_024.php 29.05.2015 00:37:51 Uhr 13.11.2019 07:45:17 Uhr
Meldung vom 14.01.2005

Arche-Teams suchen Partnerregion in Sri Lanka oder Südindien

Spenden für die Aktionen des Vereins „arche noVa“ in Südostasien können unter dem Kennwort „Seebeben“ auf folgende Konten überwiesen werden: Konto 3120115699 bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden (BLZ 850 503 00) oder Konto 3573500 bei der Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 850 205 00).

Hauptziel der Gespräche vor Ort ist es, eine Basis zu schaffen für konkrete langfristige Hilfsprojekte, die über die ersten Nothilfemaßnahmen hinausgehen. Damit arbeiten die arche-noVa-Mitarbeiter auch intensiv für das von OB Roßberg geäußerte Ziel, eine Region oder Stadt auszumachen, die die Landeshauptstadt und Dresdner Schulen, Vereine und Einrichtungen in der kommenden Zeit unterstützen wollen. Mitarbeiter der internationalen Hilfsorganisation „Deutsche Welthungerhilfe“, die der Stadt Dresden ihre Kooperation angeboten hat und unter anderem auch in der Region Mullaitivu tätig ist, treffen sich vor Ort mit den Vertretern des Dresdner Vereins, um die Zusammenarbeit zu besprechen.

Währenddessen sind bei der Stadtverwaltung und bei „arche noVa“ zahlreiche Hilfsangebote und Spenden eingegangen. Viele Einrichtungen und Unternehmen in der Stadt engagieren sich für Hilfsprojekte in Südostasien. Bereits Anfang letzter Woche hatte der OB unter dem Motto „Dresden hilft“ zu Spenden für die Aktionen der „arche noVa“ aufgerufen. Das städtische Krankenhaus Friedrichstadt spendet 50.000 Euro und sammelt weiterhin Spenden der Mitarbeiter. Mitarbeiter der WOBA sammelten 7000 Euro, die die Unternehmensleitung auf 14.000 Euro aufstockte, und die DREWAG spendete 50.000 Euro. Dem Aufruf „Dresden hilft“ haben sich Stadtjugendring und Kreissportbund angeschlossen, die Spenden für den Wiederaufbau einer Schule sammeln. Auch die Volkssolidarität hat ein eigenes Spendenkonto für die Aktion „Dresden hilft“ eingerichtet. Die Handwerkskammer Dresden sammelt Spenden und plant gemeinsam mit dem Umweltzentrum, mit Handwerksbetrieben konkrete Hilfeleistungen vor Ort zur Verfügung zu stellen. Ebenso hat die Feuerwehr Dresden ihre Bereitschaft signalisiert, im Krisengebiet zu helfen.

Auch die Kette der Benefizveranstaltungen reißt nicht ab. „Ich bin allen Initiativen sehr dankbar, dass sie die Aktion „Dresden hilft“ mit ihren phantasievollen und engagierten Aktionen unterstützen, für die ich gerne die Patenschaft übernehme,“ so OB Roßberg.

Im Kulturzentrum „Scheune“ findet heute Abend, 20 Uhr, ein Rockkonzert zugunsten der „arche noVa“ statt. Die Benefizgala der Staatsoperette ist am Sonntag, 16. Januar 2005, 20 Uhr auf dem Programm, eine Wiederholung der Gala ist wegen des großen Zuspruchs für den 30. Januar angesetzt. Die Einnahmen der Vorstellungen im Kabarett Breschke und Schuch am 18. und 26. Januar (jeweils 20 Uhr) werden für die Aktion der „arche noVa“ gespendet. In der Dreikönigskirche treten am kommenden Mittwoch, 19. Januar, 19.30 Uhr verschiedene Dresdner Künstler zugunsten des Vereins auf. Für den 29. Januar bereitet der Verein „Kinder im Abseits“ mit Partnern eine Benefizgala im Internationalen Congress Center Dresden vor. Auch Kuchen kann für den guten Zweck gegessen werden – vor der nächsten Stadtratsitzung am 27. Januar. Dort veranstaltet die erste Klasse der 26. Grundschule einen Kuchenbasar.

Die ersten Hilfsmaßnahmen in dem südindischen Fischerdorf Muttom und im Nordosten Sri Lankas haben die beiden Teams des Dresdner Vereins „arche noVa — Initiative für Menschen in Not“ jetzt abgeschlossen. Sie sind dabei, die Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen und andern internationalen Nichtregierungsorganisationen vor Ort zu konkretisieren. So will die „arche noVa“ mit der lokalen Frauenorganisation CWDR (Centre for Womens’ Development and Rehabilitation) in der Region Mullaitivu im Nordosten Sri Lankas ein Betreuungsprojekt für Waisenkinder und ein Ausbildunsprojekt für alleinstehende, verwitwete Frauen durchführen (s. auch PM von arche noVa vom 13.1.2005).

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