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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2004/01/c_071.php 29.05.2015 00:24:13 Uhr 17.11.2019 09:17:39 Uhr
Meldung vom 27.01.2004

Aus dem Einsatztagebuch der Feuerwehr

Wohnungsbrand im Hochhaus
Im sechsten Obergeschoss eines Wohnhochhauses in Dresden-Prohlis, Am Anger, war gestern das Wohnzimmer einer Einraumwohnung in Brand geraten.
Acht Einsatzfahrzeuge der Berufsfeuerwehr, der Stadteilfeuerwehren Lockwitz und Niedersedlitz, ein Rettungswagen sowie weitere Sonderfahrzeuge wurden um 23.37 Uhr alarmiert.
Die Feuerwehr musste sich gewaltsam Zutritt zur Wohnung verschaffen. Das Wohnzimmer stand total in Flammen. Mit einem Strahlrohr konnte der Brand schnell gelöscht werden. Ein weiteres Strahlrohr wurde über die Drehleiter vorgenommen.
Personen kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr konnte zwei Katzen retten. Die Katzen wurden mit dem Fahrzeug der Tierrettungsgruppe ins Tierheim gebracht.
Mit Lüftern der Feuerwehr wurde Rauchfreiheit geschaffen und mit Wassersaugern das Löschwasser abgesaugt.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen

Brand von Garagen und Schuppen

Sechs Einsatzfahrzeuge der Berufsfeuerwehr und der Stadtteilfeuerwehr Bühlau wurden in der Nacht zum Dienstag um 01.02 Uhr alarmiert. Auf der Bautzner Landstraße (Dresden-Bühlau) war ein Komplex von Garagen und Schuppen (20m x 15m) total in Brand geraten.
Vor Eintreffen der Feuerwehr hatte der Inhaber einer Garage bereits einen PKW ins Freie gebracht und mit dem Gartenschlauch erfolglose Löschversuche begonnen. Durch die Feuerwehr wurden dann vier Strahlrohre zur Brandbekämpfung eingesetzt.
Personen kamen nicht zu Schaden.
Das am vergangenen Freitag neu übergebene Löschfahrzeug der Stadtteilfeuerwehr Bühlau konnte zur ersten Bewährungsprobe ausrücken.
Der Straßenbahnverkehr musste während der Löscharbeiten eingestellt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Erhebliche Probleme hatte die Feuerwehr mit dem Aufbau einer stabilen Wasserversorgung. Die notwendigen Hydranten waren unter der Schneedecke schwer unauffindbar da auch Schilder fehlten.
Im Winter sollten sich deshalb Gebäudeverantwortliche und Anlieger besser um das Freihalten der Hydranten kümmern. Unter ungünstigen Umständen können derartige Verzögerungen bei Gebäudebränden auch Menschenleben in ernsthafte Gefahr bringen.

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