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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2003/01/c_099.php 29.05.2015 00:03:55 Uhr 17.11.2019 08:13:20 Uhr
Meldung vom 28.01.2003

Ausstellung zur Zwangsarbeit 1939-1945 im Rathaus

"Fremd- und Zwangsarbeit in Sachsen 1939-1945" ist Thema der Wanderausstellung, die Oberbürgermeister Ingolf Roßberg morgen (29.), 18 Uhr im Lichthof des Rathauses eröffnet.
Die Gemeinschaftsausstellung wurde von den vier Sächsischen Staatsarchiven in Leipzig, Chemnitz, Freiberg und Dresden erarbeitet. Sie beschäftigt sich auf 24 Tafeln unter anderem mit den Arbeits- und Lebensbedingungen, der rechtlichen Stellung, der Nachkriegszeit und den Fragen der Entschädigung.
Das Stadtarchiv Dresden stellt für den Ausstellungszeitraum Originale aus seinen Beständen aus. So werden zwei Arbeitsbücher für Ausländer von 1943 zu sehen sein sowie Akten zur Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte und Kriegsgefangener von 1942 bis 1945.
Das Sächsische Hauptstaatsarchiv Dresden zeigt zudem nur morgen zur Ausstellungseröffnung unter anderem Arbeitspapiere eines polnischen Fremdarbeiters (1942-1945) der Firma Radio H. Mende, eine Namenskartei sowjetischer Zwangsarbeiter (1942-1945) der Firma Universelle-Werke J. C. Müller u. Co sowie Fotos von Zwangsarbeitern der Firma H. Schomburg u. Söhne Margarethenhütte Großdubrau.
Erste Station der Ausstellung war im vergangenen Jahr Leipzig, jetzt ist die Ausstellung bis 28. Februar im Lichthof zu sehen, danach in Coswig.
Geöffnet ist montags bis freitags von 9 Uhr bis 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

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