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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2003/01/c_061.php 29.05.2015 00:03:26 Uhr 17.11.2019 03:41:13 Uhr
Meldung vom 20.01.2003

EU-Osterweiterung - Chancen und Risiken für das Gesundheitssystem

Tagung am 25. Januar im Deutschen Hygiene-Museum zu Auswirkungen im grenznahen Raum

Ab 1. Januar 2004 gehören Deutschlands Nachbarländer Polen und Tschechien zur Europäischen Union. Die daraus resultierenden Auswirkungen auf das Gesundheitswesen im grenznahen Raum sind Thema einer Tagung am 25. Januar im Deutschen Hygiene-Museum.
Veranstalter ist der gesundheitspolitische Arbeitskreis EU-med-East mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung, Krankenkassen und Krankenhäusern unter Leitung von Sozial-Bürgermeister Tobias Kogge.
Auch Dr. Wladyslaw Sidorowicz, Direktor des Department für Soziales von Breslau, und Slawomir Piechota, Mitglied des Breslauer Stadtrates und Vorsitzender des Ausschusses für Soziales sowie weitere Vertreter der Partnerstadt nehmen teil.

Die Teilnehmer werden über bereits existierende grenzüberschreitende Verbindungen im Gesundheitssektor informiert. Sie beraten, wie sie diese Aktivitäten vernetzen können und diskutieren weitere diesbezügliche Initiativen.

Haben die Krankenhäuser in Sachsen künftig mit einer zunehmenden Zahl von Patienten aus Mittelosteuropa zu rechnen?
Können sie vor allem im grenznahen Raum auch auf Personal aus Polen und Tschechien hoffen?
Wegen der beträchtlichen Unterschiede der Gesundheitssysteme, der Qualität der medizinischen Versorgung und des Gesundheitszustandes der Bevölkerung in Deutschland, Polen und Tschechien dürften sich vor allem die Krankenhausträger und Versicherungsträger über die künftigen rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für den grenzüberschreitenden Austausch von Leistungen und Angeboten interessieren.

Diskutiert werden soll zudem, wie das in Westdeutschland praktizierte Euregio-Modell auf den Osten übertragen werden kann.
In fast dreißig deutschen Euregios an der Westgrenze helfen Ärzte „der anderen Seite", die Lebenssituation der Menschen in den Grenzregionen zu verbessern und medizinische Versorgungslücken zu schließen. Euregio könnte als Beispiel für den grenzübergreifenden Zusammenschluss von Gemeinden, Städten und Kreisen dienen.
Rückfragen: Landeshauptstadt Dresden, Geschäftsbereich Soziales, Julia Muschner, Telefon (0351) 4 88 21 54.

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