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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2002/04/c_3215.php 28.05.2015 23:45:39 Uhr 16.12.2018 10:41:30 Uhr
10.04.2002

Jurastudenten können Fördergelder bekommen

Der Vorstand der Dr.-Hedrich-Stiftung weist Jurastudenten der Technischen Universität Dresden und der Universität Leipzig darauf hin, dass sie bis 17. Mai 2002 einen Antrag auf Förderung stellen können. Die Voraussetzungen dafür sind in der Satzung und der Vergaberichtlinie der Stiftung enthalten. Demnach kann bedürftigen Studenten ein Zuschuss der Lebenshaltungskosten für die nächsten zwölf Monate gewährt werden. Nähere Informationen zu den Antrags- und Förderbedingungen gibt Barbara Behn vom Geschäftsbereich Finanzen und Liegenschaften der Landeshauptstadt Dresden telefonisch unter 0351/488 2082. Anfragen können auch schriftlich über die Postadresse Postfach 120020, 01001 Dresden, gestellt werden.

Die Dr.-Hedrich-Stiftung ist vom ehemaligen Staatsminister Dr. Hans Richard Hedrich, der 1945 in Dresden verstarb, hinterlassen worden. In seinem Testament verfügte er, eine mildtätige Stiftung zu errichten. Begabte und bedürftige Studentinnen und Studenten, die ein juristisches Studium an der Technischen Universität Dresden oder an der Universität Leipzig absolvieren, sollen finanzielle Hilfe erhalten. Ein Vorstand, dessen Vorsitz der Oberbürgermeister einnimmt, trifft die Entscheidung über Höhe und Zeitraum der Zuwendung. Dabei steht es im Ermessen des Vorstandes, die Förderung nur einem oder gleichzeitig mehreren Studenten zukommen zu lassen. Wurden in den Studienjahren 1998/99 fünf Studenten, 1999/2000 elf Studenten durch die Dr.-Hedrich-Stiftung gefördert, so sind es im Studienjahr 2001/2002 zwölf Studenten der Rechtswissenschaften, die aufgrund ihrer sozialen Situation und ihrer guten Studienergebnisse einen monatlichen Zuschuss zwischen 205 EUR und 665 EUR bekommen.

Sammelstiftung der Landeshauptstadt hilft sozialen Einrichtungen

Die Landeshauptstadt Dresden hat eine weitere Stiftung des bürgerlichen Rechts in ihrer Obhut: die Sammelstiftung der Stadt Dresden.

Diese Stiftung vereint 180 örtliche Stiftungen. Dazu gehört unter anderem die im Jahre 1685 gegründete Stadtwaisenhaus-Stiftung, die sich um die Erziehung und Betreuung armer, schulpflichtiger Dresdner Waisenkinder bemühte. Auch wohltätige Dresdner Bürger wie Kommerzienrat Gottlieb Traugott Bienert, Bankier Heinrich Eduard Duckwitz und an den Oberbürgermeister Dr. Alfred Stübel übertrugen ihr Vermögen in Stiftungen, die jetzt zur Sammelstiftung gehören.

Unterstützung bekommen vor allem bedürftige Dresdner Bürger. Auch für Ferienfahrten von Heimkindern und für die Gestaltung von Therapieräumen gab es finanzielle Zuwendungen. In den Jahren 1995 bis 2001 vergab der Vorstand dafür rund 300.000 Euro. Für den Kauf eines behindertengerechten Kleinbusses stellte die Stiftung im Jahr 2000 10.000 Mark (= 5113 Euro) zur Verfügung. Sie half damit der Spendenaktion des Fördervereines der Schule für geistig Behinderte "St. Franziskus" in Dresden e. V., der das Fahrzeug für Ausflüge, Schullandheimfahrten, Fahrten zu Sport- und Therapiezwecken dringend benötigte. Außerdem flossen Gelder in die Sanierung der Bienert-Grabstätte am Plauenschen Friedhof, der Kindertagesstätte Am Wehr 21 in Dresden-Lockwitz und des Kinderheimes Radeberger Straße 53 in Dresden-Neustadt.

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