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Meldung vom 14.03.2000

Risiken und Probleme frühzeitig erkennen - Kommunalforum bietet gefährdeten Unternehmen Hilfe an

Pressemitteilung

14. März 2000 / l / Rg

Risiken und Probleme frühzeitig erkennen
Kommunalforum bietet gefährdeten Unternehmen Hilfe an


Unternehmer, die existenzielle Probleme früh erkennen und rechtzeitig Hilfen in Anspruch nehmen, erhöhen ihre Chance, die Insolvenz zu vermeiden. Das Kommunalforum für Wirtschaft und Arbeit Dresden möchte ihnen dabei helfen und dazu beitragen, dass sie befähigt werden, schnelle Wege aus einer Krise zu finden.
In den vergangenen Jahren wurden z. B. Checklisten zur Selbstkontrolle für den Unternehmer erarbeitet. Mit ihrer Hilfe kann er bereits frühzeitig Risiken für sein Unternehmen erkennen. Regelmäßig angewendet, lassen sich wertvolle Erkenntnisse für die Firmenentwicklung ableiten.
Um schon in den Anfängen einer sich abzeichnenden Krise kompetente Hilfe anbieten zu können, wurde jetzt ein Netzwerk aufgebaut, das die bereits vorhandenen vielfältigen Angebote bündelt und zu mehr Effizienz führen soll. Je eher Unternehmen diese Möglichkeiten nutzen, desto größer sind ihre Chancen, Existenzkrisen zu überwinden und eine Konsolidierung der Firma herbeizuführen.
Folgende Institutionen bieten Hilfeleistungen an:

Landeshauptstadt Dresden, Amt für Wirtschaftsförderung:
Problemorientierte Beratungen für ansässige Firmen und Information zu öffentlichen Finanzierungshilfen. (Telefon 4 88 24 01)
Industrie- und Handelskammer und Handwerkskammer:
Hilfe am Runden Tisch zur Betreuung gefährdeter Unternehmen, von Ist-Stands-Analyse über Managementbegleitung bis zur Umsetzung von Konsolidierungsmaßnahmen (IHK: Telefon 2 80 21 33; HWK: Telefon 4 64 05 32)
Sächsische Aufbaubank GmbH und die Sächsische Beteiligungsgesellschaft mbH:
Nutzung des Konsolidierungsberatungszentrums, Gewährung von u. a. Beteiligungen, Liquiditätshilfedarlehen, Bürgschaften, Rettungs- und Umstrukturierungsbeihilfe (Telefon 49 10 48 20)
Stiftung Innovation und Arbeit Sachsen:
bietet Industrieunternehmen des verarbeitenden Gewerbes externe Sachverständige zur Durchführung von Kurzberatungen an, um Insolvenzen zu vermeiden oder Fortführungslösungen zu erarbeiten (Telefon 31 99 33 60)
RKW Sachsen:
stellt dem Unternehmer externe Berater zur Seite, bis die Unternehmenskrise überwunden ist. Die Kosten dafür werden zum großen Teil übernommen. (Telefon 8 32 23 48)
IG Metall:
befähigt Betriebsräte in Weiterbildungsveranstaltungen, sich aktiv in ihren Firmen zur Vermeidung von Krisensituationen einzusetzen bzw. im Insolvenzfall an der Verfahrensgestaltung mitzuwirken. (Verwaltungsstelle Dresden, Telefon 8 63 32 21)
Dienstleistungen für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung GmbH:
bietet Personalentwicklungsmaßnahmen unter Einbeziehung des Arbeitsamtes, sowie Fördermitteln des Freistaates Sachsen bzw. aus dem Europäischen Sozialfonds an (Telefon 2 07 75 10)



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