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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2024/05/pm_093.php 28.05.2024 11:13:44 Uhr 19.06.2024 00:33:44 Uhr

Gruna: Mehr Sicherheit für Radfahrer entlang der Winterbergstraße

Im Zuge der laufenden Straßensanierung werden Radfahrstreifen angelegt

Die Winterbergstraße in Gruna bekommt sichere Radwege: Zwischen der Straße An der Pikardie und der Karcherallee, am Eingang zum Großen Garten, wird die Führung für den Radverkehr über die Kreuzung verbessert. Auf dem anschließenden Abschnitt der Winterbergstraße bis zum Grunaer Landgraben werden die Radschutzstreifen durch Radfahrstreifen ersetzt. Damit reagiert das Straßen- und Tiefbauamt auf Erkenntnisse aus dem im Dezember 2023 vorgelegten Dresdner Verkehrssicherheitsbericht und geht eine Maßnahme des Radverkehrskonzepts an.

„Die Winterbergstraße ist als Fortsetzung der Hauptallee des Großen Gartens eine wichtige Radroute. Auf dem bestehenden Radschutzstreifen kommt es in Verbindung mit der überbreiten Fahrspur immer wieder zu gefährlichen Situationen. Das gehen wir an. Die Straße bekommt nun richtige Radwege und einen guten Anschluss an den Großen Garten.“

Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn

Winterbergstraße wird bis zum Herbst saniert

Die Sanierung der Winterbergstraße dauert vom 27. Mai 2024 bis voraussichtlich 16. September 2024. Der erste Bauabschnitt sind die 75 Meter zwischen der Straße An der Pikardie und der Karcherallee. Die Fahrbahn wird grundhaft ausgebaut, der Querschnitt verbreitert und die Spuren werden neu aufgeteilt. Für den Radverkehr steht dann stadteinwärts eine eigene Radspur zwischen Links- und Rechtsabbiegerspur zur Verfügung, von der man direkt in Richtung Hauptallee Großer Garten weiterfahren kann. Dann folgt der Abschnitt der Winterbergstraße bis zum Grunaer Landgraben. Dort werden die bisherigen Radschutzstreifen auf weiten Teilen durch Radfahrstreifen ersetzt und drei weitere Bäume gepflanzt.

Während der Hauptbauphase in den Sommerferien ist die Fahrbahn stadteinwärts vollgesperrt. Die Umleitung für den Kfz-Verkehr verläuft über die Beilstraße/Herkulesstraße und stadtauswärts über die Bodenbacher Straße/Zwinglistraße. Fußgänger können die Gehwege rund um das Baufeld passieren. Radfahrer nutzen die ausgeschilderte Kfz-Umleitung oder müssen im Baubereich vom Radweg auf die Fahrbahn wechseln. Die Zufahrt zu den nördlichen Grundstücken An der Pikardie ist mit Auto nicht immer möglich, Anwohner erreichen ihre Grundstücke aber jederzeit zu Fuß. 

Mit den Arbeiten ist die Baufirma STRABAG AG beauftragt. Die Gesamtkosten betragen 875.000 Euro. Der Anteil der Landeshauptstadt liegt bei 800.000. Davon werden 240.000 Euro über Fördermittel aus dem "Sonderprogramm Stadt+Land" finanziert, einem gemeinsamen Förderprogramm des Freistaats Sachsen und des Bundes. Die Stadt Dresden hat noch weitere Fördermittel beantragt.