Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de

https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/genialsozial.php 03.07.2026 08:57:26 Uhr 14.08.2026 00:17:10 Uhr

Aktionstag 'genialsozial' bei der Landeshauptstadt Dresden

Seit vielen Jahren beteiligt sich die Landeshauptstadt Dresden an Sachsens größter Jugendsolidaritätsaktion „genialsozial – Deine Arbeit gegen Armut“ der Sächsischen Jugendstiftung, so auch am 30. Juni 2026. Der Aktionstag „genialsozial“ ermutigt junge Menschen, sich aktiv an gesellschaftlichen Themen zu beteiligen und gibt ihnen die Möglichkeit, sich lokal und global zu engagieren. Denn das Geld, das sie bei ihrem Ein-Tages-Job verdienen, spenden sie an soziale Projekte in Dresden, Sachsen und weltweit.

Die Jugendlichen können an diesem Tag einen Einblick in ganz verschiedene Bereiche des öffentlichen Dienstes erlangen. Kindertagesstätten, Bibliotheken, Garten- und Landschaftsbau, das Städtische Klinikum, Ordnungsamt – und viele weitere Fachbereiche nehmen am Aktionstag teil.

Logo genialsozial 2026

Das war genialsozial 2026

Insgesamt 248 Einsatzplätze konnten die Ämter und Eigenbetriebe in diesem Jahr vergeben. Damit wurde die Rekordbeteiligung aus dem Jahr 2025 sogar übertroffen. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für ihren Einsatz!

Im Umweltamt begleitete Richard die immissionsschutzrechtliche Überwachung der VEM Sachsenwerk GmbH. Im Rahmen eines Betriebsrundgangs besichtigte er mit dem Team der Immissionsschutz- und Abfallbehörde verschiedene Anlagen zur Fertigung und Montage von Elektromotoren und Generatoren für Groß- und Sondermaschinen. Dabei standen insbesondere die Anlagen zur Oberflächenbehandlung mit organischen Lösemitteln im Fokus. Im Zuge der Begehung wurden die immissionsschutzrechtlichen Anforderungen überprüft und deren Einhaltung kontrolliert.

Im Amt für Stadtstrategie, Internationales und Bürgerschaft brachte das Team Smart Participation den Schülerinnen Polina und Yelyzaveta das Thema Bürgerbeteiligung näher. Dabei lernten sie das Stadtforum Dresden, die Beteiligungsfläche AGORA und die Toolbox Smart Participation kennen. Gemeinsam mit dem Team arbeiteten sie an einem "mobilen Beteiligungsformat" für die Anwendung in den Stadtteilen.

Besonders positiv fand ich, dass uns wirklich interessante und abwechslungsreiche Aufgaben gegeben wurden und unsere Kritik ernst genommen wurde. Das hat mir das Gefühl gegeben, aktiv eingebunden zu sein. Auch die Führung durch das Büro hat mir gut gefallen. Sie hat einen guten Einblick in die Arbeit einer öffentlichen Verwaltung gegeben und gezeigt, wie modern und gut gestaltet die Arbeitsplätze sind und wie sehr sie die Kommunikation zwischen den Mitarbeitenden unterstützen.

Feedback von Schülerin Yelyzaveta zu genialsozial in der Abteilung Bürgeranliegen

Besonders viele Schülerinnen und Schüler waren auch in diesem Jahr wieder in den Kindertagesstätten sowie im Städtischen Klinikum im Einsatz.

Im Hort der 47. Grundschule unterstützte die Schülerin Rosalie das Labor. Dort werden die Kinder spielerisch an das Entdecken, Experimentieren und Forschen herangeführt. Gemeinsam mit einer Kindergruppe stellte sie Kristalle her und begeisterte die Kinder für naturwissenschaftliche Experimente. Die Schülerin Eva war im Clubraum tätig, in dem die Kinder unter anderem Tischkicker, Weykick oder Pokémon spielen können. Daneben unterstützte Antonia im Tanz- und Theaterraum, der vielfältige Möglichkeiten zum Verkleiden, Budenbauen, Kartenspielen und kreativen Rollenspiel bietet. Dort spielte sie gemeinsam mit den Kindern unter anderem das Sammelkartenspiel „Magic: The Gathering“.

Durch die vielfältigen Themenräume – darunter auch Bauzimmer, Bibliothek und Holzwerkstatt – bietet der Hort der 47. Grundschule den Kindern zahlreiche Möglichkeiten, ihre Interessen zu entdecken, kreativ zu werden und sich entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse zu entfalten. Für die Schülerinnen und Schüler bot der Einsatz zugleich wertvolle Einblicke in die pädagogische Arbeit und die vielfältigen organisatorischen und inhaltlichen Prozesse, die für die Gestaltung eines abwechslungsreichen Betreuungs- und Bildungsangebots erforderlich sind.

Im Städtischen Klinikum begleiteten viele Schülerinnen und Schüler den Alltag von Plfegefachkräften auf unterschiedlichen Stationen. Der Schüler Jonas war auf der orthopädischen Station mit Pflegeteamleitung Jane und Azubine Clara unterwegs und probierte sich unter anderem am Blutdruckmessen. Dagegen waren Konstantin und Fabian im Ressort Technik und Wirtschaft der Klinik tätig und unterstützten die Gärtner beim Verschneiden der Rosen im Klinikpark.

Bibliotheken sind ein cooler Ort – nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Lernen.
Schülerin Marie nach ihrem genialsozial-Einsatz in der Zentralbibliothek im Kulturpalast

In den Städtischen Bibliotheken unterstützen insgesamt zehn Jugendliche mit ihrem Arbeitseinsatz und ihren Ideen die Bibliotheken in Pieschen, Blasewitz, Südvorstadt, Prohlis, Weixdorf, Plauen sowie in der Zentralbibliothek im Kulturpalast in den Bereichen Kinder, Jugend und Musik.

Welche Systematik ist beim Einsortieren von Medien zu beachten? Wie finden Bücher vom Rückgabeautomaten zurück ins Regal? Während ihres Einsatzes erhielten die Jugendlichen praxisnahe Einblicke in den Bibliotheksalltag vor und hinter den Kulissen. Sie hospitierten an den Servicetheken, unterstützten die Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen wie dem Bookslam, sortierten Medien ein und konnten sich u.a. in der Präsentation von Medien ausprobieren.

Schüler Fabian erhielt interessante Einblicke in die Arbeit des Straßen- und Tiefbauamtes. In der Stabstelle für Strategie und Kommunikation lernte er, wie vielfältig die Aufgaben der Öffentlichkeits- und Gremienarbeit sind und wie die sehr technischen Informationen der Bauexperten zielgruppengerecht aufbereitet werden. Außerdem hatte er die Gelegenheit, einen Brückenprüfingenieur zu treffen und ihm seine Fragen rund um das Thema Carolabrücke zu stellen.

Im Amt für Schulen lernte Alexandros den Bereich Bau- und Sanierungsstrategie kennen. Hier konnte er sich an der Planung eines Schulstandorts probieren. Er erstellte Skizzen zu Stellplätzen und Freiflächen, entwickelte Ideen für die Neugestaltung eines Schulhofs und recherchierte Flächen- und Lagedaten. Darüber hinaus berechnete er den Platzbedarf und die Kosten für Stellplätze – natürlich mit Unterstützung der erfahrenen Kollegin. Beeindruckt von dem umfangreichen Planungsaufwand, nahm der Schüler viele Eindrücke und neues Wissen aus seinem genialsozial-Einsatz mit.

Organisatorisches zum Einsatz 2026


Rückblicke

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