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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2014/03/pm_073.php 28.05.2015 22:40:16 Uhr 30.11.2021 15:56:28 Uhr
Meldung vom 21.03.2014

Kulturpalast ohne Saal

Abbrucharbeiten im Saal fast beendet - Rohbau startet im April 2014 - Ausstattungsplanung beginnt

 

Pressevertreter konnten sich heute ein Bild von den aktuellen Arbeiten auf der Baustelle Kulturpalast machen. Der Geschäftsführer der Kommunalen Immobilien Dresden GmbH, Axel Walther informierte vor Ort. Die Arbeiten im Kulturpalast laufen planmäßig. Alle Abbrucharbeiten im Saal und im Haus sowie die Schadstoffbeseitigung werden bis Anfang April beendet sein. Aktuell läuft noch der Abbruch der Saaldecke. Der Zuschlag für den Rohbau soll am 24. März 2014 erteilt werden. Rohbaustart könnte der 14. April 2014 sein. Die Abstimmungen mit den Nutzern zur Grundrissgestaltung sind abgeschlossen. Nun geht es um die nutzerspezifischen Ausstattungen. Bis Ende Mai soll die Planung der Gebäudetechnik stehen.

Für die Entwicklung einer optimalen Akustik des Saals wurde ein 3-D-Modell im Maßstab 1:10 vom Akustikbüro Peutz Consult GmbH, in Mook (Niederlande) gefertigt. Mit den Ergebnissen der raumakustischen Messungen sind die Fachleute außerordentlich zufrieden. Alle Details und daraus abgeleiteten Vorgaben werden in die Decken- und Wandplanungen einfließen. Dann kann mit der Ausführungsplanung begonnen werden. Das Akustikmodell soll noch in diesem Jahr nach Dresden transportiert und hier zeitnah ausgestellt werden.

Für den Konzertsaal wird bereits in Lubljana ein Musterstuhl gefertigt. Er muss brandschutztechnisch, akustisch und optisch optimal in den neuen Saal passen. Auch an der Beleuchtung des Saales wird derzeit an Computermodellen getüftelt.

Damit die Dresdnerinnen und Dresdner und natürlich die Gäste der Stadt ein Bild davon bekommen, was hinter den Bauzäunen entsteht, soll ab Mai 2014 eine Plane rund um das gesamte Gebäude Bilder des neuen Dresdner Kulturpalastes präsentieren. Die Plane wird etwa zwei Jahre hängen und von Werbepartnern finanziert. Nach Auswahl und Zuschlagserteilung an die Werbeagentur geht die Werbeplane in Druck und die dafür benötigte Gerüstkonstruktion wird aufgebaut.

Die Instandsetzung, der Umbau und die Modernisierung des Dresdner Kulturpalastes kosten insgesamt etwa 81,5 Millionen Euro. Davon sind gegenwärtig etwa 16.9 Millionen Euro beauftragt: 3.72 Millionen Euro für Bauleistungen und 13,18 Millionen Euro für Baunebenkosten.

Etwa sechs Millionen Euro werden zusätzlich für nutzerspezifische Ausstattungen wie Bühnen-, Veranstaltungs- und Medientechnik sowie die Möblierung investiert.

 

Historie:

Am 11. Oktober 2013 war offizieller Baustart am neuen Standort für die Dresdner Philharmonie, die Zentralbibliothek der Städtischen Bibliotheken Dresden und das Kabarett "Die Herkuleskeule" sowie das Besucherzentrum der Stiftung Frauenkirche und die Dresden-Information.

Bisher realisiert: Sämtliche Böden, Geländer und Innentüren sind für die Bauzeit mit Holzplatten geschützt. In Foyer, Saal und im Backstagebereich ist der Rückbau der nicht tragenden Verkleidungen, der Trennwände und Zwischendecken abgeschlossen. Einzelne Verkleidungen und alte Türanlagen sind aus denkmalpflegerischen Gründen ausgebaut und zwischengelagert worden. Sie werden später wieder im Haus integriert. Im Saal sind Stufenpodeste der ehemaligen Zuschauerränge, sämtliche alte Saalverkleidungen an Wänden und Rängen, der komplette Bühnenboden mit Kippparkett sowie die komplette Bühnentechnik zurückgebaut. Teile der Bühnentechnik wie Lautsprecher, Beleuchtungskörper und einzelne Bühnenzüge werden später für das Theater Junge Generation und die Staatsoperette im Kraftwerk Mitte wiederverwendet.

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