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19.03.2010

Stadtrat stimmt dem Kauf der GESO-Energieholding zu

OB Orosz: Weitsichtige Entscheidung für die Region Dresden

Der Stadtrat der Landeshauptstadt Dresden hat in seiner heutigen Sitzung mit überwältigender Mehrheit dem Erwerb der GESO zugestimmt. Die Technische Werke Dresden GmbH (TWD) kann mit diesem Beschluss nun die GESO-Energieholding AG von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG kaufen.

Oberbürgermeisterin Helma Orosz: „Wir investieren mit dieser weitsichtigen Entscheidung in die Infrastruktur der Stadt, ohne damit den Hauhalt der Stadt Dresden zu belasten. Die Versorgungsnetze für Strom, Gas, Fernwärme und Wasser durchziehen unsere Stadt und unsere Region wie Lebensadern. Wir können nun sicher sein, dass auch weiterhin in die Netze investiert wird. Selbstverständlich erwarte ich mittelfristig auch sehr positive Effekte für die Einnahmen im städtischen Haushalt.“

Dem heutigen Beschluss waren monatelange Verhandlungen zwischen der TWD und der EnBW vorausgegangen. „Das Ergebnis ist für beide Seiten gut.“, so die Oberbürgermeisterin.

In Ostsachsen entsteht ein starker, eigenständiger kommunaler Unternehmensverbund der Versorgungsbranche. Das regionale Partnerschaftsmodell mit den ostsächsischen Städten, die Mehrheitseigentümer an ihren Stadtwerken sind, und mit den Gemeinden, die mittels KBO oder direkt an der ENSO beteiligt sind, eröffnet die Chance, gemeinsam die Struktur der Energieversorgung zu beeinflussen.   
„Der Kauf der GESO ist für den Wirtschaftsstandort Dresden ein wichtiges Signal. Wir können die vorhandenen Arbeitsplätze bei der ENSO erhalten, die Unternehmenszentrale in Dresden belassen und gleichzeitig auch die Wertschöpfung für die Region sichern“, so die Oberbürgermeisterin.

Mit der Ostsächsischen Sparkasse konnte ein sehr attraktives Finanzierungsmodell entwickelt werden. Das aktuell niedrige Zinsniveau entlastet die Refinanzierung. Orosz: „Dresden bleibt auch weiterhin  schuldenfrei, da die Technischen Werke in der Lage sind diesen Kauf selbst finanziell darzustellen.“ Mit der Kaufpreiszahlung die noch im März 2010 erfolgen soll, wird die Transaktion abgeschlossen.
Die GESO AG wird anschließend auf die EnergieVerbund Dresden GmbH, eine 100 %-ige Tochter der TWD verschmolzen. Der TWD-Konzern erhält damit die folgende Grob-Struktur:

 

 

Die EnergieVerbund Dresden wird das „GESO-Modell“ in der Grundausrichtung beibehalten. Das Modell basiert auf den drei Säulen DREWAG, ENSO und Stadtwerkebeteiligungen. Eine neue Qualität wird dadurch erreicht, dass DREWAG und ENSO erstmalig unter einer einheitlichen Führung stehen.

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