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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2026/02/pm_018.php 09.02.2026 14:57:39 Uhr 09.02.2026 16:45:06 Uhr

Erfolgreicher Abschluss der Bürgerbeteiligung zu Dresdens Zukunft

Viele Dresdnerinnen und Dresdner brachten sich ein

In den vergangenen vier Wochen hatten die Dresdnerinnen und Dresdner die Möglichkeit, ihre Visionen für die zukünftige Entwicklung der Stadt in den Themen Kultur, Wirtschaft, Klima und Lebensqualität einzubringen – und machten davon reichlich Gebrauch. Insgesamt rund 7.500 Personen nahmen an den Beteiligungswochen zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (INSEK) teil. Die Stadtverwaltung bereitet nun die Auswertung der Ergebnisse vor.

„Die Resonanz war beeindruckend. Es hat sich gezeigt, dass den Dresdnerinnen und Dresdnern die Zukunft ihrer Stadtteile, der Klimaschutz und bezahlbarer Wohnraum am Herzen liegen. Ich danke all diesen Menschen für ihre Rückmeldungen und ihre Zeit. Die Ergebnisse der Onlineumfrage, aber auch aus den Gesprächen im Stadtforum sind für uns ein wertvoller Kompass für die Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts, dem strategischen Leitfaden der Stadtverwaltung.“

Baubürgermeister Stephan Kühn

Beteiligung digital und vor Ort

Die Beteiligung fand auf verschiedenen Kanälen statt und stieß sowohl online als auch im persönlichen Gespräch auf großes Interesse.

  • Online-Fragebögen: Insgesamt wurden rund 7.500 Fragebögen vollständig ausgefüllt. Bereits zur Halbzeit des Prozesses zeichnete sich mit über 6.000 Teilnehmern eine sehr hohe Resonanz ab.
  • Präsenz im Stadtforum: Täglich von Montag bis Freitag standen Fachleute der verschiedenen Ämter sowie Externe in der Agora des Stadtforums bereit. Insgesamt besuchten circa 600 Personen die Informationsstände und Gesprächsrunden vor Ort.
  • Interaktive Abstimmungen: An den Voting-Stationen in der Agora wurden ebenfalls knapp 600 Stimmen zu spezifischen Zukunftsfragen und Prioritäten abgegeben.

In den vergangenen vier Wochen rückten dabei unterschiedliche Handlungsfelder in den Mittelpunkt: von der Baukultur und Bürgerbeteiligung über die wirtschaftliche Leistungskraft und Innovation bis hin zur Klimaanpassung und dem Hitzeschutz. In der finalen Woche bildeten das bezahlbare Wohnen, die Stadt der kurzen Wege und der soziale Zusammenhalt in den Nachbarschaften den Abschluss.

Wie geht es jetzt weiter?

Die gesammelten Daten aus der Online-Umfrage, die Ergebnisse der Vor-Ort-Votings sowie die zahlreichen Anregungen aus den persönlichen Gesprächen werden nun durch das Amt für Stadtplanung und Mobilität fachwissenschaftlich ausgewertet. Die Ergebnisse sind Grundlage für die 3. Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts. Dieser strategische Leitfaden dient der Stadtverwaltung und dem Stadtrat ab Ende 2026 als Entscheidungsgrundlage für die Priorisierung kommunaler Mittel und die Planung konkreter Projekte bis zum Jahr 2035 und darüber hinaus.