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Meldung vom 24.01.2007

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Veranstaltungen zum 27. Januar 2007

Bundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog erklärte am 3. Januar 1996 per Proklamation den 27. Januar zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Historischer Hintergrund ist die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee. Auschwitz steht symbolhaft für den Völkermord und für die Millionen Menschen, die durch das Nazi-Regime entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet wurden.

An der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden auf der George-Bähr-Straße 7 findet am Sonnabend, 27. Januar 2007, 11 Uhr eine Gedenkveranstaltung statt. Der Sächsische Staatsminister für Justiz des Freistaates Sachsen, Geert Mackenroth und der Erste Bürgermeister Dr. Lutz Vogel werden sprechen. Blumen und Gebinde werden niedergelegt und der Posaunenchor der Ev.-Luth. Auferstehungskirchgemeinde Dresden Plauen umrahmt die Gedenkveranstaltung musikalisch.

Am Sonntag, 28. Januar 2007 gibt es eine gemeinsame Gedenkveranstaltung der Sächsischen Staatsregierung und des Sächsischen Landtages für die Opfer des Nationalsozialismus im Sächsischen Landtag, Bernhard-von-Lindenau-Platz 1. Sie beginnt 10 Uhr mit der Eröffnung der Ausstellung „Der Soldat Tolkatchev an den Toren zur Hölle“ – Die Befreiung der Lager Majdanek und Auschwitz – Zeichnungen des Künstlers Zinovii Tolkatchev durch Prof. Dr. Rita Süssmuth, Vorsitzende des Freundeskreises von Yad Vashem in Deutschland e. V. im Bürgerfoyer. 11 Uhr beginnt die Gedenkstunde im Plenarsaal. Ministerpräsident Georg Milbradt und der Landtagspräsident Erich Iltgen begrüßen und Joseph T. Lapid, Vorsitzender des Kuratoriums der Gedenkstätte Yad Vashem spricht die Gedenkrede. Der Erste Bürgermeister Dr. Lutz Vogel nimmt am Gedenken im Sächsischen Landtag teil.

Am Donnerstag, 26. Januar 2007, 18:00 Uhr eröffnet die thematische Gemeinschaftsausstellung „Gegen Krieg und Gewalt“ in der Dresdner Kreuzkirche am Altmarkt. 12 Künstler präsentieren ihre Malereien, Grafiken und Skulpturen. Die Ausstellung ist bis 4. März 2007 geöffnet.

„Nie vergessen“ – so der Titel der aktuellen Ausstellung im Rathausfoyer Goldene Pforte. Sie reflektiert eine Exkursion von Schülern der 79. Mittelschule nach Auschwitz im November 2006. Die Schüler der zehnten Klassen wollten sich ein eigenes Bild vom Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau machen, um zu verstehen, was dort zwischen 1940 und 1945 geschehen ist. Unmittelbar nach der Exkursion entstanden Zeichnungen, Collagen, eine Wandkarte, Kleinplastiken und Computerpräsentationen, die, in dieser Ausstellung zusammengefasst, das in Auschwitz Erlebte verdeutlichen. Die Ausstellung kann vom bis zum 9. Februar 2007 nach vorheriger Anmeldung unter Telefon 2 81 65 91 besucht werden. Ansprechpartner ist Herr Hünecke in der 79. Mittelschule.

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