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Meldung vom 21.01.2000

27. Januar - Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Pressemitteilung

21. Januar 2000/ l / r / Schö

27. Januar - Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Oberbürgermeister Wagner ruft auf, die Vergangenheit nicht zu vergessen


Vor vier Jahren hat der damalige Bundespräsident, Roman Herzog, den Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, den 27. Januar, zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Oberbürgermeister Dr. Herbert Wagner wendet sich vor allem an die Schülerinnen und Schüler Dresdens, diesen Gedenktag zu verinnerlichen und Lehren aus dem dunkelsten Teil der deutschen Geschichte für die Zukunft zu ziehen. In einem Brief an den Direktor des Dresdner Regionalschulamtes, schreibt er: Wir sind im Gedenken an die unzähligen Opfer des Rassenwahns und des Krieges aufgerufen, heutige und zukünftige Generationen für Menschenrechte, für die Wahrung der Würde jedes einzelnen Menschen zu sensibilisieren. Der Schule kommt in diesem Prozess der Wissensvermittlung über die Jahre nationalsozialistischer Herrschaft in Deutschland 1933 - 1945 eine besondere Bedeutung zu. Deshalb möchte ich anregen, dass die entsprechenden Fachlehrer diesen Gedenktag dazu nutzen, in ihrem Unterricht auf die Zusammenhänge zwischen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, der sie tragenden inhumanen Ideologie und den schrecklichen Folgen ihrer Realisierung einzugehen. Die jungen Menschen sollen erkennen, dass auch sie dazu aufgerufen sind, ein Bewusstsein für eigene Verantwortung zu entwickeln und allen Versuchen, die Würde des Menschen zu verletzen, entschieden entgegenzutreten.

Der Oberbürgermeister wird am 27. Januar 2000, 10 Uhr, auf dem Dresdner Heidefriedhof einen Kranz im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus niederlegen. Alle Dresdnerinnen und Dresdner sind dazu eingeladen. Erwartet werden Vertreter der Sächsischen Staatsregierung, des Landtages und des Stadtrates.




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