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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2024/02/pm_027.php 08.02.2024 14:58:15 Uhr 02.03.2024 23:52:14 Uhr

Plakatkunstaktion ruft zu menschlichem Handeln in einer Demokratie auf

Mit 18 Kunstplakaten erinnert das Bündnis Dresdner Kulturinstitutionen #WOD Weltoffenes Dresden an die Auswirkungen autoritärer Machtstrukturen und Menschenhass. 
Anlässlich des 79. Jahrestages der Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 infolge des von Deutschland ausgehenden Zweiten Weltkrieges möchten die 18 Kulturinstitutionen, die #WOD angehören, ein klares Statement gegen Krieg und Gewalt setzen.
Unter dem gemeinsamen Titel „Morgen und der Tag danach“ konfrontieren 18 Plakate an neun zentralen Orten in Dresden auf unterschiedliche Weise zum Thema Krieg. Durch die Aktualität der Plakatmotive werden Themen wie Zerstörung und Gewalt im Kontext der Bombardierung Dresdens vor 79 Jahren mit dem aktuellen politischen Weltgeschehen verknüpft und in unsere Gegenwart katapultiert.
Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch: „Das Bündnis #WOD vereint mit dieser Aktion ein weiteres Mal das Anliegen bedeutender Dresdner Kulturinstitutionen, sich gegen Krieg und expandierenden Menschenhass einzusetzen. Es zeigt auch, dass das Erinnern und Mahnen an den 79. Jahrestag der Bombardierung Dresdens aktueller denn je ist und ruft uns als Gesellschaft auf, sich für ein friedvolles Miteinander in einer demokratischen Gesellschaft stark zu machen“. 
Die Plakate von Institutionen wie z. B. Staatsschauspiel, riesa efau und des Goethe-Institut Dresden sind an Orten wie der Prager Straße, am Neumarkt und am Goldenen Reiter zu sehen.
Die Aktion „Morgen und der Tag danach“ wird durch die Landeshauptstadt Dresden unterstützt und ist von Freitag, 9. Februar bis Sonntag, 18. Februar 2024 im Stadtraum zu sehen.

#WOD Weltoffenes Dresden ist ein offener Zusammenschluss von Kulturinstitutionen in öffentlicher und privater Trägerschaft in Dresden, der sich für eine weltoffene und solidarische Gesellschaft einsetzt.