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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2023/01/pm_008.php 05.01.2023 14:57:04 Uhr 27.05.2024 15:03:41 Uhr

Ergebnisse des Städtedialogs „Kommunale Hitzeanpassung“ nun online

So bereitet sich Dresden auf Hitze und Trockenheit vor

Zu heiß, zu trocken, zu extrem – die klimatischen Veränderungen mit neuen Hitzerekorden zeigten sich im vergangenen Sommer 2022 deutlich in Deutschland. In Zukunft droht ein weiterer klimawandelbedingter Temperaturanstieg. Beim Städtedialog „Kommunale Hitzeanpassung“ ging es deshalb um die Erarbeitung eigener Konzepte für die Hitzeanpassung, mit dem sich die Kommunen rechtzeitig auf eine mögliche angespannte Lage für die kommenden Jahre vorbereiten wollen.

Am Donnerstag, 20. Oktober 2022, sind Stellvertretende von ca. 80 Städten und Gemeinden zum 3. Städtedialog „Kommunale Hitzeanpassung“ zusammengekommen. Im Fokus der Workshops und Diskussionen stand das Thema „Einfluss von Hitze auf die Gesundheit“. Zum Städtedialog eingeladen hatte das Amt für Gesundheit und Prävention der Stadt Dresden gemeinsam mit dem Umwelt- und Naturschutzamt der Stadt Erfurt im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes „HeatResilientCity II“. Begleitet wurde die Veranstaltung von ecolo - Agentur für Ökologie und Kommunikation und GreenAdapt - Gesellschaft für Klimaanpassung mbH.  

Maßnahmen zur Hitzeanpassung der Stadt Dresden
Die Städte und Gemeinden erarbeiteten im Rahmen des Städtedialogs Ansätze für Hitzeschutzmaßnahmen, mit denen Sie Einfluss auf die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger nehmen können. Der Stadtrat der Landeshauptstadt Dresden hat mit Beschluss zum Haushalt für die Jahre 2023 und 2024 jüngst 100 000 Euro als klare Bekenntnis zu Hitzeanpassungsmaßnahmen bereitgestellt. Diese Mittel werden nun vom Amt für Gesundheit und Prävention zur Erarbeitung eines Hitzeaktionsplans genutzt, einer konkreten Maßnahme aus dem Städtedialog Hitzeanpassung.

Das Amt für Gesundheit und Prävention in der Landeshauptstadt Dresden nutzt die Erkenntnisse des Städtedialogs auch für weitere Planungen und Maßnahmen. So beabsichtigt die Stadt vorbereitet in die Folgen des Klimawandels zu gehen, indem sie das Thema Hitzeanpassung in Weiterbildungen und (Fach-)Ausbildungen einfließen lässt. Hitzeschutz soll verstärkt Thema in der Ausbildung von medizinischen Berufen und Pflegeberufen sowie Berufen innerhalb von Kindertageseinrichtungen und Schulen werden. 

Die Zuständigkeit für die klimabezogene Gesundheitsvorsorge sieht die Stadt bei den Trägern. Diskutiert werden zudem eine Intensivierung von Nachbarschaftshilfe als weiterer Ansatzpunkt sowie bauliche Veränderungen, die auf lange Sicht eine wirksame Anpassungsmaßnahme sein können. 

Aktuell arbeitet die Stadt Dresden an einem quartiersbezogenen Hitzehandbuch, das unter anderem praktische Informationen zur Frühintervention bei bevorstehenden Hitzeereignissen und Handlungshinweise für besonders gefährdete Personengruppen beinhaltet.

Gerade unterzeichnete das Amt für Gesundheit und Prävention der Stadt Dresden das Positionspapier zu mehr Klimaschutz und Klimakrisefolgen der Gesundheitsämter von Großstädten. Zum vollständigen Positionspapier: www.frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/gesundheitsamt/klimawandel-und-gesundheit

Ergebnisse des Städtedialogs jetzt online
Die gesamten Ergebnisse der Veranstaltung gibt es als eine Kongressdokumentation auf der Internetseite der Stadt Dresden: www.dresden.de/heatresilientcity 
Eine Übersicht anderer Maßnahmen in und von der Stadt Dresden zu Hitze und Klimaanpassung finden Sie unter www.dresden.de/klima und www.heatresilientcity.de