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09.11.2006

Vor dem ersten Schultag geht’s zum Arzt

Eltern erhalten bei der Schulanmeldung einen Untersuchungstermin
Am 9. und 14. November herrscht in den meisten Dresdner Grundschulen nach Unterrichtsende noch einmal Hochbetrieb. Zwischen 14 und 18 Uhr werden viele Kinder an der Hand ihrer Eltern erstmals eine Schule betreten. Die Eltern melden sie für die Grundschule an. Ab August nächsten Jahres beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt.
Mit der Schulanmeldung erhalten die Eltern viele Informationen und Termine. Ganz sicher ist der Termin für die Schulaufnahmeuntersuchung dabei. Sie ist laut Sächsischem Schulgesetz für alle schulpflichtigen und vorzeitig angemeldeten Kinder Pflicht. Kinder- und Jugendärzte des Gesundheitsamtes untersuchen die Kinder zwischen November und März des Vorschuljahres entweder in den Grundschulen oder Dienststellen des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes.
Ziel der Schulaufnahmeuntersuchung ist es, die Entwicklung der Kinder zu beurteilen. Die Ärzte prüfen, ob das Kind alle gesundheitlichen Voraussetzungen für einen unbeschwerten Schulbesuch mitbringt. Bei Bedarf leiten sie medizinische Fördermaßnahmen ein.
Neben der körperlichen Untersuchung mit Hör- und Sehtest sollen die Kinder spielerisch Aufgaben lösen, die als standardisiertes Entwicklungsscreening für Schulanfänger entwickelt worden sind und in ganz Sachsen Anwendung finden. Mit diesen kleinen Aufgaben beurteilt der Kinder- und Jugendarzt, ob das Kind alle Lernvoraussetzungen erfüllt.
Kleine Denkaufgaben, der Umgang mit dem Stift beim Nachzeichnen von Figuren, Wortspiele und kleine Sportaufgaben helfen, die Wahrnehmung, Motorik und Sprache des Kindes zu beurteilen.
Bei der Schulaufnahmeuntersuchung beraten die Ärzte auch zum Impfschutz. Ab dem 6. Lebensjahr sind Auffrischungsimpfungen gegen Mumps, Masern und Röteln sowie gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten erforderlich. Darüber hinaus werden vor dem Start in die Schule Impfungen gegen Meningokokken-C-Erkrankungen und Windpocken empfohlen.
Selbstverständlich können sich die Eltern mit all ihren Fragen an die Ärzte des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes wenden.

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