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https://www.dresden.de/de/leben/schulen/faq/entschuldigungspflicht.php 03.02.2016 11:13:22 Uhr 20.01.2018 18:09:10 Uhr

Entschuldigungspflicht

Wie ist die Entschuldigungspflicht bei Krankheit und bei Befreiung vom Sportunterricht geregelt?

Teilnahmepflicht

Schüler sind zur regelmäßigen und pünktlichen Teilnahme am Unterricht und an verbindlichen Schulveranstaltungen verpflichtet.

Verhinderung

Ist ein Schüler krank geworden oder kann er aus einem anderen, nicht vorhersehbaren Grund die Schule nicht besuchen, müssen ihn die Eltern (bei Minderjährigen) oder er sich selbst (bei Volljährigkeit) unverzüglich in der Schule entschuldigen, spätestens am zweiten Tag der Abwesenheit.

Die Entschuldigung kann schriftlich oder (fern)mündlich unter Angabe des Grundes und der voraussichtlichen Dauer des Fernbleibens vom Unterricht erfolgen. Bei (fern)mündlicher Entschuldigung muss die schriftliche Mitteilung innerhalb von drei Tagen nachgereicht werden.

Berufsschüler sind zur Abgabe einer Kopie der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (ärztliche Bestätigung über das Bestehen und die Dauer einer Arbeitsunfähigkeit) in der Berufsschule verpflichtet, wenn sie länger als zwei Tage erkrankt sind.
Dies kann von den Eltern des Berufsschülers (bei Minderjährigen), ihm selbst (bei Volljährigen) oder seinem Ausbilder erledigt werden.

Bei einer Krankheitsdauer von mehr als fünf Tagen sowie bei Teilzeitunterricht von mehr als zwei Unterrichtstagen kann der Klassenlehrer oder Tutor ein ärztliches Zeugnis (ärztliche Beurteilung, ob die Beschäftigung am Ausbildungsplatz oder der Schulbesuch vorbehaltlos, nur unter bestimmten Voraussetzungen oder nicht mehr möglich ist) verlangen.

Ist ein Schüler länger oder häufiger krank, kann die Schule auf einem Amts- oder vertrauensärztlichen Zeugnis (ärztliche Darstellung mit fundierten Angaben über Art und Ausmaß der Erkrankung und deren Auswirkungen auf die Ausbildungsfähigkeit) bestehen. Fordert sie ein solches, muss der Schulleiter dies vor den Eltern bzw. dem volljährigen Schüler schriftlich begründen. Entstehen für die Zeugnisse Kosten, sind diese von dem entschuldigungspflichtigen Schüler bzw. seinen Erziehungsberechtigten zu tragen.

Schulsportbefreiung

Eine Befreiung vom Sportunterricht wird meist durch gesundheitliche Beeinträchtigungen des Schülers verursacht. Bis zu einer Dauer von vier Wochen kann der Sportlehrer darüber entscheiden. Er erteilt für diesen Zeitraum auch Freistellungen von einzelnen Sportdisziplinen.

Wenn die Schulsportbefreiung länger als eine Woche dauert, kann der Sportlehrer eine amtsärztliche (jugendärztliche) Bestätigung verlangen. Auf das Attest kann jedoch verzichtet werden, wenn der Befreiungsgrund offenkundig ist, der Schüler sich zum Beispiel ein Bein gebrochen hat.

Schulsportbefreiungen von länger als vier Wochen erfordern eine Bestätigung vom Schularzt .

Schulpflichtverletzung

Verstöße gegen die Teilnahme- oder Entschuldigungspflicht sind Schulpflicht-Verletzungen.

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