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https://www.dresden.de/de/wirtschaft/wirtschaftsstandort/branchenvielfalt/kultur-und-kreativwirtschaft.php 22.08.2018 14:12:15 Uhr 19.09.2018 13:44:20 Uhr

Kultur- und Kreativwirtschaft

Die elf Teilbranchen auf einen Blick
© LHD | Robert Lohse

Innovationstreiber und dynamischer Wachstumsmotor

Die Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) bildet mit einem Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro und fast 18 500 Erwerbstätigen eine leistungsfähige und auch dynamische Branche.

Im Jahr 2016 erwirtschaftete die Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro. Damit werden 5 Prozent des Gesamtumsatzes oder anders gesagt jeder zwanzigste Euro der Landeshauptstadt Dresden durch die KKW erwirtschaftet. Die Kultur- und Kreativwirtschaft weist außerdem eine dynamische Umsatzentwicklung auf. Zwischen 2010 und 2016 stieg der Umsatz im Durchschnitt um jährlich 4,6 Prozent. Beim Umsatz je Erwerbstätigen und Umsatz je Unternehmen (Jahresumsatz über 17 500 Euro) lässt sich im selben Zeitraum ebenfalls eine positive Entwicklung feststellen.

Die Zahl aller Erwerbstätigen beläuft sich im Jahr 2016 auf rund 18 500. Dies entspricht 5,6 Prozent aller Dresdner Erwerbstätigen. Die Erwerbstätigenentwicklung zeigt sich mit einem Wachstum von durchschnittlich 3,6 Prozent im Jahr als sehr dynamisch.

Die Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft wächst deutlich dynamischer als die Dresdner Gesamtwirtschaft und bildet damit einen Wachstumsmotor.

Im Vergleich zur Dresdner Gesamtwirtschaft lässt sich eine überdurchschnittliche Entwicklung feststellen. So konnte zwischen 2010 und 2016 der Umsatz in der Kultur- und Kreativwirtschaft um fast 31 Prozent wachsen, in der Gesamtwirtschaft hingegen nur um 17 Prozent. Die Branche verzeichnet daher eine steigende ökonomische Relevanz. Für die Erwerbtätigen lässt sich ebenfalls eine überdurchschnittliche Entwicklung feststellen. Während die Anzahl in der Kultur- und Kreativwirtschaft um 24 Prozent bzw. knapp ein Viertel stieg, ist sie im selben Zeitraum um nur 11 Prozent in der Gesamtwirtschaft gestiegen.

Als positiver Standortfaktor steht die Kultur- und Kreativwirtschaft schon lange im Fokus der wirtschaftspolitischen Entwicklungsstrategie der Landeshauptstadt Dresden. Das kulturelle und kreative Umfeld ist hier wichtiger Impuls bei der Ansiedlung von Unternehmen und der Gewinnung von Fachkräften.

Die Zukunftsperspektiven der Kultur- und Kreativiwrtschaft in Dresden sind weiterhin positiv. Zu den Teilmärkten mit einem höheren Wachstumspotenzial zählen die Designwirtschaft, der Architekturmarkt, der Werbemarkt und der Bereich Software. Diese Teilmärkte erlangen, oftmals auch durch die Digitalisierung sowie durch technische bzw. digitale Innovationen, neue Anwendungsgebiete und Möglichkeiten. Ziel ist es auch hinsichtlich der Kulturhauptstadtbewerbung 2025 und im Rahmen des Zukunftsstadtprozesses, dass weiterhin möglichst viele kreative Menschen in Dresden ihre unternehmerische Vision umsetzen und unsere Stadt bereichern.

Unter Kultur- und Kreativwirtschaft werden diejenigen Kultur- und Kreativunternehmen erfasst, welche überwiegend erwerbswirtschaftlich orientiert sind und sich mit der Schaffung, Produktion, Verteilung und/oder medialen Verbreitung von kulturellen/ kreativen Gütern und Dienstleistungen befassen. Der wirtschaftlich verbindende Kern jeder kultur- und kreativwirtschaftlichen Aktivität ist der sogenannte schöpferische Akt.

Das Wirtschaftsfeld Kultur- und Kreativwirtschaft umfasst folgende Teilmärkte

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