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https://www.dresden.de/de/wirtschaft/wirtschaftsstandort/branchenvielfalt/kultur-und-kreativwirtschaft.php 11.07.2017 12:51:46 Uhr 18.10.2017 22:29:17 Uhr

Kultur- und Kreativwirtschaft

Innovationstreiber für die Ideen von morgen

„Genau die Grenze, an der Chaos und Ordnung aufeinander treffen, ist der Ort, wo neue Informationen auftauchen und neue Ordnungen entstehen können. Das ist der Raum für Innovationen." (Danah Zohar)

Wertschöpfung verlagert sich in Zukunft immer mehr von etablierten Standardprodukten hin zu Dienstleistungen und Produkten, welche auf ständig wachsendem Wissen und dessen kreativer Nutzung basieren.

Als positiver Standortfaktor steht die Kultur- und Kreativwirtschaft schon lange im Fokus der wirtschaftspolitischen Entwicklungsstrategie der Landeshauptstadt Dresden. Das kulturelle und kreative Umfeld ist hier wichtiger Impuls bei der Ansiedlung von Unternehmen und der Gewinnung von Fachkräften.

Unter Kultur- und Kreativwirtschaft werden diejenigen Kultur- und Kreativunternehmen erfasst, welche überwiegend erwerbswirtschaftlich orientiert sind und sich mit der Schaffung, Produktion, Verteilung und/oder medialen Verbreitung von kulturellen/ kreativen Gütern und Dienstleistungen befassen.

Das Wirtschaftsfeld Kultur- und Kreativwirtschaft umfasst folgende elf Teilmärkte:

  • Architekturmarkt
  • Buchmarkt
  • Designwirtschaft
  • Filmwirtschaft
  • Kunstmarkt
  • Markt für darstellende Künste
  • Musikwirtschaft
  • Pressemarkt
  • Rundfunkwirtschaft
  • Software-|Games-Industrie
  • Werbemarkt

Der wirtschaftlich verbindende Kern jeder kultur- und kreativwirtschaftlichen Aktivität ist der sogenannte schöpferische Akt. Damit sind alle künstlerischen, literarischen, kulturellen, musischen, architektonischen oder kreativen Inhalte, Werke, Produkte, Produktionen oder Dienstleistungen gemeint, die als wirtschaftlich relevanter Ausgangskern den elf Teilmärkten zugrunde liegen.

Von 2008 bis 2013 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um über 20 Prozent auf rund 10 200 Erwerbstätige gestiegen. Dresden hat etwa 237 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.

Die Zukunftsperspektiven der Kultur- und Kreativiwrtschaft in Dresden sind weiterhin positiv. Die Wachstumsträger sind allen voran der Software / Games - Bereich, die Designwirtschaft und der Architektur- und Filmmarkt. Ziel ist, dass weiterhin möglichst viele kreative Menschen in Dresden ihre unternehmerische Vision umsetzen und den Standort bereichern.

Vor allem die klassischen kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region ergeben sich Chancen für neue Produkte, Produkt- und Dienstleistungskooperationen durch Kooperationen mit der Kreativwirtschaft.

Ein „dresden-kreatives" Erfolgsmodell - vernetzten, vermitteln und vertreten

Seit 2013 unterstützt die Wirtschaftsförderung den Branchenverband der Kultur- und Kreativwirtschaft „Wir gestalten Dresden" (WGD) durch einen Kooperationsvertrag mit jährlich 40.000 Euro. WGD will vorhandene Strukturen der Branche sichtbar machen und das öffentliche Verständnis festigen, will Leistungen der Akteure kommunizieren und seinen Mitgliedern konkrete Unterstützung bieten. Er soll die interdisziplinäre Vernetzung stärken, den Transfer von kreativem Know-how zu Unternehmen und öffentlichen Institutionen praktisch fördern und die Eigeninteressen seiner Mitglieder gegenüber Politik und Verwaltung wirksam kommunizieren.

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