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https://www.dresden.de/de/leben/schulen/faq/auswaertige-unterkunft.php 27.09.2016 10:47:16 Uhr 22.04.2018 06:39:36 Uhr

Finanzielle Unterstützung zur auswärtigen Unterkunft

Wo gibt es finanzielle Unterstützung zur auswärtigen Unterkunft?

Internatsschüler und Berufsschüler

Ist eine auswärtige Unterbringung notwendig, weil die täglich zu bewältigenden Wege zwischen Wohnung und Schule unzumutbar sind, können Internatsschüler allgemeinbildender Schulen und Berufsschüler eine finanzielle Unterstützung erhalten. Das regelt die Sächsische Unterbringungsverordnung (SächsUVO) des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus vom 18. Dezember 2008. Der Antrag ist am Ort der Hauptwohnung des Schülers oder der Schülerin zu stellen, nicht am Ort ihrer Schule. Zuständig ist in Dresden das Schulverwaltungsamt.

Gesamtwegezeit

Maßgebend für den Anspruch ist unter anderem die Gesamtwegezeit zwischen Hauptwohnsitz, Schule und zurück einschließlich der Wege- und Wartezeiten. Dabei ist die Nutzung der zeitlich günstigsten Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln angesetzt. Folgende Mindestwerte gelten: für Internatsschüler 120 Minuten (mit Behinderung 90 Minuten) für Berufsschüler 180 Minuten (mit Behinderung 130 Minuten).

Unterstützung auf Antrag

Internatsschüler erhalten einen Festbetrag von 165 Euro pro Monat ohne Nachweis der tatsächlichen Kosten, höchstens jedoch die nachgewiese-nen Ausgaben für Unterbringung und Verpflegung im Internat. Die Unterstützung wird nachträglich, jeweils nach Ablauf des Schulvierteljahres beantragt, bewilligt und ausgezahlt. Die Schulvierteljahre sind wie folgt festgelegt:

1. Schulvierteljahr vom 1. August bis zum 31. Oktober, 2. Schulvierteljahr vom 1. November bis zum 31. Januar, 3. Schulvierteljahr vom 1. Februar bis zum 30. April und 4. Schulvierteljahr vom 1. Mai bis zum 31. Juli.

Der Antrag für das abgelaufene Schuljahr soll bis spätestens 1. November vorliegen. Berufsschüler erhalten bei notwendiger auswärtiger Unterbringung einen Festbetrag von 8 Euro pro Unterrichtstag ohne Nachweis der tatsächlichen Kosten. Die Unterstützung wird nachträglich, jeweils nach Ablauf eines Schulhalbjahres beantragt, bewilligt und ausgezahlt. Der Anspruch soll erst im zweiten Schulhalbjahr geltend gemacht werden, wenn sich ein Unterrichtsabschnitt auf beide Schulhalbjahre erstreckt. Die Schulhalbjahre sind wie folgt festgelegt:

1. Schulhalbjahr vom 1. August bis zum 31. Januar und 2. Schulhalbjahr vom 1. Februar bis zum 31. Juli.

Der Antrag soll für das 1. Schulhalbjahr bis spätestens 1. April und für das 2. Schulhalbjahr bis spätestens 1. Oktober vorliegen.

Leistungen parallel möglich

Internatsschüler können Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) und nach der Sächsischen Unterbringungsverordnung parallel beziehen. Dabei werden die BAföG-Leistungen auf die Unterstützung nach der SächsUVO angerechnet. Erhalten Berufsschüler für die Unterkunft andere Leistungen aus öffentlichen Mitteln, werden diese auf die Unterstützung angerechnet. Dies gilt nicht für Berufsausbildungsbeihilfe.

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Geschäftsbereich Personal und Recht – Abteilung Schulorganisation
Sachgebiet Schülerfürsorge/Vertragswesen


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