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https://www.dresden.de/de/leben/schulen/faq/schulaerzte.php 03.02.2016 10:51:41 Uhr 22.04.2018 06:29:44 Uhr

Schulärzte und Schulzahnärzte

Was wird zum Schutz der Gesundheit getan?

Schulgesundheitspflege

Alle Schüler werden regelmäßig Schulärzten und Schulzahnärzten vorgestellt. Diese Ärzte gehören zum Kinder- und Jugendärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes der Stadt Dresden. Sie kommen in die Schulen; die Termine werden durch die Klassenlehrer und eventuell durch einen Aushang in der Schule bekannt gegeben.

Die schulärztlichen Untersuchungen, wie die Schulaufnahmeuntersuchung und die Reihenuntersuchungen in Grundschulen, Oberschulen, Gymnasien und Förderschulen, sind Pflichtuntersuchungen und müssen wahrgenommen werden.

Die Schulärzte können weitere Untersuchungen bei Spezialisten veranlassen. Darüber erhalten die Eltern eine schriftliche Mitteilung, die nach dem Ausfüllen durch den Facharzt an den Schularzt zurückzugeben ist.

Die schulzahnärztlichen Reihenuntersuchungen sind ein Angebot, das die Schüler wahrnehmen sollen. Die Eltern können jedoch die Teilnahme verwehren.

Die Schulärzte und Schulzahnärzte arbeiten eng mit den Schulpsychologen und mit niedergelassenen Ärzten und Zahnärzten zusammen. Zur »Schulgesundheitspflege« gehören nicht nur die vorbeugenden Untersuchungen der Kinder und Jugendlichen, sondern auch Aufgaben der Gesundheitserziehung und -beratung und Kontrollen zu gesundheitsrelevanten Themen in den Schulen.

Einschulungsuntersuchungen

Die erste Begegnung mit dem Schularzt hat ein Kind, wenn es noch gar kein Schulkind ist. Die Einschulungsuntersuchung, zu der der Kinder- und Jugendärztliche Dienst bei der Schulanmeldung einlädt, findet vor der Einschulung statt (siehe Frage 2 Anmeldung).

Reihenuntersuchungen

Schulärztliche Reihenuntersuchungen werden einmal in der Grundschulzeit (Klassenstufe 2 oder 3) und einmal während der Oberschul- bzw. Gymnasialzeit (Klassenstufe 6) durchgeführt.
Sie dienen der Feststellung des altersgemäßen Gesundheits- und Entwicklungszustandes sowie einer eventuell notwendigen Behandlung oder Förderung. Kinder und Jugendliche, die an Förderschulen lernen, werden dem Schularzt öfter vorgestellt.

Schulzahnärztliche Reihenuntersuchungen werden für Schüler in Klasse 1 bis 7 angeboten. Sie können jedoch auch bis Klassenstufe 10 fortgesetzt werden, hauptsächlich in Schulen mit hohem Kariesrisiko.
Der Schulzahnarzt kontrolliert vorbeugend das Gebiss der Schüler. Er gibt Hinweise zur Zahnpflege und empfiehlt bei Bedarf Behandlungen beim Kinder- und Jugendzahnarzt.
Eine anonyme statistische Auswertung gibt jährlich Auskunft über den Gesundheitszustand der Dresdner Schüler und Hinweise zu notwendigen gesundheitspolitischen Entscheidungen.

Schulsportbefreiungen

Befreiungen vom Schulsport, die länger als vier Wochen gelten, müssen schulärztlich bestätigt werden (siehe Frage 11 Entschuldigungspflicht).

Schutzimpfungen

In den Schulen und Beratungsstellen des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes werden die vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Familie festgelegten empfohlenen Schutzimpfungen angeboten.
Während der schulärztlichen Reihenuntersuchungen prüfen die Schulärzte den vorliegenden Impfstatus und können bis zum 18. Lebensjahr die kostenlosen Impfungen verabreichen. Dazu müssen die Eltern vorher ihr schriftliches Einverständnis geben.

Ansteckende Krankheiten

Wenn ansteckende Krankheiten bei Schülern oder ihren Familienmitgliedern auftreten, sind der behandelnde Arzt des Betroffenen, das Gesundheitsamt der Stadt und der Schulleiter für den besonderen Schutz der anderen Mitschüler zuständig; ihre Anordnungen müssen streng befolgt werden. Der Schularzt hat beratende und gutachterliche Aufgaben.

Beratungsstellen

Unabhängig vom regelmäßigen Besuch der Schulärzte und Schulzahnärzte in den Schulen können Eltern und ihre Kinder in die Beratungsstellen des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes kommen, z. B. wenn eine der Schuluntersuchungen verpasst wurde oder wenn sich andere gesundheitliche Probleme, die im Zusammenhang mit dem Schulbesuch stehen, ergeben haben. Die Beratung ist kostenlos.

Nichtraucherschutz

Am 1. Februar 2008 trat das Gesetz zum Schutz von Nichtrauchern im Freistaat Sachsen in Kraft. Das allgemeine Rauchverbot in Schulen erstreckt sich auf alle Räume in Schulgebäuden, einschließlich der dazugehörigen Nebeneinrichtungen, Sportstätten und auch auf den Außenbereich des Schulgrundstückes. Verantwortlich für die Einhaltung des Rauchverbotes sind die Inhaber des Hausrechts. Ordnungswidrigkeiten können mit einer Geldbuße geahndet werden. In der Haus- und Hofordnung sowie den objektspezifischen Regelungen zum Brandschutz und zur Gefahrenabwehr an den Schulen wird auf das generelle Rauchverbot hingewiesen.

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