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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2017/10/pm_046.php 25.10.2017 11:58:28 Uhr 16.12.2017 21:17:55 Uhr
19.10.2017

Podiumsdiskussion: „Dresden wächst. Wie werden wir künftig mobil sein?“

Dresden ist eine wachsende und dichter werdende Stadt. Immer mehr Menschen sind in der Stadt unterwegs, fahren mit Bus oder Bahn zur Arbeit, nutzen das Auto für den Einkauf oder fahren Fahrrad. Trotz des Einwohnerwachstums ist es Dresden in der Vergangenheit gelungen, die Kfz-Verkehrsmengen fast konstant zu halten. Die Stadt hat sich auf die Fahnen geschrieben, ihre Vorbildfunktion in integrierter und ökologischer Stadtentwicklung weiter auszubauen. Insbesondere der Verkehrsentwicklungsplan 2025plus fokussiert auf eine zukunftsfähige, nachhaltige und umweltgerechte Mobilitätsqualität. Zudem hat sich die Stadt zum Ziel gesetzt, ein Netz aus intermodalen Mobilitätspunkten aufzubauen, an denen ÖPNV, Carsharing, Radverleih und Elektroladen verknüpft sind. Der Ausbau der Elektroladeinfrastruktur schreitet voran. In Koordination mit den Mobilitätspunkten soll ein Netz von 30 Schnellladestationen entstehen.

Doch wie werden die Dresdnerinnen und Dresdner künftig mobil sein? Um diese und weitere Fragen zu diskutieren, findet am Dienstag, 24. Oktober, von 19 bis 21 Uhr im Verkehrsmuseum, Augustusstraße 1, die öffentliche Podiumsdiskussion „Dresden wächst. Wie werden wir künftig mobil sein?“ statt. Die Podiumsgäste sind:

  • Raoul Schmidt-Lamontain, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und LiegenschaftenRaoul Schmidt-Lamontain, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften
  • Eva Jähnigen, Beigeordnete für Umwelt und Kommunalwirtschaft
  • Dr. Carsten Krebs, Leiter Kommunikation & Öffentliche Angelegenheiten Volkswagen Sachsen GmbH/ DIE GLÄSERNE MANUFAKTUR
  • Prof. Klaus Beckmann, ehem. Geschäftsführer Deutsches Institut für Urbanistik
  • Moderation: Prof. Dr.-Ing. Regine Gerike, Professorin für Integrierte Verkehrsplanung und Straßenverkehrstechnik an der TU Dresden

Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt:

  • Was haben wir in Dresden von der schönen, neuen und vernetzten Verkehrswelt konkret?
  • Müssen wir Fußgänger in der Stadt zukünftig hinter Gitter sperren, damit automatische Autos fahren können?
  • Liegen bald überall in der Stadt Kabel zum elektrischen Laden herum?
  • Brauchen wir bald Radexpressrouten für schnelle Elektroräder?
  • Werden in automatischen Autos die Vorteile des ÖPNV (zum Beispiel keine Parkgebühren, Mobilität auch nach zwei Gläsern Wein) mit den Vorteilen des Autos kombiniert, so dass immer weniger Leute Straßenbahn, aber mehr Auto fahren?
  • Wofür ist in einer vernetzten Verkehrswelt eigentlich die Stadt Dresden zuständig und wofür private Anbieter, und was wäre am besten für alle?
  • Was passiert mit den digitalen Daten, die im Mobilitätsbereich immer stärker gesammelt werden?

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