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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2018/01/pm_016.php 18.01.2018 12:16:31 Uhr 24.04.2018 22:48:59 Uhr
10.01.2018

Klein, aber oho! – Mikroprojekte mit Kreativitätspotential vorgestellt

Präsentation am 15. Januar im Societaetstheater

Ein fliegender Teppich in Prohlis, Skaten unter der Waldschlößchenbrücke, Street-Art in Gröbtau, ein jüdischer Kulturpfad ... Das sind nur vier von insgesamt 13 Mikroprojekten, die das Kulturhauptstadtbüro im vergangenen Jahr gefördert hat. Alle Initiativen starteten zwischen August und Dezember 2017 und bewiesen dabei, welches kreative Potential in ihnen steckt.

Am Montag, 15. Januar, lädt das Kulturhauptstadtbüro um 19 Uhr gemeinsam mit dem Förderverein Kulturhauptstadt Dresden 2025 alle Dresdnerinnen und Dresdner ins Foyer des Societaetstheaters zu einer Projektpräsentation ein. Die Initiativen stellen die (vorläufigen) Ergebnisse ihrer Projekte vor: Wie war die Resonanz in der Bevölkerung? Konnten die Projekte das gesellschaftliche Miteinander und die lokale Identität stärken? Und welchen Beitrag haben sie zur Kulturhauptstadtbewerbung Dresdens geleistet? Diskutiert werden soll auch, wie die Projekte weitergeführt werden können, um vielleicht im Kulturhauptstadtjahr 2025 ein großes Highlight zu realisieren.

Hintergrundinformationen

Im Rahmen des Projekts „2025 Euro für 2025“ hat das Kulturhauptstadtbüro 13 Projekte mit jeweils 2025 Euro gefördert. Die Projekte wurden ausgewählt, weil sie auf kreative und ungewöhnliche Weise Themenfelder berücksichtigen, die den Dresdnerinnen und Dresdnern laut einer zuvor durchgeführten Umfrage wichtig sind:

  • die lokale Identität und die natürlichen Ressourcen der Stadt in den Blick nehmen
  • das gesellschaftliche Miteinander anregen
  • Zukunftsvisionen für eine Stadt im Wandel entwerfen

Die Projekte haben Entwicklungspotenzial und leisten damit einen Beitrag zur nachhaltigen und langfristigen Kulturstrategie über das mögliche Kulturhauptstadt-Veranstaltungsjahr 2025 hinaus.
Mit den Mikroprojekten haben die Projektentwickler Ideen aus der Bürgerschaft für die Kulturhauptstadtbewerbung aufgegriffen und in Veranstaltungen umgesetzt. Ein wichtiges Anliegen des Kulturhauptstadtbüros: Die Bewerbung um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 soll und kann nur mit reger Beteiligung der Dresdnerinnen und Dresdner erarbeitet werden.

Die Mikroprojekte berücksichtigten zudem eine Reihe von Faktoren, die für die Kulturhauptstadtbewerbung von besonderer Bedeutung sind. So wurde zum Beispiel mit der Durchführung der Projekte in verschiedenen Stadtteilen das Kulturangebot dezentralisiert, Dialogveranstaltungen förderten den Austausch unterschiedlicher Gruppen, experimentelle und innovative Formate haben neue gemeinsame reale oder imaginäre Räume geschaffen. Die Berücksichtigung all dieser Faktoren ist wichtig, da eine Stadt den Titel Kulturhauptstadt Europas erst bekommen kann, wenn sie bereit ist, sich kulturell und künstlerisch weiterzuentwickeln und neue Impulse zuzulassen.

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