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https://www.dresden.de/de/leben/wohnen/wohnungsmarkt/mietspiegel.php 08.05.2018 14:18:04 Uhr 24.05.2018 16:09:07 Uhr

Dresdner Mietspiegel

Dresdner Mietspiegel 2019  

Mieter und Vermieter werden noch bis 8. Juni 2018 befragt 

Für den elften Dresdner Mietspiegel, der am 1. Januar 2019 erscheint, werden zurzeit Daten erhoben. Dafür ist eine breite Beteiligung der Dresdnerinnen und Dresdner erforderlich. Um ausreichend Daten zu erhalten, wird der Befragungszeitraum bis zum Freitag, 8. Juni 2018 verlängert.  

Im Rahmen der mündlichen Befragung stellen Interviewer, welche von der Stadt Dresden beauftragt wurden, zufällig ausgewählten Mieterinnen und Mietern Fragen zur Ausstattung der Wohnung und zur Miete. Die Mieterbefragung erfolgt durch das GEWOS Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung GmbH. Auch Vermieter werden Daten zu zufällig ausgewählten Wohnungen im Rahmen einer schriftlichen Befragung liefern. Die Antworten werden vertraulich behandelt und nur anonymisiert weiterverarbeitet. Ein Interview dauert etwa 25 bis 30 Minuten.  

Die Daten fließen direkt in den neuen Mietspiegel zur Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete ein. Der Mietspiegel gibt eine Übersicht über die in Dresden üblicherweise gezahlten Mieten, wie sie in den letzten vier Jahren vereinbart oder geändert worden sind. Er trägt damit wesentlich zur Rechtssicherheit und Transparenz am örtlichen Wohnungsmarkt bei. Seit Jahren ist der Dresdner Mietspiegel bei Mietern, Vermietern, Behörden und Gerichten anerkannt.

Dresdner Mietspiegel 2017

Mit dem zehnten Dresdner Mietspiegel steht ein qualifizierter Mietspiegel für nicht preisgebundene Wohnungen zur Verfügung. Der Mietspiegel gibt eine Übersicht über die in Dresden üblicherweise gezahlten Mieten, wie sie in den letzten vier Jahren vereinbart oder geändert worden sind. Er trägt damit wesentlich zur Rechtssicherheit und Transparenz am Dresdner Wohnungsmarkt bei.

Der Mietspiegel 2017 gilt bis zum 31. Dezember 2018. Ab 1. Januar 2019 wird ein neuer Mietspiegel zur Verfügung stehen.

Am 30. Juli 2015 wurde im Sächsischen Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 10/2015 die Kappungsgrenzenverordnung für die Stadt Dresden veröffentlicht. Demzufolge darf sich ab dem 31. Juli 2015 die Miete bei Erhöhungen nach § 558 Absatz 1 BGB (Erhöhungen bis zur im Mietspiegel ausgewiesenen ortsüblichen Vergleichsmiete) innerhalb von drei Jahren nicht um mehr als 15 Prozent erhöhen.

Qualifizierter Mietspiegel

Nach den mietrechtlichen Vorgaben liegt ein qualifizierter Mietspiegel vor, wenn er nach anerkannten wissenschaftlichen Grundätzen erstellt und von Interessenvertretern der Vermieter und der Mieter anerkannt worden ist. Dieser Status ist auch für den zehnten Dresdner Mietspiegel erfüllt.

Die wissenschaftliche Erarbeitung erfolgte durch das Unternehmen GEWOS, Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung GmbH in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Statistikstelle.

Die Anerkennung des Dresdner Mietspiegels 2017 durch die Interessenvertreter der Mieter und Vermieter

  • Mieterverein Dresden und Umgebung e. V.,
  • Haus & Grund Dresden e. V.,
  • Sächsische Wohnungsgenossenschaft Dresden eG als Vertreterin des Verbandes Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V. und
  • VONOVIA

dokumentiert, dass die Dresdner Wohnungsmieten realistisch abgebildet werden.

Der qualifizierte Mietspiegel gilt als vorrangiges Begründungsmittel im Mieterhöhungsverfahren. Der Vermieter hat in seinem Mieterhöhungsverlangen die Angaben des Mietspiegels auch dann mitzuteilen, wenn er die Mieterhöhung auf ein anderes Begründungsmittel stützt.

Datenerhebung

Bei der Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete wurden im Rahmen einer mündlichen Mieterbefragung knapp 2 000 Haushalte zu deren Wohnungsausstattung und Miethöhe befragt. Von großen Wohnungsunternehmen wurden zusätzlich Daten von über 1.400 Wohnungen übermittelt. Dabei wurde streng auf die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorschriften geachtet.

Mietentwicklung

Im Zeitraum von zwei Jahren ist die Netto-Kaltmiete je Quadratmeter Wohnfläche im Durchschnitt von 5,70 Euro auf 6,09 Euro gestiegen. Das entspricht einer Steigerung von 6,8 Prozent.

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