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https://www.dresden.de/de/rathaus/politik/wahlen/wahlhelfer/wahlhelferinformationen.php 29.08.2017 11:43:02 Uhr 24.10.2017 11:27:45 Uhr

Informationen für Wahlhelfer

Sie haben Fragen zum Thema Wahlhelfer. Wir haben versucht hier die am häufigsten gestellten Fragen aufzulisten und Ihnen so schnell eine Antwort zu geben.

Was haben Wahlhelfer zu tun?

Wahlhelfer sind ehrenamtlich für die Landeshauptstadt Dresden tätig. Um am Wahltag die Wahlhand­lung zu leiten und das Wahlergebnis im Wahlbezirk festzustellen, wird für jeden Wahlbezirk ein Wahl­vorstand gebildet. Dieser setzt sich aus einem Wahlvorsteher, einem Stellvertreter, einem Schriftführer, einem stellvertretenden Schriftführer und den Beisitzern zusammen.

Wer kann Wahlhelfer werden?

Wahlabhängig kann jeder Dresdner, der am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet und seit mindestens drei Monaten in Dresden seine Hauptwohnung hat, die deutsche Staatsbürgerschaft oder die Staatsbürgerschaft eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union besitzt und nicht vom Wahlrecht ausge­schlossen ist, kann Wahlhelfer werden. Eine Tätigkeit in mehreren Wahlorganen der gleichen Wahl ist nicht gestattet.

Wie werden die Leistungen der Wahlhelfer vergütet?

Im Laufe des Wahltages wird an alle Wahlhelfer ein „Erfrischungsgeld“ ausgezahlt. Wahlvorsteher erhalten 50 Euro, Stellvertreter 40 Euro, Schriftführer 40 Euro, stellv. Schriftführer 35 Euro und Beisitzer 30 Euro. Wahlhelfer, die sich für eine Teilnahme an der Briefwahlauszählung nachmittags im Rathaus entscheiden, bekommen analog 35 Euro, 30 Euro, 30 Euro, 25 Euro bzw. 20 Euro.
Für Wahlvorsteher und Stellvertreter im Wahllokal wird eine zusätzliche Pauschale von 5 Euro gezahlt, wenn sie ihr privates Handy am Wahltag für die gegenseitige Erreichbarkeit mit der Wahlorganisation nutzen.
Am Wahltag selbst fahren Wahlhelferinnen und Wahlhelfer kostenlos mit den Verkehrsmitteln des ÖPNV innerhalb der Tarifzone Dresden.

Müssen Wahlhelfer den ganzen Tag im Wahlraum verbringen?

Nein, auch wenn die Wahlräume von 8 bis 18 Uhr geöffnet sind, müssen unter Beachtung der Be­schlussfähigkeit des Wahlvorstandes nicht alle Mitglieder des Wahlvorstandes während der Wahlzeit anwesend sein. Bei der anschließenden Ergebnisermittlung sollte der Vorstand aber vollständig und arbeitsfähig sein. Briefwahlvorstände beginnen ihre Tätigkeit nachmittags im Rathaus. Sie bereiten die Wahlhandlung vor und zählen ab 18 Uhr die Stimmen aus. Bitte bringen Sie sich Verpflegung für den Tag mit.

Wie erhalten Wahlhelfer das für ihre Tätigkeit erforderliche Wissen?

Die Wahlvorsteher und Schriftführer sowie deren Stellvertreter werden durch Mitarbeiter der Wahlbe­hörde auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Die Beisitzer erhalten am Wahltag vor Beginn der Öffnung des Wahlraumes vom Vorsitzenden bzw. Stellvertreter eine Einweisung in ihre Aufgaben.

Wo können Wahlhelfer selbst wählen?

Prinzipiell dürfen Wahlhelfer im eigenen Wahlbezirk in der Pause ihren Wahlgang erledigen. Falls sie in einem anderen Wahlraum eingesetzt werden, können sie nur dort wählen, wenn sie einen zuvor bean­tragten Wahlschein vorlegen. Außerdem können sie nach Erhalt der Wahlbenachrichtigung die Brief­wahl beantragen.

Wie können Wahlhelfer sich vormerken lassen?

Ab dem Frühjahr 2017 können Sie Ihre Personendaten (Name, Geburtsdatum, Anschrift, Einsatz­wunsch, Telefon) formlos schriftlich an die Wahlbehörde geben. Eine telefonische Anmeldung ist ebenfalls möglich.

Würfel grün mit Fragezeichen und Würfel rot mit Ausrufezeichen
© Tony Hegewald, pixelio

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