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https://www.dresden.de/de/rathaus/aemter-und-einrichtungen/unternehmen/stadtarchiv/veranstaltungen/Ausstellungen.php 17.10.2018 07:44:19 Uhr 17.11.2018 19:30:12 Uhr

Ausstellungen

Kunstausstellung:

Gemeinschaftsausstellung Sarah Gosdschan und Daniel Hoffmann

Titel: "DETECTIVES"

Eröffnung: 10. September 2018, 19 Uhr

Ausstellungszeitraum: 11. September 2018 bis 7. Dezember 2018

Am 10. September 2018, 19 Uhr wurde die Gemeinschaftsausstellung „DETECTIVES“ von Sarah Gosdschan und Daniel Hoffmann im Stadtarchiv Dresden auf der Elisabeth-Boer-Str. 1 eröffnet. Die Ausstellung ist vom 11. September bis 7. Dezember 2018 zu sehen.

Unter dem Ausstellungstitel Detectives zeigen Sarah Gosdschan und Daniel Hoffmann ihre bildnerischen Untersuchungen in der Zeichnung und Malerei und deren Interferenzen. Mit ihrer Arbeit bewegt sich Gosdschan an der Grenze zwischen konzeptioneller Strategie und impulsgeleitetem Farb- und Formenspiel. Sie hält im Prozess des Malens die Bildung von Bildern über die Grenze der Malerei fest, indem sie die Installation ihrer Arbeitssituation rekonstruiert und sich industriell vorgefertigter Komponenten bedient. Der Übergang von Malerei in Skulptur eröffnet die transitorische Frage, was als Bild vom Rezipienten gefasst wird und werden kann. Die Arbeiten Hoffmanns wirken durch ihre Stimmung und ihre Vielfalt. Dabei überzeugen die starken Effekte der Fotografien ebenso wie die subtilen Papierarbeiten, die wechselweise mit Stift, Farbe und Klebestreifen bearbeitet, mal als Zeichnung und Aquarell oder als Objekt fungieren und in ihrer reduzierten Manier eine sehr eindringliche Wirkung entfalten. Die Dichte von formalen Gestaltungsmöglichkeiten verknüpft sich mit Reduktion und gedanklicher Stringenz.

Sarah Gosdschan lebt und arbeitet in Dresden. Sie studierte von 2010 bis 2015 an der HfBK Dresden und war bis 2017 Meisterschülerin bei Professor Christian Sery für interdisziplinäre Malerei. Daniel Hoffmann lebt und arbeitet ebenfalls in Dresden. Er studierte von 2005 bis 2010 an der HKS Ottersberg(Bremen) Freie Bildende Kunst bei Professor Jochen Stenschke und war von 2012 bis 2014 als Meisterschüler an der HfBK Dresden bei Professor Wolfram Adalbert Scheffler.

Die Ausstellung ist am Montag von 9 bis 16 Uhr, am Dienstag/Donnerstag von 9 bis 18 Uhr und am Mittwoch von 9 bis 16 Uhr sowie am Freitag von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei.

DETECTIVES
DETECTIVES
© Daniel Hoffmann/Sarah Gosdschan

Fotoausstellung:

Fotografie von Lothar Sprenger im Zwischenarchiv

Titel: "Offene Horizonte"

Eröffnung: 5. November 2018, 19 Uhr

Ausstellungszeitraum: 6. November 2018 bis 16. März 2019

Am 5. November 2018, 19 Uhr wird die Fotoausstellung „Offene Horizonte“ von Lothar Sprenger mit einer Vernissage im Zwischenarchiv Dresden auf der Elisabeth-Boer-Str. 7 eröffnet. Freunde und Kunstinteressierte sind herzlich zu dieser Vernissage im Zwischenarchiv eingeladen. Die Ausstellung ist bis zum 16. März 2019 zu sehen.

Es gibt wohl nicht allzu viele Fotografen, deren ästhetisches Konzept so gut für eine Ausstellung gerade in einem Archiv passt wie im Falle von Lothar Sprenger. Ein Stadtarchiv bewahrt historische Dokumente, die helfen, das Vergangene einer Stadt zu erkennen und damit Grundlagen für mögliche Ausblicke in eine Zukunft zu schaffen. Seit drei Jahrzehnten dokumentiert Sprenger in seinen Bildfolgen Dresdner Stadtlandschaften. Die nun für die Ausstellung »Offene Horizonte« ausgewählten Bilder zeigen den Zustand von Gebäuden, Wohngebieten, Industriearealen und die Naturbereiche der Stadt.

Zum Charakter des Dokumentierens gehört selbstverständlich, dass nicht immer nur die berühmten, unter touristischem Marketingaspekt bekannten Bauwerke und Landschaften fotografiert und präsentiert werden, sondern auch kaum beachtete oder gar vergessene Orte aus Vergangenheit und Gegenwart. Dass Lothar Sprenger dies stets mit seinem besonderen ästhetischen Anspruch tut, der die Eigenwertigkeit der Objekte künstlerisch in den Vordergrund stellt, verleiht seinen Fotos das besondere Etwas: »Offene Horizonte«.

Gezeigt werden Fotografien aus den frühen 1990er Jahren sowie neuere aus seinem Konvolut. Die Bilder geben fern jeglicher Stilisierung Situationen wider, wie sie Lothar Sprenger mit unbestechlichem Blick erkannt hat. Lothar Sprenger ist Absolvent der Klasse Fotografie der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Er ist seit 1990 freischaffend tätig.

Die Ausstellung ist jeweils am Montag von 9 bis 16 Uhr, am Dienstag/Donnerstag von 9 bis 18 Uhr und am Mittwoch von 9 bis 16 Uhr sowie am Freitag von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei.

Kraftwerk Mitte, 1999
Kraftwerk Mitte, 1999
© Lothar Sprenger

Rückblick

Fotoausstellung:

Dresdner Fotoaktiv57 e.V.

Titel: "Zwischen den Zeiten"

Eröffnung: 14. Mai 2018, 19 Uhr

Ausstellungszeitraum: 15. Mai 2018 bis 5. Oktober 2018

Ausstellungsort: Zwischenarchiv

Am 14. Mai 2017, 19 Uhr wurde die Fotoausstellung „Zwischen den Zeiten“ des Dresdner Fotoaktiv57 e.V. mit einer Vernissage im Zwischenarchiv Dresden auf der Elisabeth-Boer-Str. 7 eröffnet.

Die Ausstellung „Zwischen den Zeiten“ zeigt Fotografien von Dresden aus den Jahren 1988 bis 1994. Die Bilder dokumentieren auf ihre eigene Art und Weise die Zeit vor und nach der Wende, die Zeit des Umbruchs, eine Zwischenzeit. Das Alte und das Neue sind auf den Fotografien ein immer wiederkehrendes Thema. Auf den Bildern sind mitunter längst vergessene Zeitzeugnisse, wie Graffitisprüche an Häuserwänden, alte und neue Werbetafeln sowie ruinöse Fassaden und Gebäude zu sehen. Zeitgeschichte wird in „Zwischen den Zeiten“ bildhaft dargestellt.

Der Dresdner Fotoaktiv57 e.V. ist seit knapp 61 Jahren aktiv, fotoaktiv und der wohl älteste Fotoverein der Stadt und ein Teil der Fotografiegeschichte Dresdens. Die Vereinsmitglieder beschlossen, ihre historischen Werke dem Stadtarchiv Dresden zu überreichen. Vor Eröffnung der Ausstellung am 14. Mai 2018 werden die Vereinsbestände der letzten 61 Jahren übergeben. Darunter sind Ausstellungen, die Zeitzeugnisse der ge-schichtlichen Entwicklung von Dresden sind, auch Bilder des Vergangenen, des Veränderns, des Neuen sowie Fotos einer analogen und digitalen Zeit.

Die Ausstellung ist jeweils am Montag von 9 bis 16 Uhr, am Dienstag/Donnerstag von 9 bis 18 Uhr und am Mittwoch von 9 bis 16 Uhr sowie am Freitag von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei.

Zwischen den Zeiten
Zwischen den Zeiten
© Hainer Miachael

Kunstausstellung:

Uwe Beyer "ganz und ungeteilt" und Claudia Lange "von den einfachen Dingen" im Stadtarchiv Dresden

Ausstellungszeitraum: 16. April 2018 bis 24. August 2018

Am 16. April 2018, 18 Uhr wurde die Gemeinschaftsausstellung „ganz und ungeteilt“ von Uwe Beyer und „von den einfachen Dingen“ von Claudia Lange im Stadtarchiv Dresden auf der Elisabeth-Boer-Str. 1 eröffnet.

Das künstlerische Schaffen von Uwe Beyer bewegt sich zwischen Abstraktion und Wirklichkeit in der Auseinandersetzung mit Erinnerten und Erlebten innerhalb wahrgenommener Strukturen. Dabei nimmt die Zeichnung eine zentrale Stellung ein. Im Entstehungsprozess der Zeichnung oder Malerei entsteht Rätselhaftes und wird ins Fließen gebracht. Elementare Spuren manifestieren sich als Zeichen und werden Bedeutungsträger verschlüsselter Botschaften, die oft in Schichtungen und Überlagerungen in spontaner Geste zugelassen oder solange verändert werden, bis sie eine erkennbare Gesamtstruktur mit Bedeutungsgehalt herausbilden. Das Ziel bleibt eine offene Struktur. Zeitdauer und Farbauftrag werden diktiert vom Werkprozess und den bildnerischen Problemstellungen in Abhängigkeit von Technik, Material und Mittel.

Nach seiner Ausbildung zum Modelleur in der Porzellanmanufaktur Meißen studierte Uwe Beyer an der Kunsthochschule Halle Burg Giebichenstein. Dem Studium folgten Lehraufträge an der Fakultät Architektur der TU Dresden in den Fächern Freihandzeichnen und Modellieren und für das TÜV-Rheinland Group Bildungswerk Düsseldorf in Kunst und Design. Uwe Beyer lebt und arbeitet in Düsseldorf in der Atelierwohnung Laborynth und Coswig bei Dresden.

Inspiration findet die Leipziger Malerin Claudia Lange in ihrer nächsten Umgebung: stille Landschaften im Nebel, Blumenvasen im warmen Sommerlicht, Äpfel auf einer rissigen Tischplatte. Es sind schlichte Motive auf ursprünglichen Materialien wie Rupfen, gerahmt vom Holz alter Dielenbretter und Dachlatten. Unaufgeregt erzählen sie von Schönheit, Frieden und Ruhe - von den einfachen Dingen.

Claudia Lange ist 1977 in Leipzig geboren. Sie studierte Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt Sozialpädagogik an der TU Dresden und absolvierte an der Abendakademie im eigenen Atelier Kurse bei Dresdner Künstlern wie Wolfram Neumann und Dyrck Bondzin.

Die Ausstellung ist am Montag von 9 bis 16 Uhr, am Dienstag/Donnerstag von 9 bis 18 Uhr und am Mittwoch von 9 bis 16 Uhr sowie am Freitag von 9 bis 12 Uhr geöffnet und bis zum 24. August 2018 zu sehen.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Gartenlandschaft I; Öl auf Rupfen, Claudia Lange
Gartenlandschaft I; Öl auf Rupfen
© Claudia Lange
Phönix, Öl, Pigmete, Holzasche auf Leinwand, 2010
Phönix, Öl, Pigmete, Holzasche auf Leinwand, 2010
© Uwe Beyer
Plakat zur Ausstellung "Verborgene Geschichte(n) aus dem Stadtarchiv"
Plakat zur Ausstellung "Verborgene Geschichte(n) aus dem Stadtarchiv"
© Landeshauptstadt Dresden, Andreas Tampe
Publikation „in civitate nostra dreseden“
Publikation „in civitate nostra dreseden“
© Sandstein Verlag, Dresden

Fachausstellung:

"Verborgene Geschichte(n) aus dem Stadtarchiv"

Eröffnung: 4. Dezember 2017, 19 Uhr

Ausstellungszeitraum: 5. Dezember 2017 bis 29. März 2018

Was haben das teuflische Treiben von Kurfürst Moritz, ein kopfloser Reiter in der Dresdner Heide, ein Café am Orte des Anbandelns, der Pudel und Wagner, ein Wasserklosett für Damen, Chicago an der Elbe, eine Brücke über die Grundstraße und ungewöhnliche Sichten auf den Schillerplatz gemeinsam? Sie sind Inhalt überwiegend unveröffentlichter Geschichte(n) aus dem Dresdner Stadtarchiv, die bisher in seinen Akten verborgen lagen.

Anhand verschiedenster Archivalien präsentieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtarchivs neben bekannten Persönlichkeiten aus Musik-, Kunst- und Geschichtswissenschaft Kurioses, Neues und Vergessenes in der Publikation „in civitate nostra dreseden“.

In der dazugehörigen Sonderausstellung können die Besucherinnen und Besucher gleichermaßen in diese "Verborgenen Geschichte(n)" eintauchen und die ausgewählten Exponate entdecken. Auf drei Etagen und einer großräumigen Ausstellungsfläche werden diese Besonderheiten zu sechs Themenbereichen wie Innovation, Kriminalität und Provokation gezeigt.

Der Besuch der Sonderausstellung und die Veranstaltungsreihe sind kostenfrei. Die Publikation entstand mit freundlicher Unterstützung von Ancestry.com Deutschland.

Die Publikation „in civitate nostra Dreseden. Verborgenes aus dem Stadtarchiv“ kann direkt im Lesesaal (4. Etage) des Stadtarchivs gekauft oder per Mail an stadtarchiv@dresden.de bestellt werden.

Das Buch kostet 35,00 Euro. Bei Versand zuzüglich Versandkosten.

Kunstausstellung:

Fotoclub des IFW Dresden

Titel: "Strukturen in Natur und Technik"

Ausstellungszeitraum: 17. Oktober 2017 bis 6. April 2018

Ausstellungsort: Zwischenarchiv

Am 16. Oktober 2017, 19 Uhr wurde die Kunstausstellung „Strukturen in Natur und Technik“ des Fotoclubs IFW Dresden (Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung) im Zwischenarchiv Dresden auf der Elisabeth-Boer-Str. 7 eröffnet.

Die Ausstellung „Strukturen in Natur und Technik“ zeigte Fotografien von Formen und Formationen, wie sie natürlich vorkommen oder technisch arrangiert sind. Die ausschnitthafte Fokussierung der Bilder lässt die detaillierten Strukturen im neuem Licht erscheinen. Durch die Impressionen der unterschiedlichen Autorinnen und Autoren ergeben sich zudem verschiedene Sichtweisen und Blickwinkel auf das Thema.

Der Fotoclub des IFW Dresden wurde 1994 gegründet und die meisten Mitglieder in der über zwanzigjährigen Geschichte sind von Anfang an dabei. Neben der beruflichen Verbindung von Wissenschaft und Technik dienen Fotoexkursionen dem Austausch von Erfahrungen. Auch der Suche nach dem besten Foto und unter der Erweiterung von handwerklichen und künstlerischen Fertigkeiten wurden aus Ihnen Fotofreunde im wahrsten Sinne des Wortes.

Strukturierte Arbeitswelt, Fotografie
Strukturierte Arbeitswelt, Fotografie
© Angelika Teresiak

Kunstausstellung:

Katrin Feist / Eric Stenzel

Titel: "StadtOrtWandel"

Ausstellungszeitraum: 5. September 2017 bis 17. November 2017

Die Ausstellung „StadtOrtWandel“ zeigte Momentaufnahmen von Dresden, einer Stadt, die einem permanenten Wandel unterliegt. Die 1966 in Dresden geborene Malerin Katrin Feist beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Motiven ihrer Heimatstadt. Man kennt die Plätze, Straßen, Häuser und doch sind es keine touristischen Postkartenansichten, keine Canalettoblicke auf ihren Bildern. Vielmehr findet sie ungewöhnliche Sichtachsen auf altbekannten Gebäuden und begeistert sich an die den Bildhimmel grafisch prägenden Oberleitungen der Straßenbahnen, die sich in den Schienenverläufen und Straßenbelägen widerspiegeln.

Eric Stenzel liefert dazu fotografische Arbeiten, die diese Motive aufgreifen und in eine eigene Sichtweise übertragen. Er ist 1962 in Caputh bei Potsdam geboren und zeigt als HfbK-Absolvent seine Liebe zur Fotografie in verschiedenen künstlerischen Projekten. Eine besondere Spannung zwischen den Gemälden und den Fotos entsteht durch die unablässige Bautätigkeit in Dresden, ist doch auf vielen Fotos von Eric Stenzel das ursprüngliche Motiv von Katrin Feist stark verändert oder kaum mehr wahrnehmbar.

In die Ausstellung integriert Katrin Feist eine Sammlung von grafisch komponierten Fundstücken, die in antiquarischen Büchern hinterlassen wurden. Auch diese „Lesezeichen“ sind einem unaufhörlichen Wandel unterworfen. Zeitgeschichte wird anhand von Feldpostbriefen oder Lebensmittelmarken sichtbar und auf handbeschriebenen Zetteln finden sich berührende persönliche Schicksale.

Kraftwerk Mitte, Öl/Leinwand 2015
Kraftwerk Mitte, Öl/Leinwand 2015
© Katrin Feist

Kunstausstellung:

Marí Emily Bohley

Titel: "FUNDAMENTAL THINGS"

Ausstellungszeitraum: 22. Mai 2017 bis 18. August 2017

Die Ausstellung „FUNDAMENTAL THINGS“ zeigte besondere Archivalien des Stadtarchivs zusammen mit künstlerisch verarbeiteten Fragmenten alter Bücher und Handschriften aus China, Korea und Japan. Historische Schreibgeräte, verfremdete Zirkelkästen und Schusterleisten sowie kalligrafische Gestaltungen auf Ziegenpergamenten und großformatige handgeschöpfte Papiere aus Indien korrespondierten auf einzigartige Weise mit den Archivalien. Die Kalligrafin und Buchkünstlerin Marí Emily Bohley benutzte ihre Kenntnis historischer Schreib- und Buchbindetechniken für kraftvolle, eigene Wege und Aussagen, deren Ursprünge sich oft nur erahnen lassen.

Begreifen, Mischtechnik auf Holz, 40x40 cm, 2008
Begreifen, Mischtechnik auf Holz, 40x40 cm, 2008
© Marí Emily Bohley

Kunstausstellung:

Jan Kilian Böttcher

Titel: "Stadt - Rand - Fluss"

Ausstellungszeitraum: 20. Februar 2017 bis 4. Mai 2017

Die Ausstellung „Stadt - Rand - Fluss“ im Stadtarchiv Dresden präsentierte eine Auswahl von Zeichnun­gen der Dresdner Schaffensperiode, Jan Kilian Böttchers, vordergründig denen nach der Natur. Neben eigenständigen installativen Ölbildern und Aquarellen wurde in vielen aneinandergereihten Zeichnungen das „gesamte“ Dresdner Elbufer begehbar, zwischen zwei sich gegenüberstehenden langen Bildreihen, als befände man sich in einem Boot auf der Elbe. Das Werk entstand, als der Künstler bemerkte, dass er Zeichnungen von großen Teilen des Elbufers angefertigt hatte und nur noch ein paar Lücken zu schließen waren. Die Einzelbilder stehen immer auch für sich und fallen daher unterschiedlich aus.

Bildreihe Anorganic Nature, Kohle auf Papier, 2016
© Jan Kilian Böttcher

Kunstausstellung:

Martin Müller

Titel: "Bimini" Malerei

Ausstellungszeitraum: 18. Oktober 2016 bis 3. Februar 2017

In seiner Arbeit als Maler, Gestalter und Ausstellungsmacher bewegt sich Martin Müller in einer fließenden Grenzgängerschaft zwischen den Disziplinen. Die Übergänge sind pulsierend durchlässig, dennoch hat jedes Medium seine eigene Sprache und künstlerische Ausformung, um wiederum zu einer konzeptuellen Einheit im Werk zu verschmelzen. Durchdrungen von geistigen Bezügen, unerwarteten Überlagerungen und transformierendem Humor werden komplexe Spannungsräume zwischen gestischer Berührung und poetischer Entladung geschaffen.

"Confieso que he vivido", Fine Art Print, Acryl/Lwd., 140 x 200 cm, 2016
© Martin Müller

Fachausstellung

"Pauline Ulrich. Professorin der Schauspielkunst.

Zum 100. Todestag."

Ausstellungszeitraum: 24. Mai 2016 bis 2. September 2016

Anlässlich des 100. Todestages der Dresdner Hofschauspielerin Pauline Ulrich kuratierte das Frauenstadtarchiv in Kooperation mit dem Stadtarchiv Dresden eine facettenreiche Fachausstellung.

Pauline Ulrich, 1835 in Berlin geboren, kam 1859 an das Dresdner Hoftheater. 1884 erhielt sie einen Vertrag auf Lebenszeit und 1909. Zu ihrem goldenen Dresdner Bühnenjubiläum, ernannte der sächsische König, Friedrich August III., Pauline Ulrich zur Professorin der Schauspielkunst. Insgesamt war sie 55 Jahre Schauspielerin am Königlich Sächsischen Hoftheater.

Vom 24. Mai 2016 bis 2. September 2016 wurden sowohl Dokumente aus den Dresdner Archiven als auch anderen öffentlichen Einrichtungen zusammengeführt. Exklusiv und erstmalig stellten die Nachfahren von Pauline Ulrich ebenfalls persönliches Inventar, Bildmaterial und handschriftliche Dokumente zur Verfügung.

© Fächer mit Autogrammen aus dem Familiennachlass von Pauline Ulrich, Foto:

Kunstausstellung:

Malerei von Julia Kreiner und Fotografien von Michael Heinzig

Ausstellungszeitraum: 26. Januar 2016 bis 04. Mai 2016

In der Ausstellung „Land und Leute“ zeigten die Malerin Julia Kreiner und der Fotograf Michael Heinzig ihre Arbeiten im Bereich der Ölmalerei und Fotografie. Fiktive Landschaften von Julia Kreiner wurden den Porträts von Michael Heinzig gegenübergestellt. Gemeinsam ist beiden Künstlern sowohl der Hang zum Minimalismus als auch die Reduktion auf das Wesentliche. Im Zentrum der Ausstellung stand die Frage nach der Verknüpfung der beiden scheinbar konträren Genres.

Julia Kreiner, o.T., Öl auf Leinwand, 2014, 120x150 cm
© Julia Kreiner, o.T., Öl auf Leinwand, 2014, 120x150 cm

Kunstausstellung:

"VERSUCHSWEISHEITEN - eine ironische Reise in den Alltag


Ausstellungszeitraum: 17.November 2015 bis 8.Januar 2016

Unter dem Titel "VERSUCHSWEISHEITEN - eine ironische Reise in den Alltag" präsentierte der Dresdner Bildhauer Skulpturen, Plastiken und Zeichnungen. Spandlitz schafft unterhaltsame Kunst, er bricht bewusst mit Sehgewohnheiten. Die Ausstellung zeigte heitere, von Ironie und Irritation geprägte Arbeiten. Neben den klassischen Werkstoffen wie Bronze, Beton, Holz und Stein setzt der Künstler auch ungewöhnliche Materialien wie Kaffeesatz zur Schaffung seiner Arbeiten ein.

Florian Schneider
© Florian Schneider.

Kombinierte Kunst- und Fachausstellung:

FRAUENKIRCHE - Aus Archiv und Atelier. Historische Dokumente treffen auf Malerei von Iven Zwanzig.

11. Mai 2015 bis 30. Oktober 2015

Der Dresdner Künstler Iven Zwanzig präsentierte großformatige Ölgemälde zum Thema Frauenkirche. In seiner Bildsprache, die sich durch Abstraktion, Reduktion und Modulation auszeichnet, werden Trümmer- und Ruinenlandschaften neben Zeugnissen des sozialistischen Wiederaufbaus sowie Motive gegenwärtiger Stadträume gestellt. An dieser Stelle trafen historische Dokumente aus dem Stadtarchiv Dresden auf die Kunst von Iven Zwanzig.

Inhaltlich unterteilte sich die historische Dokumentation in vier Bereiche. Der erste beschäftigte sich mit dem ältesten Bau der Frauenkirche. Der zweite Teil widmete sich dem Kuppelbau von George Bähr, ausgewählte Archivalien dokumentierten sowohl die Planungsphase für den Bau der Frauenkirche als auch das 100-jährige Weihejubiläum aus dem Jahr 1834. Der dritte Ausstellungsbereich thematisierte die Zerstörung der Frauenkirche und den politischen Diskurs zu dem Umgang der Ruine bis zum Ende der DDR. In dem vierten Teil wurde das individuelle- und gesellschaftliche Engagement zum Wiederaufbauprojekt beleuchtet.

Herausgeberin: Landeshauptstadt Dresden, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, April 2015.
Herausgeberin: Landeshauptstadt Dresden, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, April 2015.

Kunstausstellung: Anja Bogott

"Weibliche Landschaften + ..."

24. März 2015 bis 30. April 2015

"In ihren Arbeiten steht Alltägliches im Mittelpunkt. Frauen, Männer, Gefühle ... Landschaften. Mit leichten Linien zeichnet sie überwiegend Akte in Bewegung, die sich oft erst nach wiederholtem Hinschauen dem Betrachter erschließen. Anja Bogott zeichnet vorwiegend mit schwarzer Tusche. Gezeigt werden Grafiken und Keramiken."

Anja Bogott
Anja Bogott

Kunstausstellung: Nicholas Hill

"The Dresden Diaries, Arbeiten auf Papier 1998-2014"

08. Dezember 2014 bis 27. Februar 2015

Unter dem Titel: „The Dresden Diaries, Arbeiten auf Papier 1998 - 2014" zeigte der Maler und Grafiker, Nicholas Hill seine künstlerische Sicht auf Dresden. Nicholas Hill lebt in der amerikanischen Partnerstadt Columbus und lehrt als Professor für Grafik an der Otterbein University. Er sieht seine spezielle „Sprache des Druckens" als eine Art Tagebuch, in dem seine Dresden-Besuche eine zentrale Rolle spielen: Keine Stadt außerhalb der USA hat er häufiger besucht.  Diese künstlerischen Entdeckungsreisen sind eine wichtige Inspirationsquelle. Hier gesehene Kunstwerke und Gebäude sowie Fundstücke und Spracheindrücke fließen in seine Arbeiten ein.

 

Nicholas Hill: The Dresden Diaries, Arbeiten auf Papier 1998 – 2014.
Nicholas Hill: The Dresden Diaries, Arbeiten auf Papier 1998 – 2014.

Kunstausstellung von Schüler/-innen des Vitzthum-Gymnasiums

„Gesammeltes - Zerstreutes"

30. September 2014 bis 27. November 2014

Schüler und Schülerinnen des Vitzthum-Gymnasiums präsentierten ausgewählte Skulpturen, Plastiken und Malereien unter dem Titel: „Gesammeltes - Zerstreutes" in den Ausstellungsräumen des Stadtarchivs. Das Vitzthum-Gymnasium nimmt mit seiner Tradition und dem damit verbundenen künstlerischen Profil eine besondere Stellung in der Dresdner Bildungslandschaft ein.

Foto: Johannes Wendt / Stadtarchiv Dresden, 2014.
Foto: Johannes Wendt / Stadtarchiv Dresden, 2014.

Kunstausstellung: Angela Hampel

Künstlerbücher, Künstlerkalender, Grafikmappen und Illustrationen von 1984 bis 2014.

13. Mai 2014 bis 5. September 2014

Diese Ausstellung huldigte vor allem die Bücherkunst und sie ist ein selbstbewusstes Bekenntnis zur eigenen Entwicklung und zum Einfluss der Literatur, der geschriebenen Poesie auf ihr Denken und Zeichnen. Jedes Künstlerbuch enthält einen faszinierenden Kosmos von Lebenserfahrungen mit einer Fülle von unerwarteten Verknüpfungen von Geschichte und Gegenwart, Vision und Ermutigung zum Selbst auf der Suche nach den eigenen Wurzeln. Angela Hampel tauchte in die Welt der sorbischen Märchen ein, beschäftigte sich mit antiker Mythologie, bebilderte eigene Gedichte und begegnete der menschlichen Ort- und Ruhelosigkeit, der Sehnsucht nach Schönheit in den Texten von Elke Erb, Christa Wolf sowie Róža Domašcyna und vielen anderen von 1984 bis heute.

Angela Hampel. Blatt aus: "Sieben Lieder der Sappho"Tusche auf Butterbrotpapier, 1986.
Angela Hampel. Blatt aus: "Sieben Lieder der Sappho"Tusche auf Butterbrotpapier, 1986.

Kunstausstellung: Heinz Ferbert

"SchriftBilder - chinesische Schriftzeichen und Abwandlungen. GRAFIK & MALEREI."

17. Februar 2014 bis 30. April 2014

Im Mittelpunkt der Ausstellung standen grafische und malerische Arbeiten mit Schriftzeichen als Bildmotiv, ausgehend von der Tiefdrucktechnik, der Aquatinta, mit Übermalungen, Mischtechniken mit Prägungen, Bearbeitungen mit Sand und erfundene Bildzeichen.

 

Heinz Ferbert.Pinsel. Aquatinta, übermalt, Sand20,0 x 20,0 cm. 2013
Heinz Ferbert.Pinsel. Aquatinta, übermalt, Sand20,0 x 20,0 cm. 2013

Fachausstellung: "Tafelkultur - Dresden um 1900"

5. November 2013 bis 7. Februar 2014

Im Mittelpunkt der Gourmandise stand um 1900 noch mehr das durchkomponierte Menü als die einzelne Verkostung einer Speise. Der festliche Rahmen wurde durch Menükarten und Service, Tafelmusik und Sitzordnungen konventioneller gehandhabt als heute.

Die Ausstellung im Stadtarchiv Dresden dokumentierte am Beispiel der sächsischen Haupt- und Residenzstadt die „Tafelkultur um 1900". Inhaltlich unterteilte sich diese Fachausstellung in zwei Bereiche. Der erste rückte die Tafel selbst in den Mittelpunkt und thematisierte ihre Aspekte an vier Beispielen aus Dresden: dem Dresdner Hof, einem vermögenden Privathaushalt mit Herrschaftsküche, der „Gelben Suppe" der Stadt Dresden und den Dresdner Hotels und Restaurants. Der zweite Bereich befasste sich mit ausgewählten Nahrungsmitteln und den Königlichen Hoflieferanten, die für die feine Dresdner Küche um 1900 entscheidend waren. Darüber hinaus wurde die Herstellung von Menü- und Speisekarten als Tafelzubehör sowie die zeitgenössische Küchentechnik und Kochkunst thematisiert.

Der zur Ausstellung erscheinende Begleitkatalog dokumentiert nicht nur die zahlreichen Exponate der Schau, sondern bietet zusätzlich anhand der wissenschaftlichen Beiträge einen Einblick in die kulinarische Ästhetik der Zeit aus der Perspektive der damaligen avancierten Kochkunst in Deutschland.

Im Rahmen der Ausstellung „Tafelkultur - Dresden um 1900" boten Studenten der TU Dresden und das Team von MOVE IT! YOUNG, Schulklassen die Möglichkeit, sich für zwei Projekttage im Stadtarchiv anzumelden.

Kooperationspartner dieser Fachausstellung: Verein für „Ernährungsgeschichte in Sachsen" und die Technische Universität Dresden.

Herausgeberin:Büro der Oberbürgermeisterin,Abteilung Öffentlichkeitsarbeit,Stadtarchiv, Titel: Finken & Bumiller,Foto: Volkhard Nebrich,September 2013.
Herausgeberin:Büro der Oberbürgermeisterin,Abteilung Öffentlichkeitsarbeit,Stadtarchiv, Titel: Finken & Bumiller,Foto: Volkhard Nebrich,September 2013.

"TEMPANON - Verbindung zwischen Göttlichem und Erde"

Thomas Reichstein und Doreen Wolff

vom 9. Juli bis 18. Oktober 2013

„Tempanon - Verbindung zwischen Göttlichem und Erde"  eine Ausstellung mit neuen Arbeiten von Doreen Wolff und Thomas Reichstein.

Thomas Reichstein. Wächter der Zufriedenheit.
Thomas Reichstein. Wächter der Zufriedenheit.

"Flucht-Punkt Dresden"

Bilder von Andreas Weirauch (Malerei)

vom 30. April 2013 bis 21. Juni 2013

Dresden ist seine Heimatstadt, Ausgangspunkt vieler Erkundungen und Reisen, die ihn zu neuen Werken inspirieren. Die Heimat gerät in fremden Ländern zum Zielpunkt des Vergleichs mit der anderen Kultur. Der Künstler zeigte Arbeiten aus den letzten 10 Jahren. Das Thema verweist darauf, dass der Künstler bestrebt ist, mit Formen Räume darzustellen, geprägt von Fluchtpunkten und Perspektive.

 

Andreas Weirauch. Unter der Brücke
Andreas Weirauch. Unter der Brücke

"Dresden - Im Schatten des Blauen Wunders"

Fotografien von Matthias Neumann (1983 bis 1984)

vom 19. Februar bis 19. April 2013

Das Stadtarchiv erhielt 2009 den vollständigen Fotonachlass des bekannten Kameramannes und Fotografen Matthias Neumann. Der Nachlass umfasst über 1000 Fotografien und Negative, die in den 1980er Jahren entstanden und die ungeschminkte Dresdner Welt widerspiegeln. Besondere Aufmerksamkeit widmete Matthias Neumann dem Blauen Wunder und den anliegenden Stadtteilen Loschwitz und Blasewitz. Unter Lebensgefahr stieg er unerkannt auf die Spitze der Brücke, um zu fotografieren. Die Aufnahmen zeigen die Enge der Elblandschaft, aber auch den nagenden Verfall der Bausubstanz.

 

Matthias Neumann. Das Blaue Wunder
Matthias Neumann. Das Blaue Wunder

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