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20.02.2009

Umgestaltung Südliche Pirnaische Vorstadt/Robotron-Gelände

Fünf Varianten liegen vor

Die Landeshauptstadt Dresden führte in der Zeit November bis Mitte Dezember 2008 ein städtebauliches Werkstattverfahren für das Gebiet der südlichen Pirnaischen Vorstadt einbezüglich des Robotronareals durch. Ausrichter des Verfahrens war der Geschäftsbereich Stadtentwicklung. Durchführung und Organisation führte das Stadtplanungsamt durch.

Zur Teilnahme waren folgende Architekten und Stadtplaner aufgefordert:

  • Knerer und Lang, Dresden Collage Park
  • Schellenberg und Bäumler Architekten GmbH, Dresden Parkstadt Lingner
  • Studio TZ, Christian Hellmund, Ulrich Trappe + Roland Züger, Dresden Lingnerpark
  • Pesch und Partner, Stuttgart Neues Stadtquartier am Park
  • ATELIER LOIDL, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner PartG mit Jörg Wessendorf, Architekt, Berlin Stadt-Park-Ensemble

Das Beurteilungsgremium setzte sich wie folgt zusammen:

Jörn Marx, Bürgermeister für Stadtentwicklung; Andreas Wurff, Amtsleiter Stadtplanungsamt; Siegfried Müller, mdm Architekten/Stuttgart; Prof. Rolf Kuhn, Fürst Pückler Land; Prof. Annette Menting, HTWK Leipzig; Prof. Klaus Vogel, Direktor Deutsches Hygienemuseum; Winfried Daltrop, Lingnerstadt VerwaltungsGmbH; Klaus Schumacher, Lohnbach Investment Partners, Frankfurt und Vertreter verschiedener Ämter der Stadtverwaltung

Das neue Planungsleitbild Innenstadt 2008 formulierte für das Gebiet Südliche Pirnaische Vorstadt/Robotrongelände:

„Die Freiraumqualitäten des Großen Gartens sollen sich bis an den Altstadtring heran entwickeln. Eingerahmt von dem südlich gelegenen Blüherpark und der Bürgerwiese sowie der nördlich verlaufenden Lingnerallee entsteht ein großer, baulich gerahmter Innenstadtpark, in dem die Sportanlagen des Rudolf-Harbig-Stadions, das Georg-Arnhold-Bad sowie das Deutsche Hygienemuseum eingebettet sind. Nach Auslaufen der heutigen Nutzungen im sogenannten Robotronareal kann hier, zwischen Park und Promenadenring gelegen, langfristig ein neuer hochwertiger Standort für vielfältige Büronutzungen entstehen. An der nördlichen und der südlichen Flanke, längs der Lingnerallee sowie entlang der Bürgerwiese und Parkstraße können sich attraktive innerstädtische Lagen für gehobenes Wohnen und Arbeiten am Park herausbilden."

Das zu betrachtende Gebiet besitzt ein erhebliches Entwicklungspotential. Mit seiner Lage zwischen Altstadtkern und den östlichen großen Freiräumen, der Nachbarschaft zu Blüherpark und Bürgerwiese, einer guten Erschließung und in den noch zur Verfügung stehenden Flächenpotentialen sind grundsätzlich Qualitäten vorhanden, welche als Basis für unterschiedlichste Entwicklungsszenarien gute Vorrausetzungen bieten.

Für die beteiligten Planungsbüros war zu erst die Frage zu beantworten, was braucht die Stadt an dieser Stelle, welches übergeordnete funktionale Konzept wird dem Planungsvorschlag zu Grunde gelegt. Darauf aufbauend war ein städtebaulich-räumliches Konzept zu entwickeln. Dieses soll die Übergangszonen zwischen den bebauten Bereichen und dem Landschaftsraum definieren, insbesondere den Übergang in Richtung der Altstadt. Aufgabe war ebenfalls, ein angemessenes, die Funktionen berücksichtigendes verkehrliches Erschließungskonzept zu konzipieren. Der städtebauliche Entwurf soll eine etappenweise Entstehung des Gebietes ermöglichen. Denkbare Entwicklungsschritte waren aufzuzeigen.

Basierend auf den vorliegenden Planungsergebnissen soll eine städtebauliche Rahmenplanung entwickelt werden. Dies bildet die planerische Grundlage für konkrete Realisierungsschritte. Das notwendige Planungsrecht erfolgt über einen oder mehrere Bebauungspläne.

In der Zeit vom 20. Februar bis 6. März 2009 sind die Entwürfe im Lichthof des Rathauses, Dr.-Külz-Ring 19 sowie vom 10. März bis zum 20. März 2009 im Foyer des Technischen Rathauses, Hamburger Straße 19 während der Öffnungszeiten öffentlich ausgestellt.

Erläuterungen zu den Arbeiten werden im Lichthof des Rathauses am 27. Februar 2009, 10 Uhr sowie im Foyer des Technischen Rathauses am 20. März 2009, ebenfalls 10 Uhr durch das Stadtplanungsamt gegeben.

Ab 26. Februar ist die Broschüre „Werkstattverfahren Südliche Pirnaische Vorstadt/Robotrongelände" im Stadtplanungsamt, Technisches Rathaus, Hamburger Straße 19, erhältlich.

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