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https://www.dresden.de/de/rathaus/dienstleistungen/fundsachen_d115.php 01.11.2017 10:39:36 Uhr 11.12.2017 16:07:08 Uhr

Fundsachen

Telefonische Sprechzeiten

Das Fundbüro Dresden erhält jährlich bis zu 12.000 Fundsachen. Die Sichtung, Datenerfassung und weitere Bearbeitung der Fundsachen (Information der Verlierer, Postversand, Verwertung) und die Bürgersprechzeiten nehmen einige Zeit in Anspruch.  

Um unsere Dienstleistungen weiterhin in gewohnt hoher Qualität erbringen zu können, stehen wir für Ihre telefonischen Anfragen deshalb wie folgt zur Verfügung:  

Montag und Mittwoch 

13:00 Uhr - 15:00 Uhr

Sie können uns Ihre Anfragen auch über E-Mail an fundbuero@dresden.de zukommen lassen.

Viele Schlüssel in einem Regal
Viele Schlüssel werden nicht abgeholt
© Ordnungsamt

Versteigerungen 2017

Versteigerungen von Fund- und Nachlassgegenständen werden zu den angegebenen Terminen im Plenarsaal des Rathauses, Dr.-Külz-Ring 19 durchgeführt (Eingang über Goldene Pforte).

Beginn der Versteigerung ist 17:00 Uhr. Eine Besichtigung der zu versteigernden Fundstücke kann ab 16:00 Uhr erfolgen.

Fundsache abgeben

Allgemein

  • Fundsachen werden vom Fundbüro sowie allen städtischen Bürgerbüros und Ortsämtern entgegen genommen.
  • Die Bürgerbüros und Ortsämter leiten die Fundsachen per Hauspost an das städtische Fundbüro weiter.
  • Bürger, Polizeibehörden, Verkehrsbetriebe, Hotels, Kultureinrichtungen und Kaufhäuser der Stadt Dresden liefern gefundene Gegenstände im Fundbüro ab.

Hinweis zu den Finderrechten:
Sowohl Finderlohn- als auch Aufwendungsersatzansprüche sind zivilrechtliche Angelegenheiten zwischen Finder und Empfangsberechtigtem. Das Fundbüro kann den Parteien hier lediglich beratend zur Seite stehen, hat jedoch keinerlei Entscheidungsbefugnis.

  • Für Funde in öffentlichen Behörden und Verkehrsmitteln (sogenannte „Amtsfunde“ oder „Behördenfunde“) gelten die Finderrechte in nur eingeschränktem Umfang.
  • Bei Verlust von Gegenständen auf dem Gelände, in Zügen oder Gebäuden der Deutschen Bahn wenden Sie sich bitte direkt an die Deutsche Bahn AG, da diese Fundsachen nicht an das städtische Fundbüro weitergeleitet werden.

Fundgegenstände

  • Fundsachen werden sechs Monate aufbewahrt
  • Lebens- und Genussmittel, Medikamente und Chemikalien werden sofort entsorgt

 Suche und Aushändigung von Fundsachen: siehe „Fundsachen Status abfragen“

Frist
Die Fundanzeige hat unverzüglich, d. h. ohne schuldhaftes Zögern, zu erfolgen. Die Ablieferung an die Fundbehörde sollte zeitnah, spätestens 10 Arbeitstage nach dem Fund, erfolgen.
Fundsache abholen
Abholung/Aushändigung der Sache an den Empfangsberechtigten:
Die Abholung einer Fundsache hat in der Regel durch den Empfangsberechtigten persönlich zu erfolgen. Man kann sich auch durch eine mit Vollmacht ausgewiesene Person vertreten lassen.
Die Aushändigung von Fundsachen erfolgt gegen Entrichtung einer Verwaltungsgebühr. Sofern der Finder Finderlohn und Aufwendungsersatz geltend macht und die Fundbehörde mit der Einziehung beauftragt hat, werden auch diese Kosten vom Verlierer der Fundsache mit erhoben.
Kosten/Gebühren

Gebührenbeschreibung: Verwaltungsgebühren, ausschließlich Barzahlung; bei Fundsachenversand außerhalb Dresdens zzgl. Postauslagen, dann auch Überweisung möglich.

Minimal Gebühren: 2,50 Euro


Zahlungsart: bar

Frist
Aufbewahrungsfrist für Fundsachen: sechs Monate ab dem Tag der Fundanzeige; Lebens- und Genussmittel, Medikamente und Chemikalien werden sofort entsorgt.
Fundsache Status abfragen

städtisches Fundbüro:

  • zentrale Sammelstelle für alle von den Bürgerbüros, Ortsämtern, Verkehrsbetrieben, Polizeidienststellen, Hotels, Bürgern, Behörden, Kultureinrichtungen und Kaufhäusern abgelieferten und
  • innerhalb des Stadtgebiets Dresden gefundenen Sachen.

Hinweis: Bei Verlust von Gegenständen auf dem Gelände, in Zügen oder Gebäuden der Deutschen Bahn wenden Sie sich bitte direkt an die Deutsche Bahn AG, da diese Fundsachen nicht an das städtische Fundbüro weitergeleitet werden.

Verlustanzeigen

Auskünfte über gefundene Sachen erteilen in der Regel die vorgenannten Institutionen, sofern sie Finder sind, und das städtische Fundbüro.

Verlustanzeigen werden durch das Fundbüro nicht gespeichert. Für aktuelle Sachstandsmitteilungen zum Verlust bedarf es einer erneuten Nachfrage.

Ermittlung der/des Empfangsberechtigten:

Enthält die Fundsache Hinweise auf den möglichen Verlierer (Name, Geburtsdatum, Anschrift), erhält dieser vom Fundbüro eine schriftliche Benachrichtigung. Wohnt der vermutliche Verlierer nicht in Dresden, wird die Fundsache innerhalb der BRD an die örtlich zuständige Fundbehörde weitergeleitet.

Für Dresdner Einwohner gilt: Gefundene Personaldokumente werden, auch wenn sie Teil einer Fundsache sind, an die ausstellenden bzw. örtlich zuständigen Fachbehörden zurückgegeben, da allein diese über die Aushändigung an den Dokumenteninhaber entscheiden.

Grundsätzlich hat der Verlierer gegenüber dem Finder bzw. dem Fundbüro einen Eigentumsnachweis zu erbringen. Dies kann z. B. durch genaue Beschreibung des Verlustgegenstandes und Angaben zum Verlustzeitpunkt und -ort geschehen.

Bei Handys wird in der Regel die IMEI-Nr. des Gerätes oder die Nummer der SIM-Karte (beide in den Kaufunterlagen nachzulesen) als Eigentumsnachweis angesehen. Die Möglichkeit der PIN-Eingabe kann auf Grund der begrenzt möglichen Eingabeversuche und der Tatsache, dass die Handys entweder bereits ausgeschaltet im Fundbüro ankommen oder sich der Akku während der Verwahrung entlädt, nicht verwendet werden.
Bei (digitalen) Kameras ist die Seriennummer, bei Fahrrädern die Rahmennummer oder Codierung gefragt.

Erteilung von Bescheinigungen im Versicherungsfall:

Das Fundbüro erteilt bei persönlicher Vorsprache während der Sprechzeiten Negativbescheinigungen im Schadensfall zur Vorlage bei der Versicherung. Die Erteilung der Bescheinigung ist kostenpflichtig mit 5,00 Euro je zu bescheinigendem Gegenstand.

Frist
Aufbewahrungsfrist für Fundsachen: sechs Monate ab dem Tag der Fundanzeige; Lebens- und Genussmittel, Medikamente und Chemikalien werden sofort entsorgt.
Fundsache ersteigern
Allgemein
Fundsachen können in der Regel frühestens nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten versteigert werden. Wenn die Verwahrung mit unverhältnismäßigem Aufwand und Kosten verbunden ist, darf eine Fundsache jedoch schon eher versteigert werden.
Mit Ablauf der Verwahrfrist werden die Fundsachen durch das Fundbüro aussortiert. Nur gut erhaltene und weiter verwertbare Gegenstände werden für eine Versteigerung zurück behalten.
Finder, die bei Ablieferung der Fundsache ihren Anspruch auf Eigentumserwerb geltend gemacht haben, werden vom Fundbüro schriftlich über das Bereitliegen ihres Fundes informiert, sofern sie nicht bereits persönlich vorgesprochen haben. Gegen Entrichtung einer geringen Gebühr für den entstandenen Verwaltungsaufwand wird die Fundsache ausgehändigt.
Alle anderen Fundsachen werden vernichtet oder gemeinnützigen Zwecken zugeführt.
Öffentliche Versteigerungen:
Die öffentliche Fundsachenversteigerung wird durch die Stadtkasse der Landeshauptstadt Dresden durchgeführt. Das Fundbüro stellt lediglich die Versteigerungsgegenstände zur Verfügung.
Die Versteigerungen finden üblicherweise im Rathauses Dr.-Külz-Ring 19 statt. Beginn ist in der Regel 17:00 Uhr, ab 16:00 Uhr können die Gegenstände besichtigt werden. Unter dem Anliegen Fundsache auf www.dresden.de findet man die aktuellen Angaben zu Termin, konkretem Ort und Zeit.
In der Regel werden diese Versteigerungen quartalsweise durchgeführt. Die Termine werden am Jahresanfang für das ganze Jahr festgelegt und auf www.dresden.de veröffentlicht. Darüber hinaus wird jede Veranstaltung einzeln vor ihrem Stattfinden im Amtsblatt und in der Tagespresse bekannt gemacht.
Während der öffentlichen Versteigerung wird Barzahlung und ab einem Wert von 10,00 Euro auch EC-Kartenzahlung mit PIN akzeptiert. Kreditkarte wird nicht akzeptiert.
Internetauktionen:
Einzelne Fundgegenstände versteigert das Fundbüro auch im Internet über die Plattform der Zollauktion: www.zoll-auktion.de
Hierfür gibt es keinen festgelegten Rhythmus oder bestimmte Termine.
Die dort angebotenen Gegenstände sind bebildert und beschrieben. Eine persönliche Inaugenscheinnahme durch Interessenten ist während der Sprechzeiten des Fundbüros möglich. Sie wird auch empfohlen, da der Erwerb einer Fundsache über die Internet-Versteigerung jegliche Gewährleistung des Anbieters für Sachmängel ausschließt.
Die Angebote werden nach Zuschlagserteilung nicht versandt, sondern sind gegen Barzahlung und während der Sprechzeiten im Fundbüro abzuholen.
 
Verkaufsveranstaltungen:
Üblicherweise findet einmal jährlich ein Schirmverkauf statt. Termin, Ort & Zeit werden über das Amtsblatt und die Tagespresse bekannt gemacht.
Es wird ausschließlich Barzahlung akzeptiert.
 
Kosten/Gebühren

Zahlungsart: bar

Kontakt

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Fundbüro


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Telefon 0351/488-5996 (Mo. und Mi. 13-15 Uhr)
Fax 0351/488-5993
E-Mail Fundbuero@dresden.de


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Di. u. Do.: 9 - 18 Uhr
Fr.: 9 - 12 Uhr
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