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https://www.dresden.de/de/kultur/veranstaltungen/striezelmarkt/01/Dresdner-Striezelmarkt-Geschichte-Tradition.php 09.02.2017 18:24:46 Uhr 14.12.2017 09:12:38 Uhr
Die Striezelkinder sind ein Wahrzeichen des Dresdner Striezelmarktes.
© Alexander und Partner

Geschichte und Tradition

Der 1. Dresdner Striezelmarkt dauerte nur einen Tag. Anno 1434 bewilligten Kurfürst Friedrich II. und sein Bruder Herzog Sigismund »am Tage vor dem Heiligen Christabend« einen freien Markt auf dem Altmarkt.

Über das folgende halbe Jahrtausend entwickelte sich der Dresdner Striezelmarkt zu einem der traditionsreichsten und beliebtesten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Alljährlich reisen mehr als 240 Händler und Schausteller an, um auf dem Markt ihre Waren feilzubieten und dem Ruf des Dresdner Striezelmarkts als Schaufenster traditioneller Volkskunst gerecht zu werden.

Kleine Marktchronik

Obwohl so manchen Veränderungen unterworfen und auf verschiedenen Plätzen in der Landeshauptstadt zu Hause, bewahrte der Dresdner Striezelmarkt doch sein unverwechselbares Gesicht. Den Dresdnern und allen Besuchern der Stadt ist er heute ein ganz besonderer Ort, dessen Tradition sich auf eine reiche Geschichte gründet:

Symbole und typische Figuren

Alle Jahre wieder lassen sich die großen und kleinen Marktbesucher vom weihnachtlichen Zauber des Dresdner Striezelmarkts einfangen. Obwohl so manchen Veränderungen unterworfen und auf verschiedenen Plätzen in Dresden zu Hause, bewahrte der Dresdner Striezelmarkt dennoch sein unverwechselbares Gesicht.

Zu diesem gehört – neben Weihnachtsmann und Lichtertanne, Weihnachtspyramide und Adventskalender - unverzichtbar der Pflaumentoffel. Auch heute noch lacht uns der kleine Mann aus Backpflaumen von den Marktständen an, einen Glücksbringer hat schließlich jeder gern.

Weihnachtserinnerungen

Seit gut 200 Jahren ist in den oftmals schwelgerischen Erinnerungen Reisender, Künstler und berühmter Dresdner allerlei Schwärmerisches über die Dresdner Weihnachtszeit zu lesen.

Wie der Dresdner Weihnachtsmarkt in der Biedermeierzeit aussah, hat ein »Liebhaber der deutschen Reimkunst« in einer »Langen Ära« besungen. Sie war bei Buchbinder Benjamin Brückmann in der Breiten Straße 63 zu haben. Ein Vers daraus lautet:

»Bey Puppen-Buden sieht man hier
beynah mehr Leute stehen,
als Menschen, nach Pflicht und Gebühr
zur lieben Betstund gehen.«

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