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https://www.dresden.de/de/wirtschaft/wirtschaftsstandort/projekte-kooperationen/smartcity/smart-government.php 07.07.2021 19:07:49 Uhr 05.08.2021 20:44:55 Uhr
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© Yan Wong

Smart Government in Dresden

Daten gelten als Gold des 21. Jahrhunderts. Städte verfügen über einen unermesslichen Schatz daran. Dresden stellt rund 800 Datensätze auf seiner Open-Data-Plattform Bürger/innen, Wirtschaft, Wissenschaft und andere Verwaltungen kostenlos in einem standardisierten, maschinell abrufbaren Format zur Verfügung. Zusätzlich sind im Themenstadtplan Informationen aus 157 Bereichen abrufbar. Dazu gehören auch Informationen zu freien Stellplätzen, die über Stellplatzsensoren gewonnen werden, freie Ladesäulen für eFahrzeuge oder Umweltdaten.

Die Nutzung dieser Datensätze ist ausdrücklich erwünscht, denn die Datenauswertung ermöglicht der Wissenschaft neue Erkenntnisse. Mittels Datenverknüpfung und -Weiterverarbeitung befördert man neue Geschäftsmodelle und das Entstehen wirtschaftlicher Potentiale. Bürgerinnen und Bürger erhalten anhand der Daten neue Beteiligungsmöglichkeiten und mehr Transparenz.

Junge Teams tüfteln jährlich im Auftrag der Stadt im Rahmen von Hackathons an kreativen und nützlichen Lösungen zu vorgegebenen Themen, wie den Dresdner Geodaten oder Verkehrslösungen für das Dynamo-Fußballstadion.

Die Verwaltung selbst ist sich der Tatsache bewusst, dass diese Fülle an zukunftsgerichteten Konzepten für Mobilität, Kommunikation, oder Energie auch völlig neue Anforderungen an das Verwaltungshandeln stellt. Aus diesem Grund baut Dresden ein neues Verwaltungszentrum. In einem strategischen Organisationsentwicklungskonzept wurden Überlegungen für eine bürger- und unternehmensnahe sowie digitale Verwaltung angestellt. Ziel ist die organisationsübergreifende Zusammenarbeit mittels elektronsicher Akte, die bis 2025, zur Fertigstellung des Verwaltungszentrums, realisiert sein soll.

Voraussetzung für die Arbeit papierloser Behörden sind digitale Identitäten für Bürger, Gewerbetreibende und Unternehmen. Dresden beteiligt sich in einem Konsortium mit weiteren Kommunen, Industriepartnern, Technologieunternehmen sowie ID-Diensten an dem BMWi-Innovationswettbewerb "Schaufenster Digitale Identitäten". Ziel ist es, den Umgang mit digitalen Identitäten in Wirtschaft und Verwaltung sicherer und einfacher zu gestalten. Eine besondere Rolle spielt dabei die breitenwirksame Anwendung der erarbeiteten Lösung in den verschiedenen Nutzungsszenarien einer Stadt, weit über die reine Verwaltungsarbeit hinaus.

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