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https://www.dresden.de/de/wirtschaft/wirtschaftsstandort/projekte-kooperationen/smartcity/pikobytes.php 28.01.2021 14:42:11 Uhr 20.06.2021 02:59:13 Uhr

PIKOBYTES

Gruppenbild der Mitarbeiter von PIKOBYTES

Wetterextreme werden aufgrund des Klimawandels zunehmen. Was erwartet die Dresdner und wie gilt es sich dagegen zu wappnen? Das aus der TU Dresden entstandene Unternehmen PIKOBYTES ist Experte, wenn es gilt, Umweltdaten zu erheben und auszuwerten. Bereits im Projekt SmartRain der InnovationsFörderung 2018 hat es die Analyse- und Visualisierungslösung für das Stark-Regen-Messdatennetz auf der Datenplattform opensensorweb.de geliefert. Mit deren Hilfe können Daten zu Starkregenereignissen in Dresden verdichtet erhoben und eventuelle Schutzmaßnahmen besser geplant werden. Natürlich stehen die gewonnenen Daten auch Bürgern, der Wirtschaft und der öffentlichen Hand dauerhaft als OpenData zur Verfügung.

Im neuen Projekt SensorHub Sewer geht es um den Aufbau und die Erprobung eines engmaschigen energieautarken Messnetzes zur permanenten Überwachung von Wasserfüllständen in den Abwasserkanälen von Städten. Als Feldstudie sollen Messstellen im Netz der Stadtentwässerung Dresden aufgebaut werden. Die Echtzeit-Messdaten ergänzen punktuell das bestehende Messnetz und helfen künftig der besseren Steuerung bei Starkregenereignissen, dem Erstellen von Entlastungsbilanzen sowie der Planung von Neu- und Umbauten im Kanal. Zum Beispiel könnte dadurch in einigen Stadtgebieten auf hohe Risikozuschläge beim Durchmesser der Kanäle verzichtet werden, was Baukosten senkt. An anderen Stellen in der Stadt müsste für mehr Sicherheit zukünftig eventuell größer gebaut werden.

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