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https://www.dresden.de/de/wirtschaft/wirtschaftsstandort/branchenvielfalt/kulturwirtschaft/musikwirtschaft.php 08.10.2018 15:24:31 Uhr 13.11.2019 07:49:18 Uhr

Musikwirtschaft in Dresden

Dresden verfügt über eine lebendige und vielfältige Musiklandschaft.

Obwohl die Musikwirtschaft durch die rückläufige Entwicklung nicht als Zugpferd der Kultur- und Kreativwirtschaft gezählt werden kann, ist deren Beitrag für den Wirtschaftszweig und den Standort Dresden unbestreitbar. Zahlreiche Institutionen und Veranstaltungen belegen die Bedeutung des Standortes für diesen Wirtschaftszweig und umgekehrt. Das traditionsreiche Internationale Dixieland Festival oder die Dresdener Musikfestspiele unterstreichen diese Rolle in und für Dresden. Die Carl Maria von Weber Hochschule für Musik sowie die Hochschule für Kirchenmusik sorgen überdies dafür, dass die Musikszene ständig verjüngt wird. Dies ist ein großes Kapital des Teilmarktes in Dresden. So studieren über 650 Studenten an den genannten Hochschulen im Wintersemester 2016/2017.

Daneben wird jüngst auch der Populärmusik stärker Beachtung geschenkt. Die elektronische Musikszene veranstaltet seit 2014 jährlich das DAVE-Festival und auch die MusicMatch – Konferenz und Festival präsentiert die sächsische Musikszene in Dresden, will Potenziale aufzeigen und die Branche voranbringen. Als Konsequenz soll in naher Zukunft überdies eine sächsische Musikzentrale, d.h. eine Einrichtung, die als Anlaufstelle, Vertretung und Netzwerk fungiert, geschaffen werden. Dies ist das Ergebnis und zentraler Wunsch der lokalen Musikszene. Labels wie K&F Records oder die Ballroom Records, der Musikverlag Oh my music! oder das in Dresden gegründete Unternehmen recordJET verdeutlichen die Vielseitigkeit der Branche vor Ort und sorgen für internationale Sichtbarkeit. Allerdings bestehen nach wie vor Potenziale in der Professionalisierung des Musikbetriebs abseits künstlerischen Schaffens.

Gleichermaßen existiert in Dresden auch im öffentlichen Bereich eine starke Musiklandschaft. Die weltberühmte Semperoper sowie der Kulturpalast als Konzerthaus sind hierfür wichtige Beispiele.

Bildinformation

Der Musikclub Beatpol besteht seit 1990 und hat sich als "Starclub" einen Namen bei Musikern und Zuhörern gemacht.

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