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https://www.dresden.de/de/wirtschaft/tomorrow-s-home/tomorrowshome-nachhaltigkeit.php 18.09.2020 13:26:27 Uhr 22.09.2020 23:34:12 Uhr
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© Iurii Vakaliuk, IMB, TU Dresden

Nachhaltigkeit aus Dresden: Greentech-Innovationen der Zukunft

Klimawandel und knapper werdende Ressourcen zwingen die Menschheit zum Handeln. Und der Standort Dresden spielt dabei eine wichtige Rolle. Denn hier finden Hightech-Unternehmen beste Bedingungen vor, um grüne Technologien fit für den weltweiten Markt zu machen. Für eine nachhaltige Zukunft von morgen.

Dresdens Wirtschaft wächst - seit 2010 um mehr als 30 Prozent. Tausende Unternehmensgründungen sorgen dafür, dass die Arbeitslosenzahlen stetig sinken. Vor allem grüne Hightech-Innovationen aus Dresden sind international gefragt. Auf diese Weise fördert "Greentech made in Dresden" die nachhaltige Entwicklung rund um den Globus.

Der Wirtschaftsstandort schafft ideale Voraussetzungen für Hightech-Unternehmen, die das Thema Nachhaltigkeit vorantreiben wollen. Denn in Dresden fallen Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft leicht. Mit insgesamt 46 Instituten zählt die Landeshauptstadt Dresden zu den Standorten mit der höchsten Forscherdichte in Deutschland.

"Exzellenz-Universität" für mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz

Front des Hörsaalzentrums der Technischen Universität Dresden
Front des Hörsaalzentrums der Technischen Universität Dresden

Auch an der Technischen Universität (TU) Dresden, der einzigen "Exzellenz-Universität" Ostdeutschlands, erforschen Wissenschaftler der unterschiedlichsten Fachbereiche Zukunftsthemen wie nachhaltige Mobilität oder erneuerbare Energien. Verschiedene Transfereinrichtungen sowie Technologie- und Gründerzentren unterstützen Dresdner Start-ups und Spin-offs bei der Umsetzung ihrer Ideen in marktreife Produkte.

Nicht nur in der Mikroelektronik ist "Silicon Saxony" spitze – sondern auch in wichtigen nachhaltigen Forschungsfeldern: Neue Werkstoffe, Nanotechnologie, Life Science und Biotechnologie bieten jede Menge Innovationspotenzial für Greentech-Entwicklungen.

Nachhaltig: Synthetisches Erdöl und Kraftstoff aus Plastikabfall

Eine vielversprechende Idee für den Einsatz erneuerbarer Energien liefert der Dresdner Ansatz, aus Solar- und Windenergie synthetisches Erdöl zu gewinnen. Auch in der Photovoltaik setzen Unternehmen aus Dresden nachhaltige Trends. Ein Beispiel sind Solarfolien aus organischen Materialien, die knappe Rohstoffe wie Silizium schonen. Das Dresdner Konzept für eine neue Form der Server-Kühlung schiebt die Energiewende an: Statt Luft senkt Wasser die Temperatur von Großrechnern. Dieses wird anschließend zum Heizen genutzt.

Zur Lösung des weltweiten Plastikmüllproblems trägt ein weiteres Dresdner Hightech-Konzept bei. Es ermöglicht, aus Plastikabfall Kraftstoff herzustellen. Eine andere ökologisch wertvolle Recycling-Technologie aus Sachsens Landeshauptstadt wandelt Altöl in Kraftstoff um. Wie die Mobilität der Zukunft aussehen könnte, erleben Besucher in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen. Das Start-up-Inkubatorprogramm des Unternehmens fördert darüber hinaus Gründungsideen für nachhaltige Mobilität.

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