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Weiterbildungsförderung Beschäftigter bis zu 100% - Beschäftigen & Qualifizieren – ein Gewinn für Unternehmen und Mitarbeiter!

Mit dem seit 01.01.2019 gültigen Qualifizierungschancengesetz wird die Weiterbildungsförderung Beschäftigter unabhängig von Ausbildung, Lebensalter und Betriebsgröße angepasst und verstärkt. Damit soll insbesondere Beschäftigten, die von Strukturwandel und Digitalisierung betroffen sind, eine Anpassung und Weiterentwicklung ihrer beruflichen Kompetenzen ermöglicht werden.

Fördervoraussetzungen:

  • ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis bis zum Ende der Weiterbildungsdauer
  • Weiterbildung muss nach der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung für Weiterbildungen (AZAV) zugelassen sein

Wer und was werden gefördert?

  • Geringqualifizierte Arbeitnehmer/-innen
    • ohne anerkannten Berufsabschluss
    • mit Berufsabschluss, die innerhalb der letzten vier Jahre nicht im erlernten Beruf tätig waren und eine dem Berufsabschluss entsprechende Beschäftigung voraussichtlich nicht mehr ausüben können,

können bei Weiterbildungen/Umschulungen mit Übernahme der Weiterbildungskosten zu 100 % unterstützt werden, wenn ein anerkannter Berufsabschluss erworben wird bzw. eine berufsanschlussfähige Teilqualifikation oder ein Vorbereitungslehrgang auf die Externen- oder Nichtschülerprüfung absolviert werden. Des Weiteren können Beschäftigte bei erfolgreichem Abschluss Weiterbildungsprämien bis zu 1.500 € erhalten. Der Arbeitgeber kann einen Arbeitsentgeltzuschuss bis zu 100 % für die weiterbildungsbedingte Ausfallzeit erhalten.

  • Sonstige Beschäftigte
    • bei denen der Erwerb des Berufsabschlusses mind. 4 Jahre zurückliegt und die in den letzten vier Jahren an keiner nach § 82 SGB III (ab dem 01.01.2019 geltenden Fassung) geförderten Weiterbildung teilgenommen haben
    • und eine Weiterbildung mit mehr als 160 Unterrichtseinheiten absolvieren, die nicht nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) förderfähig ist können wie folgt gefördert werden:
      • In Kleinstunternehmen (bis 10 Beschäftigte) mit bis zu 100% der Weiterbildungskosten. Der Arbeitgeber kann einen Arbeitsentgeltzuschuss bis zu 75% für die weiterbildungsbedingte Ausfallzeit erhalten.
      • In Klein- und mittelständigen Unternehmen (10-249 Beschäftigte) mit bis zu 50% der Weiterbildungskosten, wenn der Arbeitgeber sich an den Lehrgangskosten mit 50% beteiligt. Der Arbeitgeber kann einen Arbeitsentgeltzuschuss bis zu 50% für weiterbildungsbedingte Ausfallzeiten erhalten. Für über 45-Jährige bzw. Schwerbehinderte erhöht sich die Förderung der Lehrgangskosten auf bis zu 100%.
      • In Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten mit 15 bis 25% der Weiterbildungskosten, wenn der Arbeitgeber die übrigen Lehrgangskosten übernimmt. Der Arbeitgeber kann einen Arbeitsentgeltzuschuss bis zu 25% für die weiterbildungsbedingte Ausfallzeit erhalten.

Wir freuen uns über Ihre Anrufe und beraten Sie gern.

Frau Lodel

Tel: 0351 2885-1619

Fax: 0351 2885-292222

E-Mail: sabine.lodel@arbeitsagentur.de

Frau Wohllebe

Tel: 0351 2885-1618

Fax: 0351 2885-292222

E-Mail: katja.wohllebe@arbeitsagentur.de

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