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https://www.dresden.de/de/stadtraum/umwelt/umwelt/naturschutz/naturschutzgrossprojekt/veranstaltungen.php 23.03.2026 12:40:42 Uhr 04.09.2026 22:37:16 Uhr

Veranstaltungen

4. Dezember 2025, Informationsveranstaltung zum Schwerpunktgebiet Heller

Von der militärischen Nutzung zum Waldstandort: Quo vadis, Heller?

Am 4. Dezember 2025 fand in der Waldschänke Hellerau eine Informationsveranstaltung im Rahmen des Naturschutzgroßprojektes „DresdenNatur | Kulturlandschaft mit Weitblick” statt.

Rund 50 Gäste aus der Bevölkerung, der Lokalpolitik sowie Fachleute aus dem Naturschutz nahmen teil.

Die Projektleiterin, Frau Dr. Hänel, eröffnete die Veranstaltung mit einem umfassenden Überblick über das Naturschutzgroßprojekt. Anschließend beleuchtete Herr Meyer vom Planungsbüro RANA aus Halle die historische Entwicklung des Hellers und erläuterte mögliche Ziele für die zukünftige Entwicklung des Schwerpunktgebietes. Hierbei ging er besonders auf die kulturlandschaftliche Bedeutung und die Besonderheiten der lokalen Flora und Fauna ein. Daneben beleuchtete er aber auch aktuelle Gefahren für diesen Biodiversitäts-Hotspots am Stadtrand Dresdens.

In der Veranstaltung wurde neben der Vorstellung der Ziele für das Schwerpunktgebiet Heller durch das Planungsbüro RANA auch ein Fachvortrag zum Thema Zielartenauswahl und Erfolgsmonitoring durch Herrn Manuel Schüling, einem Gebietskenner vom BUND, präsentiert. 

Perspektiven aus der Diskussionsrunde

Im Anschluss bot eine Podiumsdiskussion den Teilnehmenden Gelegenheit, Fragen zu stellen und eigene Anregungen einzubringen. Von dieser Möglichkeit wurde reger Gebrauch gemacht. Das Spektrum der angesprochenen und diskutierten Themen war dabei sehr weit gefächert. Es umfasste vor allem konkrete Fragen zu den Bereichen Entwicklung von Offenland- und Waldflächen, aber auch spezielle Anregungen zur Vegetationsentwicklung. Ein weiterer Themenschwerpunkt lag beim nötigen zukünftigen Pflegekonzept und der damit verbundenen Beweidung durch Tiere. Aber auch das Thema Sandabbau am Heller und seine Folgen kam zur Sprache. Dabei war für die Anwesenden in erster Linie interessant, wie sich der Sandabbau in Zukunft gestalten wird und welchen Einfluss das auf die Arbeit des Planungsbüros hat. Weitere Fragen, die das Publikum bewegten, drehten sich um das Thema, wie man die Bevölkerung für die Einzigartigkeit des Hellers sensibilisieren kann und wie man das am besten kommunizieren soll. In diesem Zusammenhang wurden auch mögliche Ideen zur Besucherlenkung diskutiert.

Die Ergebnisse der Diskussion wurden durch das Kommunikations- und Moderationsteam IPU GmbH zusammengetragen, thematisch sortiert und anschließend vorgestellt.

Eine weiße Pinwand mit vielen kleinen grünen, beschriebenen Zetteln. Blaue Pfeile verbinden manche Zettel.

Mit einer Danksagung und dem Hinweis sich gern weiterhin in das Projekt einzubringen, leitete Frau Dr. Hänel in den offenen Ausklang der Veranstaltung über. Hier konnten sich die Teilnehmenden noch einmal mit den Projektbeteiligten zu den Inhalten der Veranstaltung austauschen.

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