Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de

https://www.dresden.de/de/stadtraum/umwelt/umwelt/laerm/c_0160.php 09.04.2021 11:38:39 Uhr 25.06.2021 03:28:10 Uhr

Lärmaktionsplan

In den kartierten Bereichen der Landeshauptstadt Dresden sind 37 600 Menschen an ihrem Wohnort gesundheitsrelevanten Lärmbelastungen durch den Straßenverkehr ausgesetzt. Diese hohe Lärmbetroffenheit zeigt, dass bei der Lärmminderungsplanung Schwerpunkte gesetzt werden müssen. Zugleich bedingt die kurze gesetzliche Frist für die Aufstellung von Lärmaktionsplänen, dass ein Lärmaktionsplan für einen Ballungsraum bzw. eine Großstadt nur den Charakter eines Rahmenplanes (Masterplanes) haben kann, der in den Folgejahren zu untersetzen ist.


Die Bewertung der Lärmbelastung und die Benennung der Schwerpunkte erfolgte erstmals in dem am 16. März 2009 vom Ausschuss für Umwelt und Kommunalwirtschaft beschlossenen "Masterplan Lärmminderung". Er bildet seitdem die Grundlage für die Bemühungen um eine Reduzierung der Lärmbelastung in der Landeshauptstadt Dresden. Nach mehrmaliger Beteiligung der Öffentlichkeit wurde der Masterplan mehrfach überarbeitet, bevor er am 3. Februar 2020 als „Masterplan Lärmminderung, Fortschreibung 2018“ vom Ausschuss für Umwelt und Kommunalwirtschaft beschlossen worden ist.



Die Äußere Neustadt gehört zu den Dresdner Stadtteilen mit der höchsten Lärmbetroffenheit. Dies ergaben die 2007 und 2012 durchgeführten Lärmkartierungen. Nach einem umfangreichen Planungsprozess mit zweifacher Öffentlichkeitsbeteiligung hat der Stadtrat den Lärmaktionsplan am 17. August 2017 beschlossen. Damit ist die Äußere Neustadt nach dem Hechtviertel (2001) und Striesen-Ost (2005) der 3. Dresdner Stadtteil, für den es einen Lärmminderungsplan gibt.



Auch die Innere Neustadt gehört zu den Dresdner Stadtteilen mit der höchsten Lärmbetroffenheit, wie die Lärmkartierung 2017 erneut bestätigte. Der Lärmaktionsplan für die Innere Neustadt wurde am 4. März 2021 vom Stadtrat beschlossen. Er sieht 15 Maßnahmen vor, um die Lärmbelastung in der Innere Neustadt in den kommenden Jahren zu senken.


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