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https://www.dresden.de/de/stadtraum/planen/stadtentwicklung/weitere-beteiligungsmoeglichkeiten/ehemalige-stephanienstrasse.php 24.09.2020 11:15:24 Uhr 23.10.2020 06:54:45 Uhr
Luftbild der nördlichen Johannstadt mit der ehemaligen Stephanienstraße
© Gerhard Otto, Luftbildvertrieb Niederwillingen

Herstellung und Gestaltung der ehemaligen Stephanienstraße

Aktuelle Bürgerbeteiligung

Die Wegeverbindung zwischen der Johannstädter Rettungswache an der Gerokstraße und dem Schulstandort Pfotenhauerstraße ist in desolatem Zustand. Früher verlief hier die Stephanienstraße. Im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt Nördliche Johannstadt“ gestaltet die Landeshauptstadt Dresden diesen Verbindungsweg nun neu. Für den Teilbereich zwischen Hopfgartenstraße und Pfeifferhansstraße sucht die Landeshauptstadt Dresden im Rahmen einer Bürgerbeteiligung Vorschläge für die Gestaltung von Spiel- und Sportangeboten, Aufenthaltsmöglichkeiten, Grünanlagen oder Kunst- und Kreativangeboten. Bis Sonntag, 18. Oktober 2020, können alle Interessierten ihre Ideen, Wünsche und Anregungen einbringen.

Aktuelle Presseinformation vom 24. September 2020

Direkt zur Befragung

Die Herstellung und Gestaltung der ehemaligen Stephanienstraße ist eine Maßnahme im Integriertem Entwicklungskonzept gemäß § 171 e BauGB (als fort geschriebenes Feinkonzept) für das Fördergebiet „Nördliche Johannstadt", welches der Stadtrat in seiner Sitzung am 1. Juni 2017 beschlossen hat.

Die Entwicklung des brachgefallenen Stadtraumes zwischen dem Bereich des ehemaligen Plattenwerks und dem Wohnungsstandort Hopfgartenstraße stellt einen weiteren Schwerpunkt der Gebietsentwicklung dar. Mit der infrastrukturellen Aufwertung im Verlauf der ehemaligen Stephanienstraße soll unter anderem die Verbindung zwischen dem Zentrum des Gebietes „Nördliche Johannstadt“ und dem Stadtteil Johannstadt-Süd verbessert werden.



Die künftige Verkehrsfläche liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 295, Dresden-Altstadt II Nr. 11 Gerokstraße (Satzung der Landeshauptstadt Dresden vom 18. März 2005).

Der Bebauungsplan Nr. 295, Dresden Altstadt II Nr. 11, Gerokstraße beinhaltet Festsetzungen zur zukünftigen Entwicklung der Brachfläche des ehemaligen Plattenwerkes Johannstadt und zur Verbesserung der straßenseitigen Anbindung des Gebietes „Nördliche Johannstadt“ nach Süden.

Mit der Herstellung der ehemaligen Stephanienstraße wird für Fußgänger und Radfahrer eine wichtige und direkte Verbindung von der südlichen Johannstadt in Richtung Elbe geschaffen und die Situation für Fußgänger und Radfahrer durch die Schaffung barrierefreier Geh- und Radwege enorm verbessert. Im Radverkehrskonzept der Stadt Dresden ist die Strecke als Hauptradroute IR III ausgewiesen, somit als wichtige innerstädtische Verbindung zwischen Stadtbereichen mit besonders hoher Wohn- oder Arbeitsplatzdichte.

Darüber hinaus dient die Herstellung der ehemaligen Stephanienstraße der Erschließung des geplanten Wohngebietes entsprechend dem Bebauungsplan Nr. 295 sowie der Anbindung der der ehemaligen Schokofabrik.

Im Juli 2017 wurde das Büro Verkehrsplanung Köhler und Taubmann GmbH (Dresden) mit der Vorplanung beauftragt. Als Grundlage für die weiteren Planungsphasen war eine Vorplanung mit folgenden Randbedingungen zu erarbeiten:

  • Erarbeitung von drei Planungsvarianten, das Gestaltungsprinzip soll sich an den Vorgaben des Bebauungsplanes orientieren,
  • Beachtung der Straßenanschlussbereiche,
  • Berücksichtigung des vorhandenen Defizits an Pkw-Parkständen im Untersuchungsraum und
  • im nördlichen Abschnitt, welcher im B-Plan als Fuß- und Radweg ausgewiesen ist, soll optional eine Fläche für einen Sport-, Spiel- oder anderweitig zu gestaltenden Bereich eingeordnet werden.

Die erarbeitete Vorzugsvariante wurde am 11. September 2019 im Stadtbezirksbeirat Altstadt vorgestellt und bestätigt. Die Planung folgt dem Bebauungsplan Nr. 295 und gliedert sich in drei Teile:

Teilbereich 1 zwischen der Gerokstraße und der geplanten Verlängerung der Hopfgartenstraße wird als Anliegerstraße ausgebaut.

  • symmetrische Querschnittsaufteilung
  • Straßenbreite von 5,50 m
  • beidseitige Einordnung der Bäume mit großen Baumscheiben
  • beidseitige Einordnung zwischen den Bäumen von insgesamt ca. 30 Pkw-Stellplätzen als Querparker
  • beidseitige Einordnung von insgesamt ca. 20 Fahrradbügeln
  • beidseitige Einordnung von Gehwegen mit einer Breite von 3,50 m
  • öffentliche Beleuchtung
  • Tempo: 30km/h-Zone

Teilbereich 2 zwischen der künftigen Verlängerung der Hopfgartenstraße und der Pfeifferhannsstraße wird als Geh- und Radweg ausgebaut.

  •  symmetrische Querschnittsaufteilung
  • beidseitige Einordnung der Bäume mit großen Baumscheiben
  • öffentliche Beleuchtung
  • mittig zwischen den Bäumen eingeordnete Fläche (ca. 800 m²) für Gestaltung

Teilbereich 3, südlicher Abschnitt der Pfeifferhannsstraße. Dieser Abschnitt wird grundsaniert. 

  • Gestaltungsprinzip von ehemaliger Stephanienstraße wird aufgenommen
  • symmetrische Querschnittsaufteilung
  • beidseitige Einordnung von 8 Bäume mit großen Baumscheiben
  • beidseitige Einordnung zwischen den Bäumen von insgesamt ca. 48 Pkw-Stellplätzen als Querparker
  • beidseitige Einordnung von Gehwegen mit einer Breite von 2,75 m
  • Einordnung von zwei Wertstoffcontainern
  • Sackgasse

Der gesamte Verlauf erhält eine zweireihige Baumallee. Der Bau soll voraussichtlich Ende 2021 beginnen und Ende 2022 abgeschlossen sein.

Ideen zur Neugestaltung des Teilabschnitts 2 gesucht

Im Zeitraum vom 24. September bis 18. Oktober 2020 können Sie für die Gestaltung der Fläche zwischen der künftigen Verlängerung der Hopfgartenstraße und der Pfeifferhannsstraße Ideen für Aufenthalt, Sport, Spiel und Freizeit einbringen.

Ausführliche Informationen und einen Übersichtsplan zum Projekt finden Sie hier:

Infoblatt zur Stephanienstraße

Aktuelle Presseinformation vom 24. September 2020

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