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https://www.dresden.de/de/stadtraum/planen/stadtentwicklung/stadterneuerung/efre/dresden-nordwest/Jugendhaus-Roter-Baum.php 07.08.2020 10:51:28 Uhr 01.10.2020 21:04:52 Uhr

Jugendhaus Roter Baum

Handlungsfeld Armutsbekämpfung

Gefördert durch
Im Bild ist das Jugendhaus Roter Baum zu sehen.
Jugendhaus Roter Baum
Im Bild ist die modellhafte Darstellung des Erweiterungsbaus an der Zeithainer Straße zu sehen.
modellhafte Darstellung des Erweiterungsbaus an der Zeithainer Straße
Diese ungenutzte Fläche soll einer Erweiterung der sozialpädagogischen Flächen dienen .
Diese ungenutzte Fläche soll einer Erweiterung der sozialpädagogischen Flächen dienen
Im Bild sind Die Klettertürme wie auch die Kiesfläche sollen entfernt werden. Die Klettertürme wie auch die Kiesfläche sollen entfernt werden. An deren Stelle soll ein Unterstand und gleichzeitig Sitzmöglichkeit entstehen.
Die Klettertürme wie auch die Kiesfläche sollen entfernt werden.

Das Jugendhaus Roter Baum liegt in Dresden Pieschen an der Großenhainer Straße 93 und somit in einem der Dresdner EFRE-Schwerpunktgebiete. Betrieben wird es von der gKJHG „Roter Baum“ welche eine nachgeordnete Gesellschaft, der KulturLeben Dresden UG (haftungsbeschränkt) ist.

Weitere Informationen zu Maßnahmeträger finden Sie unter dem Link: https://www.roter-baum.de/bauvorhaben

Die jungen Besucher*innen der Einrichtung entstammen einem Sozialraum, dessen Ortsamtsbereich stadtweit eine der höchsten Arbeitslosenquoten aufweist. Insbesondere der Stadtbereich Pieschen-Süd befindet sich im städtischen Vergleich des Nettoäquivalenzeinkommens auf einem der letzten Ränge.

Mit der Umsetzung der Maßnahme sollen demografischen und sozialen Defizite durch städtebauliche Umbau-, Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen unterstützt werden die das Wohnumfeld und die vorhandene öffentliche Infrastruktur bedarfsorientiert modernisieren und aufwerten sowie an spezifischen Erfordernisse von Menschen mit Behinderungen sowie verschiedener Altersstrukturen, sozialer Lagen und Herkunft angepasst werden.

Projekt 

Die Wirksamkeit der Einrichtung Jugendhaus Roter Baum wird wesentlich durch die Raumnot beschränkt. Die Freifläche vor dem Jugendhaus bietet gerade so die nötige Aufenthaltsfläche für eine Gruppe junger Menschen, die Räume im Haus sind nicht parallel nutzbar. Es besteht keine Möglichkeit, während einer offenen Nutzung auch gleichzeitig für eine Gruppe mit einem spezielle Ziel oder gar für Beratungsgespräche Zimmer anzubieten

Geplant sind mehrere Teilmaßnahmen. So die Sanierung und Erweiterung eines Hintergebäudes, die Erweiterung des Anbaus am Jugendhauses sowie eine Verbesserung der Nutzbarkeit der Freifläche.

Nach Durchführung der genannten Maßnahmen steht die geförderten Gebäudeteile sowie die Freiflächen ausschließlich gemeinnützigen Zwecken zur Verfügung. 

Das Projekt wird durch das EFRE Stadtteilentwicklungsprojekt Dresden-Nordwest im Handlungsfeld „Armutsbekämpfung“ von 2019 bis vorerst Ende Juli 2021 gefördert. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf ca. 293.000 Euro und werden durch die EU und der Landeshauptstadt Dresden mit insgesamt 160.000 Euro unterstützt.

Maßnahmen 

Alle drei im folgenden dargestellten Maßnahmen dienen dem Zweck, die sozialpädagogische Nutzfläche auf dem Grundstück des Jugendhaus “Roter Baum” zu vergrößern.

  1. Teilmaßnahme: Schaffung eines barrierefreien Projekt- und Beratungsraum, incl. Lagermöglichkeiten durch: Teilabriss, Wiederaufbau und Erweiterung eines bestehenden Lagergebäudes. Weiterhin soll durch einen zusätzlichen Raum eine für den Roten Baum dringend benötigte Erweiterung der sozialpädagogischen Nutzfläche geschaffen werden. Geplant wird ein ebenerdiger (barrierefreier) Projekt- und Beratungsraum, der multifunktional genutzt wird.
  2. Teilmaßnahme: Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Außengelände Rückbau vorhandener Klettergeräte und Fallschutz-Kiesfläche sowie Wiederherstellung der Hoffläche und Errichtung eines Holzunterstands mit großzügiger Sitztreppe.
  3. Teilmaßnahme: Erweiterung der sozialpädagogischen Nutzfläche im 1.OG Jugendhaus durch Neubau eines ca. 18 m² großen Raumes.

Ziele  

Zusammenfassend wird die Maßnahme dazu führen, dass ohne Steigerung der notwendigen Personal- und Betriebskosten die Wirksamkeit der Einrichtung durch verbesserte Möglichkeiten der Angebotsgestaltung und dadurch Erhöhung der Nutzer*innenzahlen deutlich ansteigt.

Die Nutzung des Jugendhauses Roten Baumes steht allen Personen gleich welchen Geschlechtes und allen Sozialgruppen ohne Zugangsbeschränkung offen. Es wird eine höhere Identifikation mit dem Stadtteil und eine Verbesserung des sozialen Netzes innerhalb der Bewohnerschaft angestrebt. Soziale Zielsetzungen sind:

  • Überwindung sozialer Defizite durch verbesserte Rahmenbedingungen für Angebote für Kinder
  • generelle Verbesserung des soziokulturellen Angebots im sozial schwachen Stadtteil
  • Steigerung der Attraktivität von Pieschen als Wohn- und Arbeitsort durch veränderte Wahrnehmung des Stadtteils
  • progressive Durchmischung der Bevölkerung durch Zuzug neuer Bevölkerungsgruppen insbesondere junger Familien ohne die Gefahr der Gentrifizierung 

Neben sozialen Aspekten werden bei der EFRE-Förderung des Roten Baumes ebenso städtebauliche, wirtschaftliche und umweltschutzbezogene Ziele verfolgt. Zu diesen zählen u.a.:

  • verbesserte Außendarstellung des Hintergebäudes sowie des Umfeldes im Stadtbild durch An- und Umbau des Hintergebäudes sowie durch Verbesserung der Freiflächen
  • Die Arbeit des Jugendhauses trägt zur Wahrnehmung Pieschens in einem neuen Kontext bei und leistet einen Beitrag zur Imageverbesserung und Belebung des Stadtteils
  • Verbesserung weicher Stadtortbedingungen für die lokale Wirtschaft durch verbesserte Imagewirkung 

Steckbrief

 

Projekt:

„Aufwertung Jugendhaus Roter Baum“ EFRE Stadtteilentwicklungsprojekt Dresden-Nordwest im Handlungsfeld „Qualifizierte Armutsbekämpfung“

Vorhabensträger:

KulturLeben Dresden UG (haftungsbeschränkt)

Förderzeittraum:

2019 – 31.07.2021

Kostenrahmen:

Gesamtkosten ca. 293.000 Euro davon werden durch die EU und der Landeshauptstadt Dresden insgesamt 160.000Euro übernommen 

Förderung mit EFRE-Mitteln:

121.137 Euro

Eigenmittel der Stadt:

38.863 Euro

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