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https://www.dresden.de/de/stadtraum/planen/stadtentwicklung/stadterneuerung/Stadtumbau_Ost.php 20.02.2019 07:56:19 Uhr 22.11.2019 04:03:16 Uhr

Stadtumbau Ost

Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost

Das Programm „Stadtumbau Ost" ist im Rahmen der Städtebauförderung als eines der jüngsten Bund-Länder-Förderprogramme aufgelegt worden. Dazu gehören die Programmteile Aufwertung, Rückbau von Wohngebäuden und Rückführung und Anpassung städtischer Infrastruktur. Das Ziel ist es, die Attraktivität ostdeutscher Städte und Gemeinden als Orte des Lebens und Arbeitens zu sichern und zu erhöhen.

Mit dem Programm soll eine Stärkung der Innenstädte, Senkung von Wohnungsleerstand, die bedarfsgerechte Anpassung von Infrastrukturen und die Aufwertung schrumpfender Städte erreicht werden.

Lag in den ersten Programmjahren die Fördermittelkonzentration auf dem Abriss von Wohnungen, so wurde der Fokus seit 2007 verstärkt auf die Durchführung von Aufwertungsmaßnahmen gelegt und in besonderem Maße die Innenstädte berücksichtigt.

Nach einer Evaluierung der „ersten Programmphase" beschloss der Deutsche Bundestag 2009 die Fortsetzung des Förderprogramms bis zum Jahr 2016.

2010 erfolgte der Start in die „zweite Programmphase". Aufgrund der immer weiter auseinandergehenden sozialen Verhältnisse und der gestiegenen baulichen Anforderungen musste die soziale Tragfähigkeit von Stadtumbaumaßnahmen stärker berücksichtigt werden. Als neue Aufgabenstellung kam die klimagerechte Stadt- und Quartiersentwicklung hinzu.

Seit der Novellierung des Baugesetzbuches (BauGB) im Jahr 2004 ist der Stadtumbau als Schlüsselaufgabe der Stadtentwicklung gesetzlich festgeschrieben. Die inhaltlichen und finanziellen Rahmenbedingungen der Städtebauförderung legen Bund und Länder jährlich in der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung (VV Städtebauförderung) fest. Die Grundlage für die instrumentelle Umsetzung des Programms bilden die Integrierten Stadtentwicklungskonzepte der jeweiligen Kommunen. Dort sind die kommunalpolitischen Zielstellungen und die Strategie der künftigen Stadtentwicklung formuliert.

In der 48. Oberbürgermeisterkonferenz 2016 wurde berichtet, dass die Programme "Stadtumbau Ost" und "Stadtumbau West" gemeinsam evaluiert werden sollen, um ein inhaltlich zukünftig einheitliches Stadtumbauprogramm zu generieren. Dieses soll breit aufgestellt und möglichst flexibel sein sowie auf die Bevölkerungsentwicklung und Wohnungsnachfrage entsprechend der aktuellen Situationen ausgerichtet sein. Somit wird seitens des Bundes eine Fortführung des Stadtumbauprogramms nach 2016/2017 signalisiert.

Stärkung der Stadtteilzentren

Beispiele:

Wohnumfeld, öffentlicher Raum

Das öffentliche und öffentlich-zugängliche Wohnumfeld wurde in einen attraktiven Aufenthaltsbereich umgestaltet. Außerdem wurden ehemalige Wohngebäuderückbauflächen in Grün- und Spielbereiche verwandelt.

Beispiele:

Abbau von Infrastrukturdefiziten, sozialdemografische Stabilisierung

Dank zusätzlich bereitgestellter Finanzmittel vom Bund und dem Sächsischen Staatsministerium des Innern konnte die Landeshauptstadt Dresden die energetische Sanierung der 129. Grundschule in der Otto-Dix-Straße 57 ermöglichen. Die Schule wurde 1986 eröffnet und seitdem nicht grundhaft saniert. Zum Schuljahresbeginn 2014 konnten sich Kinder und Eltern über die sanierte Fassade, Fenster mit Sonnenschutz und neue Sanitäranlagen freuen. 

Beispiele:

Stadtumbau Ost- Nachhaltigkeit von Stadtumbauprozessen in der Landeshauptstadt Dresden

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