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https://www.dresden.de/de/stadtraum/brennpunkte/neumarkt/Quartier-V.php 22.01.2019 09:36:02 Uhr 24.08.2019 23:04:05 Uhr

Quartier V

Histoische Aufnahme, Neumarkt 12 Heinrich-Schütz-Haus

Das Quartier V an der Frauenstraße/Galeriestraße liegt attraktiv zwischen dem Kulturpalast, welcher Sitz der Dresdner Philharmonie ist,  und dem Neumarkt. Es befindet sich im "Eingangsbereich" vom Altmarkt zum Neumarkt und stellt somit eine städtische Verbindung her.

Das städtebaulich-gestalterische Konzept für den Neumarkt sieht hier für den westlichen Quartiersteil an der Galeriestraße eine Bebauung in heutiger Architektursprache mit einer vitalen Nutzungsmischung aus Geschäften, Büros und Wohnungen vor.
Der östliche Teil des Quartiers V zum Neumarkt hin umfasst u. a. die bereits erfolgte Wiedererrichtung der bedeutenden Leitbauten Heinrich-Schütz-Haus und Köhlersches Haus.

Galeriestraße/Frauenstraße

Das westliche Quartier V.1 wurde durch die Landeshauptstadt Dresden im Frühjahr 2008 im Rahmen eines Grundstücktausches veräußert.
Geplant ist die Errichtung eines gemischt genutzten Gebäudes mit Läden, Büros und Wohnungen.
Der Investor hat einen baulichen Realisierungswettbewerb für das Grundstück durchgeführt. Ab 2010 sollte der Entwurf des zweiten Preisträgers, Kupferschmidt-Architekten aus München, realisiert werden.
Nach Klärung der widersprüchlichen städtebaulichen Situation gab es 2016 eine Baugenehmigung. 

Neumarkt/Frauenstraße

Nach Verkauf des Quartiers V.2 durch die Landeshauptstadt Dresden an das Martinshof Rothenburg Diakoniewerk im Februar 2006  und der Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes (VB-Plan Nr. 660, Dresden-Altstadt I, Neumarkt, Quartier V.2 - Neumarkt/Frauenstraße) erfolgte 2007 der Baubeginn. Fertigstellung der hochwertigen Wohnresidenz mit ca. 45 altersgerechten Wohnungen war im Winter 2008.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan 660, Dresden-Altstadt I, Neumarkt, Quartier V.2-Neumarkt/Frauenstraße

Das Quartier wurde mit zwei Leitbauten, dem Heinrich-Schütz-Haus mit dem wertvollen Renaissance-Erker und dem Köhlerschen Haus mit dem bildreichen Weinbergportal und dem Erker in Fassade und Haupt-Grundrissstruktur wieder errichtet. Dabei wurden zuerst die unter dem Grundstück liegende mittelalterliche Stadtmauer und der historischen Keller unter dem Heinrich-Schütz-Haus gesichert. Eine Reihe von vorhandenen Fragmenten der Originalfassaden wurden in Erker und Portal wieder integriert. 

Der moderne Ergänzungsbau, für den es intensive Variantendiskussionen gab, bietet für die sehr hochwertigen Seniorenwohnungen eine schöne Dachterrasse an. Im Erdgeschoss zogen ein Restaurant und eine Weinhandlung ein. Eine öffentliche Wellness-Einrichtung bietet Zugang zu den historischen Kellerräumen.

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