Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de

https://www.dresden.de/de/stadtraum/brennpunkte/ferdinandplatz.php 10.09.2021 09:28:49 Uhr 01.12.2021 19:15:34 Uhr
Das Bild zeigt eine Visualisierung des Neuen Verwaltungszentrums am Ferdinandplatz, im Hintergrund ist das Neue Rathaus mit seinem Rathausturm zu sehen
© Barcode Architects und Tchoban Voss Architekten

Ferdinandplatz

Das Neue Verwaltungszentrum der Landeshauptstadt Dresden

Das Neue Verwaltungszentrum

Auf dem Ferdinandplatz soll bis 2025 das Neue Verwaltungszentrum der Landeshauptstadt Dresden entstehen. In den Neubau ziehen die beiden Geschäftsbereiche „Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften“ sowie „Umwelt und Kommunalwirtschaft“ mit ihren Ämtern und das Amt für Wirtschaftsförderung ein.

Die Dresdnerinnen und Dresdner haben so eine zentrale Anlaufstelle und kurze Wege bei Grundstücksanfragen, Bauanträgen oder Anliegen zum Klimaschutz. Mit der Wirtschaftsförderung und dem Fundbüro sind außerdem zwei weitere wichtige und häufig nachgefragte Dienstleistungen an einem Ort zu finden.

Die Agora ermöglicht als zentraler Empfangs- und Begegnungsraum den persönlichen Kontakt zwischen Bürgern und Verwaltung und schafft Platz für mehr bürgerschaftliches Engagement.

Till Schuster, Leiter des Zentrums für Baukultur Sachsen, und Baubürgermeister Stephan Kühn sprechen über die Entwürfe für den Bau des Neuen Verwaltungszentrums am Ferdinandplatz und die Bedeutung des Neubaus für die Dresdner Innenstadt.

Aktuelles von der Baustelle: Brunnenbau am Ferdinandplatz beginnt

Bevor das Neue Verwaltungszentrum zwischen Ferdinandplatz und Georgplatz in die Höhe wachsen kann, geht es erst einmal knapp zehn Meter in die Tiefe. Ab Montag, 13. September 2021, beginnen Fachleute mit dem Bau der Brunnen, welche das Grundwasser abpumpen und die Errichtung des Rohbaus überhaupt erst möglich machen.

Bis Ende Oktober soll dann die Wasserhaltung an der Baustelle komplett funktionstüchtig sein. Bis zum Baubeginn im Februar 2022 wird das Grundwasser schrittweise abgesenkt. „Die Wasserhaltung, also das Trockenlegen der Baugrube, wird bis Herbst 2023 dauern. Dann liegt das Gewicht des Rohbaus über der möglichen Auftriebskraft selbst maximaler Grundwasserstände und verhindert, dass das Gebäude im Falle eines Grundwasseranstiegs aufschwimmt und nach oben gedrückt wird“, erläutert KID-Projektleiter Florian Brandenburg.

Um das Wasser abzuführen, verlegt die Brunnenbau Wilschdorf GmbH eine blaue Rohrleitung über Georgplatz, Dr. Külz-Ring, Wilsdruffer Straße und Gewandhausstraße, die dann in die bestehende Leitung am Kulturpalast mündet. Dort wird das Grundwasser in der Fernkältezentrale genutzt, um die umliegenden Hotels, Geschäfte und Wohnhäuser zu kühlen. Anschließend wird es in die Elbe abgeleitet.

Weitere Informationen zum Brunnenbau (Meldung vom 8. September 2021)

Webcam Ferdinandplatz

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