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https://www.dresden.de/de/rathaus/stadtbezirksaemter/weixdorf/geschichte/c_01.php 06.05.2015 11:39:40 Uhr 23.11.2019 03:02:07 Uhr

Weixdorf

Der Ort Weixdorf setzt sich aus 5 Dörfern zusammen, unter denen Lausa als Sitz der Pfarrkirche und wegen seiner günstigen Lage eine Vorrangstellung besaß. Die Pfarrkirche wird auch Pastor-Roller-Kirche genannt, nach dem an ihr von 1811 bis 1850 wirkenden volkstümlichen Pastor (s.a. Kügelgens Jugenderinnerungen).

Auf Lausaer Flur entstanden nach 1917 die Siedlung am Fuchsberg sowie die zum Teil in städtischer Bauweise errichteten Häuser zwischen Königsbrücker Landstraße und Eisenbahn. Der Bau der letzteren 1884 leitete die neuere Entwicklung des Gesamtortes ein. Die Bauerndörfer wurden zu Arbeiterwohngemeinden für die Klotzscher und Dresdner Betriebe.

Der Großteich am nördlichen Heiderand wurde 1846 zur Hälfte abgelassen. Auf der verbliebenen Fläche wurde 1906 das Bad eröffnet. Unterhalb schließen sich Oberer Mittel-, Unterer Mittel- und Mühlteich an. Der 4 km lange Lausenbach führt seinen Namen von letzterem an.

Nach 1990 nahm die Bautätigkeit einen großen Aufschwung. Die größten Baugebiete sind der Hohenbusch auf Weixdorfer und die Bergsiedlung auf Friedersdorfer Flur. Weixdorf erhielt nach seiner Eingliederung nach Dresden den Status einer Ortschaft. Friedersdorf kam 1879 zu Lausa, Gomlitz 1914. Marsdorf wurde 1965 nach Weixdorf eingemeindet.

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