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https://www.dresden.de/de/rathaus/ortsaemter/blasewitz/geschichte/c_07.php 06.05.2015 11:39:19 Uhr 13.11.2018 09:13:01 Uhr

Gruna mit Strehlen-Nordost

Der slawische »Ort in der grünen Aue« Grunow lag zwischen zwei Altwässern der Elbe.

Im nördlichen Elbbett, in dem deutsche Siedler schon 1309 nachweislich einen Landgraben angelegt hatten, besteht seit 1928 die Kleingartenanlage »Alte Elbe«. Der südliche Arm verlief zwischen Bodenbacher Straße und Winterbergstraße und führte zum Großen Garten und zur Bürgerwiese.
Die kürzeste Verbindung nach Dresden war der Kirchsteig, die heutige Comeniusstraße. In der 2. Hälfte des vorigen Jahrhunderts vervierfachte sich die Einwohnerzahl. Schlichte Wohnhäuser prägten das Ortsbild.

Zwischen Junghansstraße und Landgraben entstand seit 1925 nach Paul Beck eine kleine Gartenstadt. In Gruna wohnten vorwiegend Angestellte, Geschäftsleute und Arbeiter.

Vom alten Ortskern ist seit Februar 1945 nichts mehr erhalten. An seine Stelle wurde ab 1975 ein großer Wohnkomplex gebaut. Dem Stadtteil zugeordnet sind die kleine zu Striesen gehörige Siedlung an der Karl-Roth-Straße und der westlich des Basteiplatzes und nördlich der Eisenbahn gelegene Teil von Strehlen.

Das Grunaer Tännicht, zwischen Altenberger Straße, Landgraben und Johannisfriedhof gelegen, und damit eine Exklave, wurde nach 1871 Bauland und als Neugruna Wohnbezirk der Arbeitskräfte für die Striesener Industrie. Neugruna wurde mit dem nördlichen Teil von Seidnitz Mitte der 50er Jahre nach Blasewitz umgemarkt.

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