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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2017/10/pm_075.php 02.11.2017 16:32:34 Uhr 11.12.2019 21:34:17 Uhr
Meldung vom 27.10.2017

Wissen, was man sieht: Bismarckturm erhält erste Aussichtstafel

Infotafel Bismarcksäule Dresden - Räcknitz Nordansicht

Vom Aussichtsturm Bismarcksäule am Moreauweg in Dresden-Räcknitz kann man weit über Dresden bis nach Radebeul, in die Sächsische Schweiz und das Osterzgebirge blicken. Heute weihen dort Peter Froebel, Erster Vorsitzender des Bismarckturm Dresden e. V., Jörg Lange vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, Dr.-Ing. Christoph Menzel, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft „Glückauf“ Süd Dresden (WGS), und Dr. Olaf Brandenburg, Sprecher des Vorstandes der WGS, die erste Aussichtstafel mit der „Stadtansicht auf die Landeshauptstadt Dresden“ ein. Sie zeigt mehr als 55 markante Punkte mit Namen und Entfernung an.

„Seit der Eröffnung der Bismarcksäule im August 2008 bemühen wir uns um solche Tafeln, die über die Aussichtspunkte in der Ferne informieren. Einer der schönsten Aussichtspunkte unserer Stadt wird dadurch noch spannender, denn es gibt am Horizont sehr viel zu entdecken“, so Peter Froebel. Die Herstellung der drei zusammenhängenden Edelstahlplatten für die erste und wichtigste Aussichtstafel in Blickrichtung Norden kostete rund 2 300 Euro und war nur mit finanzieller Unterstützung der WGS möglich. Jörg Lange vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft bedankt sich herzlich für dieses Engagement und hebt hervor: „Das Gemeinschaftswerk zur Unterstützung des Aussichtsturms Bismarcksäule besteht seit 2003 und es trägt mit seinen Bemühungen bis zum heutigen Tag dazu bei, diesen besonderen Ort zu erhalten und schöner zu machen. Ich freue mich darüber, dass den Dresdner Bürgerinnen und Bürgern dieser Aussichtsturm weiterhin offen steht und ihren Blick auf ihre Stadt noch schärft.“

Der Turm ist donnerstags bis sonntags und an Feiertagen von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Am 31. Dezember bleibt er geschlossen. Die barrierefreie Aussicht über die Stadt ist vom Rundweg am Fuß des Turmes möglich. Der Eintritt ist frei. Die Landeshauptstadt Dresden freut sich über Spenden zugunsten des Bismarckturms.

Hintergrund

Der Architekt Wilhelm Kreis (1873–1955) entwarf die Bismarcksäule auf der Räcknitzhöhe. Der Turm ist 23 Meter hoch. 128 Stufen führen seit dem Jahr 2008 zur Aussichtsplattform. Ursprünglich war der Turm nicht als Aussichtsturm, sondern als Feuersäule zu Ehren des ersten Reichskanzlers Otto von Bismarck (1815–1898) vorgesehen. Die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen basieren auf der im Jahr 2003 gegründeten Studenteninitiative (aus der der Verein Bismarckturm Dresden e. V. hervorging) und einer Gemeinschaft, in der sich neben der Landeshauptstadt Dresden und dem Bismarckturm Dresden e. V. zahlreiche Unternehmen und Dresdner Bürgerinnen und Bürger zusammenfanden. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft engagiert sich der Verein Bismarckturm Dresden e. V. auf vielfältige Weise für den Aussichtsturm. So wurden seit 2008 unter anderem neun Ausstellungstafeln angebracht, die geschichtliche Ereignisse im Zusammenhang mit der Bismarcksäule thematisieren. Außerdem gibt es Führungen und Veranstaltungen. Zu den Öffnungszeiten betreuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Sächsischen Umschulungs- und Fortbildungswerk (SUFW) den Aussichtsturm und stehen für Fragen der Besucherinnen und Besucher zur Verfügung. Pro Jahr besuchen etwa 15 000 Gäste den Aussichtsturm Bismarcksäule.

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