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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2017/09/pm_012.php 04.09.2017 14:14:00 Uhr 15.10.2019 17:30:10 Uhr
04.09.2017

Wie werden wir wirtschaften?

Veranstaltung im Rahmen der Diskussionsreihe „Zurück oder Zukunft?“

Am Mittwoch, 6. September, findet im Rahmen der Diskussionsreihe „Zurück oder Zukunft? Wie wir in Dresden leben wollen“ die Veranstaltung „Wie werden wir wirtschaften?“ statt. Die Veranstaltung thematisiert die künftige Rolle Dresdens zwischen Nachhaltigkeit und internationalem Wettbewerb und startet um 19 Uhr im Deutschen Hygiene-Museum Dresden. Der Eintritt ist frei. Gäste sind:

  • Prof. Niko Paech, Volkswirt, Oldenburg/Siegen
  • Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, Dresden
  • Dr. Dirk Freitag-Stechl, Gesellschafter und Geschäftsführer CUP-Laboratorien, Radeberg
  • Moderation: Cornelius Pollmer, Süddeutsche Zeitung

Dresden ist ein global vernetzter High-Tech Standort. Die Wirtschaftsdaten zeigen, dass die Stadt ihren Wachstumskurs trotz Wirtschafts- und Finanzkrise behauptet. Wirtschaftswachstum und Nachhaltigkeit lassen sich jedoch nicht miteinander vereinen, sagt Niko Paech, Volkswirt und Professor an der Universität Siegen. Die Möglichkeit, in Geld und über Märkte transferierte Wertschöpfung systematisch von ökologischen Schäden zu entkoppeln, entbehrt jeder theoretischen und empirischen Grundlage. Daran ändert auch die „Energiewende“ und sogenanntes „Grünes Wachstum“ oder ein „technologischer Fortschritt“ nichts. Wirklich nachhaltig kann nur eine Wirtschaft sein, die ohne Wachstum auskommt und das Niveau an industrieller Produktion sowie globalen Warenströmen wieder auf ein Maß reduziert, das die Grenzen unseres Planeten respektiert. Doch wie soll das gehen?

Weitere Veranstaltungen der Diskussionsreihe

  • 13. September: Wie werden wir wohnen?
  • 20. September: Wird Kultur uns verändern?
  • 27. September: Wie werden wir unterwegs sein?

Zur Diskussionsreihe „Zurück oder Zukunft? Wie wir in Dresden leben wollen“

Mit der Wissensreihe möchte das Projekt „Zukunftsstadt 2030“ externe Impulse nach Dresden holen und diese mit Experten und Gästen diskutieren. Die Diskussionen sollen Dresdnerinnen und Dresdner Anregungen liefern, wie Dresden im Jahr 2030 und darüber hinaus gestaltet werden kann.
Die Diskussionsreihe ist eine Kooperation des Deutschen Hygiene-Museums Dresden, der Friedrich-Ebert-Stiftung, des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung und der Landeshauptstadt Dresden. Sie findet im Rahmen des BMBF-Projektes „Zukunftsstadt 2030“ statt.

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