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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2017/05/pm_106.php 24.05.2017 14:03:29 Uhr 23.09.2020 07:55:17 Uhr
Meldung vom 24.05.2017

Beigeordneter Dr. Peter Lames legt Vergabebericht 2015 vor

Der Vergabebericht 2015 ist heute, Mittwoch, 24. Mai, Gegenstand einer Informationsvorlage im Ausschuss für Wirtschaftsförderung.  Die Landeshauptstadt Dresden hat im Jahr 2015 Aufträge im Wert von 140 Millionen Euro für Investitionen und Instandhaltungen vergeben. In rund 91 Prozent der Fälle bekamen sächsische Baufirmen den Zuschlag, der Wert dieser Aufträge lag im gleichen Verhältnis. Aufträge für Waren und Dienstleistungen vergab Dresden für rund 71 Millionen Euro. Hier lag der Anteil der sächsischen Firmen mit 70 Prozent erwartungsgemäß etwas niedriger als bei den Bauvergaben. Für die Beschaffung und Lieferung von Waren stellt sich naturgemäß ein größerer überregionaler Bieterkreis dar, der sich auch anteilmäßig auswirkt. Für rund 13 Millionen Euro wurden Leistungen an Architektur- und Planungsbüros vergeben. Dabei ging es fast ausschließlich um Leistungen in Zusammenhang mit dem Schulbau. Größtes Vorhaben war die 145. Oberschule in Pieschen mit rund sechs Millionen Euro für Planungsleistungen. Von den 14 Aufträgen gingen 10 an Dresdner Büros.

Vor der Vergabekammer Sachsen wurden zwei Einsprüche wegen der Vergabeentscheidung  der Landeshauptstadt Dresden für Bauleistungen verhandelt. In beiden Fällen wurde der Zuschlag korrekt erteilt.

Der Beigeordnete für Finanzen, Personal und Recht, Dr. Peter Lames, sieht Dresden bei der Vergabepraxis gut aufgestellt. „Beides geht: Europäisches Vergaberecht einhalten und den regionalen Mittelstand fördern. Der Wettbewerb zwischen den Unternehmen ist unverzichtbar, um öffentliche Aufträge zu wirtschaftlichen Konditionen vergeben zu können.“

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